Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät
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Allgemeine Informationen zum Studium


  • Semester, Vorlesungszeit und Vorlesungsfreie Zeit
    Die Bachelorstudiengänge der Fakultät umfassen sechs Semester, d.h. das Studium dauert in der Regel drei Jahre. Die Masterstudiengänge absolvieren die Studierenden in vier Semestern bzw. zwei Jahren. Ein Jahr ist dabei jeweils in das Wintersemester (1. Oktober eines Jahres bis 31. März des darauffolgenden Jahres) sowie das Sommersemester (1. April bis 30. September eines Jahres) unterteilt. Diese Zeiträume bleiben immer gleich.

    Von der Semesterzeit unterschieden werden dagegen die Vorlesungszeit und die Vorlesungsfreie Zeit. Vorlesungszeit bedeutet, dass in diesem Zeitraum die Vorlesungen und Seminare stattfinden, die Studierenden sich also auf dem Campus befinden und ihre Veranstaltungen besuchen. In der Vorlesungsfreien Zeit finden keine Veranstaltungen statt. Die Studierenden schreiben ihre Klausuren oder Hausarbeiten oder absolvieren z.B. Praktika. Natürlich ist auch Zeit für Urlaub. Die jeweiligen Zeiträume variieren je nach Semester. Im Wintersemester 2011/ 2012 dauerte die Vorlesungszeit beispielsweise vom 24. Oktober 2011 bis zum 10. Februar 2012. Zwischen dem 23. Dezember 2011 und 4. Januar 2012 lagen die Weihnachtsferien. Im Sommersemester 2012 beginnen die Lehrveranstaltungen am 16. April 2012 und enden am 20. Juli 2012.



  • Orientierungsphase – 2 Semester für alle
    Die ersten beiden Semester sind für alle Studierenden in einem Mono-Bachelorstudiengang der Fakultät weitgehend identisch. Sie belegen in der Regel insgesamt neun Pflichtmodule, in denen Sie die grundlegenden Problemstellungen und Lösungsansätze der Wirtschaftswissenschaften sowie einiger wichtiger Nachbardisziplinen kennen lernen. Neben Fachwissen in Betriebs- und Volkswirtschaftslehre erwerben Sie insbesondere Kenntnisse im Umgang mit Informations- und Kommunikationssystemen sowie im Bereich der relevanten mathematischen und statistischen Methoden. Je nach gewähltem Studiengang belegen Sie zudem eine Lehrveranstaltung zu zivilrechtlichen Grundlagen (Betriebs- und Volkswirtschaftslehre), zur Informatik (bei Wirtschaftsinformatik) oder im gewählten Zweitfach (bei Wirtschaftspädagogik).

    Die Pflichtmodule sind:

    • Mathematik, 8 Credits

    • Informations- und Kommunikationssysteme, 6 Credits

    • Einführung in die Finanzwirtschaft, 6 Credits

    • Jahresabschluss, 6 Credits

    • Statistik, 8 Credits

    • Mikroökonomik I, 6 Credits

    • Makroökonomik I, 6 Credits

    • Unternehmen und Märkte, 6 Credits

    • Recht, 8 Credits /Informatik, 10 Credits/ Zweitfach, 7-10 Credits


    Eine Ausnahme hiervon bildet der Zwei-Fächer-Bachelorstudiengang, Volkswirtschaftslehre. Eine Orientierungsphase wie in den Mono-Bachelorstudiengängen gibt es hier nicht. Detaillierte Informationen finden Sie auf der entsprechenden Studiengangseite: http://www.uni-goettingen.de/de/36638.html




  • Vertiefungs- und Spezialisierungsstudium (3. bis 6. Semester)
    Im zweiten Studienabschnitt (3. bis 6. Semester) vertiefen Sie Ihre Grundlagen aus der Orientierungsphase. Darüber hinaus können Sie Ihr Studium nach individuellen und fachspezifischen Neigungen und Berufswünschen ausrichten. Im sechsten Semester schreiben Sie in der Regel die Bachelor-Arbeit. Das vierte oder fünfte Semester eignet sich zudem für einen freiwilligen Auslandsaufenthalt. Die Fakultät kooperiert allein in Europa beispielsweise mit über 60 Partneruniversitäten (ERASMUS), außerdem mit Universitäten in den USA, Lateinamerika, Russland, Indien, Südafrika und Südkorea. Über universitätsweite Programme sind außerdem Auslandssemester in Australien oder China möglich.



  • Forschungsorientierte Lehre
    Die Georg-August-Universität Göttingen ist eine international anerkannte Forschungsuniversität mit Schwerpunkten in der forschungsbasierten Lehre. Aktuelle Forschungsergebnisse fließen in die Lehre ein. In Ihrem Studium werden Ihnen wissenschaftliche Methoden und moderne theoretische Konzepte vermittelt, die Sie in die Lage versetzen, Aufgaben und Probleme selbstständig aufzuarbeiten sowie sich neue Wissensgebiete selbstständig zu erarbeiten. Sie erhalten einen Überblick über Ihr jeweiliges Fachgebiet, lernen, Zusammenhänge zu erkennen sowie Ihr Wissen auf neue Bereiche zu übertragen und anzuwenden bzw. sich schnell in neue Themengebiete einzuarbeiten.

    Darüber hinaus werden Sie ins wissenschaftliche Arbeiten eingeführt, lernen, eine bestimmte Fragestellung innerhalb eines bestimmten Zeitraums zu bearbeiten, sich entsprechende Literatur zum Thema zu suchen, diese entsprechend der Fragestellung zu bearbeiten und sich mit den Aussagen der jeweiligen Autoren kritisch auseinander zu setzen. In der empirischen Forschung konzipieren Sie beispielsweise eigenständig Umfragen und überprüfen dadurch Ihre zuvor aufgestellten Behauptungen (Thesen). Insbesondere in der Bachelor- bzw. Masterarbeit sollen Sie zeigen, dass Sie ein Thema in einer vorgegebenen Zeit wissenschaftlich bearbeiten können.

    Die Professorinnen und Professoren der Fakultät (insbesondere der BWL) pflegen außerdem enge Kontakte in die Wirtschaft. Unternehmensvertreter halten beispielsweise Vorträge in Vorlesungen und öffentlichen Vortragsreihen. Zusammen mit Unternehmen sowie Unternehmensberatungen bieten unsere Professorinnen und Professoren Workshops an oder vergeben Abschlussarbeiten. Einmal im Jahr veranstaltet der Career Service der Universität eine Karrieremesse („PraxisBörse“) für alle Studierenden der Universität, auf der Sie direkt mit Unternehmen über Praktika- und Stellenangebote ins Gespräch kommen können.




Die ersten Tage und Wochen an der Uni

Keine Angst vor Mathe
Bereits vor Vorlesungsbeginn können Sie Ihre Mathematik-Kenntnisse im sogenannten „Mathe-Vorkurs“ auffrischen. Die Teilnahme am Mathe-Vorkurs ist freiwillig. Im Kurs werden ausgewählte Inhalte aus der Schulmathematik wiederholt. Die Mathematik ist eine wichtige Methode in den Wirtschaftswissenschaften, um Vorgänge und Zusammenhänge präzise und korrekt darstellen zu können und daher eine wichtige Grundlage im Studium. Sie müssen Mathematik nicht als Leistungskurs in der Schule belegt haben, sollten aber ein Interesse an Zahlen und eine Begabung für analytisches Denken mitbringen.


Die O-Woche
Die erste Vorlesungswoche ist Ihre Orientierungswoche. Sie werden am ersten Vorlesungstag in kleine Gruppen eingeteilt, die von Studierenden höherer Semester betreut werden. In zahlreichen Informationsveranstaltungen und den ersten Vorlesungen lernen Sie u.a. Ihre Kommilitoninnen und Kommilitonen kennen und erstellen Ihren Stundenplan. Darüber hinaus machen Sie u.a. eine Bibliotheksführung, frühstücken mit Dozentinnen und Dozenten der Fakultät, erkunden Göttingen auf einer Stadtrallye und feiern Ihre erste Studentenparty.

Ausführliche Informationen erhalten Sie unter http://www.uni-goettingen.de/de/13557.html





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