Historische Anthropologie und Humanökologie
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Universität Göttingen



Arbeitskreis Umweltgeschichte


Die Abteilung bündelt umwelthistorische Interessen von Mitgliedern und Angehörigen der Hochschule, indem sie mit dem „Arbeitskreis Umweltgeschichte“ eine Anlauf- und Vermittlungsstelle für solche Interessenlagen bereitstellt (Kontakt: bitte z.Zt. über anthro@gwdg.de, das Sekretariat der Abteilung, Bürgerstr. 50).

Umweltgeschichte behandelt die Beschaffenheit von Umwelt im historischen Wandel. Sie fragt insbesondere nach den Lebensbedingungen und Problemen des Menschen in seinen Beziehungen zu den natürlichen und anthropogenen Gegebenheiten des Lebensraumes und systematisiert die Lösungen, die er gefunden hat. Die historischen Voraussetzungen von Umweltzuständen beruhen nicht nur auf den natürlichen Bedingungen, sondern auch auf menschlichen Handlungen und Normen. Indem Umweltgeschichte Natur als kulturbeeinflusst analysiert, macht sie Natur als Kulturaufgabe bewusst und wird damit Teil einer ökologischen Grundbildung.

Der Arbeitskreis hat u.a. mit seiner Sommerakademie „Natur und Geschichte“, Ende der 80er und Anfang der 90er Jahre, das Vorbild für heutige Sommerakademien geliefert. Der Arbeitskreis war u.a. Träger des Schwenck’schen Umweltpreises der Stadt Ebersberg und hat zuletzt das Graduiertenkolleg 1024 „Interdisziplinäre Umweltgeschichte“ (2004 – 2013) initiiert (GK 1024). Universitär sichtbar ist der Arbeitskreis auch mit seinem Umwelthistorischen Kolloquium, das seit fast 30 Jahren in jedem Semester vierzehntäglich mittwochs von 18:00 – 20:00 im Hörsaal Bürgerstr. 50 stattfindet (laufendes Programm).


Homepage des Graduiertenkollegs Umweltgeschichte