Endgeräte im mobilen Internet sind durch eine hohe Heterogenität auf allen Ebenen geprägt. Unternehmen, die mit ihrer Software eine möglichst weite Marktabdeckung erreichen wollen, müssen daher Subvarianten für verschiedene Betriebssysteme und Laufzeitumgebungen generieren. Dieser Aufwand lässt sich vermeiden, wenn man eine andere Anwendungsarchitektur wählt und mobile Anwendungen auf Basis von Webtechnologien erzeugt. Dies ist ein Vorgehen, welches im stationären Bereich bereits etabliert ist, im mobilen Internet jedoch noch Limitationen unterliegt.
Drei Beispielanwendungen wurden bisher auf Basis von Webtechnologien umgesetzt:
Exponatbeschreibung zur CeBIT 2011
Die Nachfrage nach Smartphones ist ungebrochen. „Apps“, kleine Anwendungen, die auf diesen Geräten genutzt werden, erfreuen sich besonderer Beliebtheit. Im letzten Jahr sind rund 755 Millionen so genannter „Apps“ in Deutschland heruntergeladen worden, ein Umsatz von rund 343 Millionen Euro wurde erzielt. Dabei liegt der Schwerpunkt im privaten Nutzungsbereich. Für betriebliche Anwendungen sind diese Lösungen dagegen noch wenig verbreitet.
Dieses lässt sich mit einem zentralen Problem solcher „Apps“ begründen, die sie bei begrenzten Nutzerzahlen für Anbieter wenig attraktiv machen: Anders als bei stationären Computern existiert kein marktdominantes Betriebssystem. Anbieter, die ihre Anwendungen für möglichst viele Mobiltelefone und Smartphones zur Verfügung stellen wollen, müssen mehrere Versionen ihrer Anwendung für Apple iOS, Google Android & Co erstellen – das erhöht die Kosten und die Komplexität für die Softwarebereitstellung. Im betrieblichen Bereich spielt gerade die Effizienz solcher Lösungen eine wesentliche Rolle.
Unser Lösungsansatz um diese Probleme zu reduzieren basiert auf einem Trend, den man auch im stationären Internet sehen kann: Immer mehr Anwendungen werden auf Basis von Webtechnologien umgesetzt und laufen im Webbrowser. Damit ist es ebenso möglich „Apps“ zu entwickeln, die auf vielen mobilen Endgeräten nutzbar sind.
Wir zeigen auf der CeBIT, wie die Anwendungsentwicklung mit Webtechnologien funktioniert und präsentieren drei Beispielanwendungen: Eine App für Abstimmungen und Befragungen mit mobilen Endgeräten, die beispielsweise in Lehrveranstaltungen eingesetzt werden kann; einen mobilen Mensaspeiseplan und ein mobiles CRM-System, das auf einer weit verbreiteten Standardsoftware als Client-Server-Lösung aufsetzt.
Mit unserem Messestand suchen wir Unternehmen, die bereits mobile Anwendungen auf Basis von Webtechnologien erstellen oder dies in Zukunft tun wollen. Wir bieten hierzu Beratung und Unterstützung, beispielsweise in Form von Machbarkeitsstudien und Prototypen.

Im Gespräch mit der Vizepräsidentin der Universität Göttingen, Prof. Dr. Casper-Hehne, dem Ministerialdirigenten Herrn Gevers, der niedersächsischen Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Prof. Dr. Wanka und Herrn Dr. Süssenberger (Technologietransferstelle der Universität Göttingen).

Informationen aus den CeBIT-Datenbanken
CeBIT 2011
1.-5. März 2011, Hannover
Halle 9 (Stand B24)
Kontakt:
Wirtschaftsinformatik
Professur für Anwendungssysteme und E-Business
Dr. Stefan Christmann
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