Abteilung Pflanzenökologie und Ökosystemforschung
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Themen für Abschlussarbeiten


Auf dieser Seite finden Sie Themen für Diplom- und Masterarbeiten, die in der Abteilung Ökologie und Ökosystemforschung angeboten werden. Sollte kein geeignetes Thema für Sie dabei sein bzw. gerade keines angeboten werden, wenden Sie sich bitte direkt an die Dozenten.

Zur Zeit werden die folgenden Themen angeboten:




























C- und O-Isotope als Klimaarchive für die Qilian Mountains (Nord-östliches tibetisches Hochland)



Jahrringe sind ein wertvolles Archive für vergangene Wachstumsbedingungen und können unteranderem Aufschluss über das Klima der Vergangenheit geben. Allein die Jahrringbreite kann schon viele wichtige Informationen über das vergangene Klima, Konkurrenzverhältnisse von Bäumen etc. liefern. Werden zusätzlich die stabilen Isotope in den jeweiligen Jahrringen analysiert, dann stellen sie ein noch stärkeres Klimaarchiv dar.
In der Masterarbeit sollen vor allem Kohlenstoff- und Sauerstoffisotope analysiert werden. Das Verhältnis zwischen dem jeweils leichteren und schwereren Kohlenstoffisotop (δ13C) ist ein wichtiger Indikator für Niederschlags- und Trockenmuster. Das Verhältnis der verschiedenen Sauerstoffisotope (δ18O) kann hingegen Informationen über die verschiedenen Wasserquellen, die zum Baumwachstum beigetragen haben, bieten.
Die Bohrkerne wurden bereits entnommen und die Jahrringbreiten vermessen. Ihre Aufgabe wäre es die Bohrkerne für die Isotopenanalysen vorzubereiten und im Anschluss die Daten auszuwerten und zu interpretieren.
Beginn: ab sofort
Bei Interesse bitte melden bei:
Dr. Bettina Wagner

Ökologie und Ökosystemforschung
Albrecht-von-Haller-Institut für Pflanzenwissenschaften
Universität Göttingen
Untere Karspüle 2
37073 Göttingen
Phone: +49 551 39 5712
e-mail: bwagner2@gwdg.de

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Einfluss von N-Depositionen auf Magerrasen



Magerrasen zählen zu den artenreichsten Vegetationstypen Mitteleuropas mit vielen seltenen und gefährdeten Arten. Sie sind durch jahrhundertelangen Nährstoffentzug durch Beweidung entstanden – daher sind Magerrasen durch hohe Stickstoff-Depositionen mutmaßlich gefährdet. Wir wollen mit Hilfe von alten und neuen Vegetationsaufnahmen den Einfluss der N-Depositionen auf die Vegetation untersuchen. Die neuen Aufnahmen werden von der/dem Kandidatin/en an den gleichen Stellen erstellt wie die alten. Die angebotene MSc-Arbeit ist Teil eines größeren Forschungsprojekts (BIOCHANGE) und bereitet die/den Kandidatin/en auf eine spätere Tätigkeit sowohl im wissenschaftlichen Bereich (Erlernen diverser statistischer Auswertungsmethoden) als auch im Naturschutz (z. B. Planungsbüros) vor. Artenkenntnisse in Magerrasen sind eine Voraussetzung. Es sind sowohl Untersuchungen in der Umgebung von Göttingen als auch in weiter entfernten Gebieten möglich. Beginn der Arbeit (Vorarbeiten) zum nächstmöglichen Termin.

Interessenten melden sich bei:
Thomas Becker | Untere Karspüle 2 | Raum 1.227
Tel. 39 12178; E-mail: tbecker@gwdg.de

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Veränderungen der pflanzlichen und funktionalen Diversität von Niederwäldern



Die Eichenhainbuchenwälder um Göttingen sind über Jahrhunderte durch gemeinschaftlich organisierte Niederwaldwirtschaft entstanden – sie stellen heute als hochdiverses Ökosystem ein Naturerbe von hoher Bedeutung dar. Niederwaldwirtschaft wird allerdings seit mind. 50 Jahren nicht mehr praktiziert, mit der Folge, dass sich die Wälder langsam zu Hochwäldern entwickeln. Daneben spielen bei der Veränderung auch N-Depositionen eine Rolle. In einem ehemaligen Niederwald in der Nähe von Göttingen wurde in einer früheren Arbeit die Vegetation detailliert aufgenommen. Dank einer Karte können die Aufnahmeflächen exakt relokalisiert werden.
Dier hier angebotene MSc-Arbeit umfasst die Analyse der Veränderung der Vegetation eines Niederwaldes zwischen früher und heute. Die aktuelle Vegetation wird dafür von der/dem Kandidatin/en selbstständig erfasst. Die Arbeit ist Teil eines größeren Projekts (BIOCHANGE), das Veränderungen der Vegetation auf größeren räumlichen Skalen analysiert. Sie verfolgt sowohl angewandte als auch Grundlagenaspekte. Im Rahmen der Arbeit sind auch GIS-Arbeiten möglich. Es werden verschiedene statistische Auswertungsmethoden vermittelt. Feldarbeit ist zwischen Mai und Juli. Der/die Kandidat/in sollte über Artenkenntnisse in Wäldern verfügen. Beginn der Arbeit (Vorarbeiten) zum nächstmöglichen Termin.

Interessenten melden sich bei:
Thomas Becker | Untere Karspüle 2 | Raum 1.227
Tel. 39 12178; E-mail: tbecker@gwdg.de

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Auswirkung des globalen Klimawandels auf mitteleuropäische Rotbuchenwälder



Durch den globalen Klimawandel sind unsere Waldbäume sich verändernden Umweltbedingungen ausgesetzt: Temperaturanstieg und abnehmende Niederschläge im Sommer werden das Ökosystem Wald tiefgreifend beeinflussen. Diese klimatische Veränderung wird nicht nur die Bäume direkt beeinträchtigen, sondern auch das Wechselspiel mit Bodenorganismen (symbiotische Mykorrhizen und freilebende Mikrobien), über das Bäume ihre Nährstoffversorgung beeinflussen können.
Im Rahmen des Forschungsverbundes KLIFF (Klimafolgenforschung in Niedersachsen) soll der Einfluss abnehmender Niederschläge auf diese Interaktion untersucht werden. Die angebotene Abschlussarbeit soll den Einfluss abnehmender Bodenfeuchtigkeit auf den N- und P-Kreislauf von Rotbuchenwäldern untersuchen und bietet die Chance, in ein hochaktuelles, interdisziplinäres Forschungsthema hineinzuschnuppern. Die Arbeiten umfassen Untersuchungen zur mikrobiellen enzymatischen Aktivität, Versorgung mit organischen Nährstoffquellen und zur Mineralisation. Viele Hintergrundsdaten liegen bereits vor. Diese Arbeit bereitet auf eine spätere gutachterliche (Bodenschutz) oder wissenschaftliche Tätigkeit vor.

Möglicher Beginn: Frühling/Sommer 2012
Vorraussetzungen:
-Interesse an einer Kombination aus Freiland- und Laborarbeiten
-Fähigkeit zu präzisen analytischen Untersuchungen
-eigenes Auto ist von Vorteil
Bei Interesse oder für weitere Fragen bitte melden bei:
Dr. Ina Meier, Dipl.-Biol. Florian Knutzen
Telefon: 0551-395712
Email: imeier1 (at) uni-goettingen.de, florian.knutzen (at) biologie.uni-goettingen.de
Untere Karspüle 2, Raum 1.223

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Welche Konsequenzen hat der Artenverlust in Weideländern für ihre Funktionen?



Hohe Nutzungsintensitäten haben zu einer Abnahme der Artendiversität in Weideländern geführt, die ursprünglich zu den artenreichsten Ökosystemen in Mitteleuropa gehört haben. Dieser dramatische Artenrückgang hat wahrscheinlich aber auch Konsequenzen für wichtige Ökosystemfunktionen, wie z.B. die Biomasseproduktion und Kohlenstoffspeicherung. Im Rahmen des Exzellenzclusters „Functional Biodiversity Research“ soll in dem Grassland Management Experiment GRASSMAN ein Diversitätsexperiment mit unterschiedlichen Artenkombinationen angelegt werden, um den Effekt abnehmender Artenvielfalt entlang eines langen Diversitätsgradienten untersuchen zu können. Im Mittelpunkt stehen dabei insbesondere die Untersuchung der ober- und unterirdischen Biomasseproduktion und Kohlenstoffspeicherung verschiedener Gräser und Kräuter. Diese Arbeit bereitet auf eine spätere Tätigkeit im Naturschutz oder in der Wissenschaft vor.

Möglicher Beginn: Vorarbeiten ab sofort, Felduntersuchungen ab Frühling 2012
Vorraussetzungen:
-gute Artenkenntnis wünschenswert
-Bereitschaft für Geländearbeiten
-eigenes Auto ist von Vorteil
Bei Interesse oder für weitere Fragen bitte melden bei:
Dr. Ina Meier, M.Sc. Carola Feßel
Telefon: 0551-395712
Email: imeier1 (at) uni-goettingen.de, cfessel (at) gwdg.de
Untere Karspüle 2, Raum 1.223

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B.Sc. Arbeit zum Einfluss steigender CO2-Konzentrationen auf Kiefernwälder in den USA



Der globale Klimawandel wird durch steigende CO2-Konzentrationen in der Atmosphäre verursacht, die gleichzeitig aber auch das Wachstum von Bäumen fördern. Bäume produzieren mehr Biomasse bei erhöhtem CO2 und können dadurch mehr Kohlenstoff aus der Atmosphäre binden, aber nur solange, bis andere Nährstoffe limitierend sind. Neben Stickstoff ist Phosphor eines der Hauptnährelemente von Pflanzen, das potenziell limitierend ist.

In der angebotenen Bachelorarbeit soll der Einfluss erhöhter CO2-Konzentrationen in der Luft auf die Phosphoraktivität im Boden untersucht werden. Dazu wurde bereits im Duke Forest FACE (free air carbon dioxide enrichment) Experiment die Aktivität eines phosphorfreisetzenden Enzyms mit Membranen optisch festgehalten. Das Duke FACE-Experiment ist in einem Weihrauch-Kiefernwald im warm-temperaten Süden (North Carolina) der USA gelegen. Die angebotene Arbeit bietet die Möglichkeit, dieses internationale Groß-Forschungsprojekt näher kennenzulernen.

Möglicher Beginn: sofort
Vorraussetzungen:
-gute Kenntnisse der Pflanzenökologie
-Interesse an Grafikprogrammen
Bei Interesse oder für weitere Fragen bitte melden bei:
Dr. Ina Meier
Telefon: 0551-395712
Email: imeier1 (at) uni-goettingen.de
Untere Karspüle 2, Raum 1.223

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Biodiversität von Wäldern: Untersuchungen der pflanzlichen Diversität in den Alters- und Zerfallsphasen von Naturwäldern



Im Rahmen des Förderprogramms 'Biodiversity and Ecology in National Parks' wird der Einfluss verschiedener Wachstumsphasen in montanen Fichtenwäldern auf die pflanzliche Diversität von Epiphyten und der Bodenvegetation untersucht. Insbesondere die im Wirtschaftswald weitgehend fehlenden Alters- und Seneszenzstadien haben eine hohe Artenvielfalt aufzuweisen.
Das Ziel der Arbeit ist der Vergleich der pflanzlichen Diversität (Bodenvegetation und Epiphyten) in den Alters- und Zerfallsphasen eines Naturwaldes und eines vor 300 Jahren abgetorften und wieder bewaldeten Gebietes im Nationalpark Harz. Damit soll ein Beitrag zur Klärung der Frage geleistet werden, inwieweit alte Bäume oder der kontinuierliche Fortbestand von Waldflächen ("historisch alte Wälder") für die Biodiversität von Wäldern entscheidend sind. Im Gebiet bietet sich die seltene Gelegenheit, beide Faktoren voneinander zu trennen. Die Mechanismen, die die Artenvielfalt von alternden und zerfallenden Beständen steuern, sind immer noch nicht umfassend bekannt. Die Arbeit leistet einen wertvollen Beitrag zum Verständnis des Einflusses der Bewirtschaftung auf die in Wirtschaftwäldern selten gewordenen Alters- und Zerfallsphasen von Waldbeständen.

Möglicher Beginn: ab sofort

Voraussetzungen:
- Interesse an Freilandarbeit
- Artkenntnisse sind von Vorteil

Bei Interesse bitte melden bei:
Prof. Dr. Markus Hauck, Dr. Mascha Jacob
Telefon: 0551 - 39 12178
eMail: mjacob@gwdg.de
Untere Karspüle 2, Raum 1.227

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Ökologische Untersuchungen zur Rolle von Laubbäumen in hochmontanen Nadelwaldökosystemen



Die Vogelbeere war erst in der jüngeren Vergangenheit Gegenstand verschiedener ökologischer und forstwissenschaftlicher Untersuchungen. Diese konzentrierten sich weitgehend auf ihre Eignung als Begleitbaumart in Fichtenforsten.
Über die Ökologie der Vogelbeere in naturnahen Fichtenwäldern ist hingegen eher wenig bekannt. In älteren Entwicklungsstadien kann die Vogelbeere größere Abundanzen erreichen und daher auch an ökologischen Veränderungen im Zuge der Altersdynamik beteiligt sein.

Aufgrund der nährstoffreicheren Streu der Vogelbeere, bilden sich für den Unterwuchs eine günstigere Humusform und bessere Wuchsbedingungen als unter Nadelhölzern. Daneben stellt die Rinde der Vogelbeere aufgrund ihrer Struktur und ihres Chemismus ein besonderes Habitat in Fichten-dominierten Wäldern dar. Einige Epiphyten dürften in Nadelwäldern ganz auf dieses Gehölz beschränkt sein.

Die geplanten Untersuchungen sollen in der Kernzone des Nationalparks Harz, am Brocken-Osthang statt finden.
In einem historisch alten Wollreitgras-Fichtenwald werden maximal 10 einzeln stehende ältere Vogelbeeren ausgewählt. Zunächst werden die Epiphyten in einer Höhe von 0-2 m erfasst. Weiterhin soll die Bodenvegetation untersucht werden, die in einer Kreisfläche (r = 4,0 m) um diese Bäume vorkommt. Entsprechende Untersuchungen sollen jeweils an lebenden, nahe stehende Fichten durchgeführt werden. Hierdurch ergeben sich 10 Plots, die aus jeweils einer Fichte und Vogelbeere, inklusive umgebender Kreisflächen bestehen.
Die Untersuchungen sollen einerseits einen Überblick über die Epiphytendiversität der Vogelbeere geben. Zugleich sollen mögliche Unterschiede im Unterwuchs von Fichten und Vogelbeeren herausgearbeitet werden. Diese Untersuchungen sind ein wichtiger Beitrag zur Kenntnis der Ökologie naturnaher Fichtenwälder.
Aus naturschutzfachlicher Sicht könnten auch Argumente für eine stärkere Förderung von Laubgehölzen im Nationalpark Harz entwickelt werden, die bisher nicht vorgesehen ist.

Möglicher Beginn: ab sofort

Voraussetzungen:
- Interesse an Freilandarbeit
- Artenkenntnisse (Moose, Flechten) sind wünschenswert, aber nicht erforderlich

Bei Interesse bitte melden bei:
Dr. Mascha Jacob,
Dipl.-Biol. Sebastian Dittrich
Telefon: 0551 - 39 12178
eMail: mjacob@gwdg.de
eMail: sdittri@gwdg.de
Untere Karspüle 2, Raum 1.227

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Auswirkungen des Globalen Klimawandels auf die Wälder der Mongolei



Die Klimaerwärmung in Zentralasien liegt deutlich über dem globalen Durchschnitt. Vielerorts nehmen gleichzeitig zur Temperaturzunahme die Niederschläge ab. In der Mongolei ist der Wald ohnehin durch Trockenheit limitiert. Deshalb verläuft hier die Grenze zwischen dem größten Waldgebiet der Erde, der sibirischen Taiga, und der zentralasiatischen Steppe. Eine Ausdehnung der Steppe in den Wald durch zunehmende Aridität wäre für die Biodiversität, aber auch für die Menschen der Mongolei, die vielfach noch als Nomaden direkt von der Natur abhängig sind, fatal. Wir untersuchen daher, ob das Wachstum der Bäume und die Waldverjüngung heute bereits eingeschränkt sind, um zukünftige Veränderungen prognostizieren zu können.
Die Arbeiten umfassen EDV-gestützte Jahrringanalysen zur Aufklärung der Klimaabhängigkeit des Baumwachstums und der Verjüngung sowie die Bestimmung der Alterstruktur der Wälder. Die Proben, die analysiert werden sollen, liegen bereits vor.
Beginn: ab sofort
Voraussetzungen:
- Gute Kenntnisse im Bereich der Pflanzenökologie.
- Fähigkeit zum präzisen Arbeiten im Labor.
- Besondere Vorkenntnisse im Bereich der Dendrochronologie und -ökologie sind nicht erforderlich.

Bei Interesse bitte melden bei:
Dr. Choimaa Dulamsuren
Telefon: 0551/39-5711
eMail: dchoima@gwdg.de
Grisebachstr. 1, Raum 0.118

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Arbeiten zur Ökologie der Flechten



Flechten sind Überlebenskünstler an klimatisch und chemisch extremen Standorten. Sie sind an sehr kalte und heiße Bedingungen, an hohe UV-Strahlung, an große Nährstoffarmut oder an hohe Schwermetallbelastung angepaßt. Während die Mechanismen zur Toleranz von Kälte, Hitze und UV-Strahlung recht gut untersucht sind, besteht bei den Anpassungen an nährstoffarme oder schwermetallreiche Standorte noch starker Forschungsbedarf. Eine zentrale Rolle nehmen hierbei offensichtlich die sog. Flechtenstoffe ein, eine Gruppe von über 800 Sekundärmetaboliten, die in ihrem Vorkommen in der Natur fast ausschließlich von Flechten produziert werden. Deren Funktion soll im Rahmen von Examensarbeiten untersucht werden.

Beginn: ab sofort.

Voraussetzungen:
- Interesse an biochemischen und ökophysiologischen Arbeiten im Labor.
- Fähigkeit zum präzisen und sorgfältigen Experimentieren.
- Gute Vorkenntnisse im Bereich der Pflanzenökologie.
- Besondere Vorkenntnisse zur Biologie der Flechten sind nicht erforderlich.

Bei Interesse bitte melden bei:

Prof. Dr. Markus Hauck
Telefon: 0551-39 5721
eMail: mhauck@gwdg.de
Untere Karspüle 2, Raum 1.224


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Veränderungen der pflanzlichen und funktionalen Diversität von Wäldern



Ökosysteme können sich durch Stickstoffeinträge, Nutzung und Klimawandel mit der Zeit stark verändern. Allerdings laufen solche Veränderungen oft langsam ab und werden daher oft nicht bemerkt. Daher gibt es über solche schleichenden Veränderungen wenig Wissen.
Wir wollen auf der Basis von alten und neuen Vegetationsdaten mögliche Veränderungen in der pflanzlichen und funktionalen Diversität von Laubwäldern untersuchen. Die 'alten' Daten stammen aus der Literatur, die Neuen werden von der/dem Kandidatin/en selbstständig erhoben. Die BSc- oder MSc-Arbeit setzt Artenkenntnis und die Bereitschaft zu Geländearbeiten sowie statistischer Datenanalyse voraus. Ein eigenes Auto ist von Vorteil. Die Arbeit ist Teil des BioChange-Projekts und bereitet den/die Kandidaten/in auf eine spätere Tätigkeit sowohl im wissenschaftlichen Bereich als auch im Naturschutz vor.

Beginn: Vorarbeiten sind ab sofort möglich, Freilandarbeit ab Mai 2012.

Bei Interesse bitte melden bei:
Dr. Thomas Becker
Tel. 0551 - 3912178
eMail: tbecker@gwdg.de
Untere Karspüle 2
Raum 1.227

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Wiederansiedlung der Wiesen-Küchenschelle in Steppenrasen in Thüringen



Wiederansiedlungen stellen im Artenschutz eine international anerkannte Strategie dar, werden in Deutschland jedoch bislang kaum praktiziert. Die hier angebotene MSc/BSc-Arbeit ist mit dem LIFE-Projek 'Schutz und Entwicklung von Steppenrasen in Thüringen' assoziiert. Die Universität Göttingen führt in diesem Projekt wissenschaftliche Wiederansiedlungsexperimente durch, die durch eine Dissertation begleitet werden.
Die zur Wiederansiedlung dienenden Pflanzen werden z. Z. im Experimentellen Botanischen Garten der Universität Göttingen angezogen (s. Abb.) und stehen für die MSc/BSc-Arbeit bereit. Sie sollen im Jahr 2011 in einem speziellen Versuchsdesign in geeignete Habitate ausgepflanzt werden. Das Monitoring der Pflanzen soll ein Bestandteil der MSc/BSc-Arbeit werden.

Der/die Kandidat/in erlernt sowohl praktische (Anzucht, Monitoring) als auch theoretische (populationsbiologische) Aspekte des Artenschutzes. Außerdem sind Einblicke in ein Naturschutzgroßprojekt (LIFE-Projekt) möglich. Beginn der Arbeit zum nächstmöglichen Termin.

Auskunft erteilen:
Dr. Thomas Becker und Oliver Kienberg
Tel. 0551 - 3912178
eMail: tbecker@gwdg.de
Untere Karspüle 2
Raum 1.227

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MSc-Arbeit in Rumänien und Thüringen im Bereich Habitatfragmentierung / pflanzliche Diversität



Siebenbürgen (Rumänien) beherbergt großflïächige extensive Grasländer, die von der lokalen Bevölkerung in traditioneller Weise genutzt werden. Allerdings sind diese Grasländer durch Landnutzungsänderungen infolge des EU-Beitritts Rumäniens akut bedroht. Wir starten daher ein Forschungsprojekt, das sowohl Grundlagenwissen über Habitatfragmentierung als auch Konzepte zum Schutz der rumänischen Grasländer schaffen soll. U. a. soll ein Vergleich zwischen nicht-fragmentierten (in Rumänien) und fragmentierten Grasländern (in Thüringen) angestellt werden. Für interessierte Studierende gibt es die Möglichkeit, in diesem Projekt ihre Masterarbeit zu schreiben. Feldarbeit (im Zeitraum Mai-Juli) in Rumänien und/oder Thüringen.

Auskunft erteilen:
MSc Laura Sutcliffe, Dr Thomas Becker, Prof Christoph Leuschner
Untere Karspüle 2, Raum 1.227
Tel. (L. Sutcliffe) 0551 39 22088
Email: laura.sutcliffe@biologie.uni-goettingen.de

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Topfversuch