Wohnungsprobleme?

Mit dieser Frage wird sich wohl fast jeder Göttinger Studienanfänger auseinandersetzen müssen. Dieser Artikel soll dazu dienen, die ersten Hürden zum eigenen Heim etwas besser zu nehmen. Im folgenden erläutern wir einige Möglichkeiten, den Traum von der Studentenbude Wirklichkeit werden zu lassen.

Wohnungsvermittlung des Studentenwerks

Zimmer- und Wohnungsvermittlung
Zentralmensa, Ebene 0
Platz der Göttinger Sieben 4
Tel. 0551/39 51 35

wohnen@studentenwerk-goettingen.de

Öffnungszeiten:

Montag bis Donnerstag 11.00 - 13.30 Uhr

Freitag 10.00 - 12.00 Uhr (nur August und September)


Wer in ein Studentenwohnheim will, kann sich hier ebenfalls genauer informieren. Die Wohnheimplätze sind zumeist nicht schlecht, preisgünstiger als auf dem privaten Wohnungsmarkt, und es gibt alles: vom Einzelzimmer bis zu 6-Zimmer-Wohnung. Aber: Die Belegungshöchstdauer beträgt in den Wohnheimen 8 Semester und bei vielen Wohnheimen gibt es monatelange Wartezeiten. Für die Aufnahme bestehen auch soziale Kriterien. Anmelden sollte man sich auf jeden Fall, es lohnt sich immer.
Aktuelle Infos findet man immer auf der Homepage:
http://www.studentenwerk-goettingen.de/zimmervermittlung.html?&L=wzweiyqrib .

Schwarze Bretter
Auch an diesen Anschlägen, aufgestellt vor der Wohnungsvermittlung im Untergeschoß des Studentenwerkes, im ZHG (Durchgang zur Mensa), im Oec (mittlerer Flur im Erdgeschoß) und in den verschiedenen Mensen, hängen interessante Wohnungsangebote.

Zeitungen
Der dritte Weg, an eine Bude heranzukommen, geht entweder über das "Göttinger Tageblatt", in dem die meisten Wohnungsangebote mittwochs und sonnabends erscheinen, oder über den "Blick", der am Mittwoch erscheint und kostenlos verteilt wird. Man sollte sich diese Zeitungen jedoch morgens früh besorgen und sich auch nicht scheuen, früh anzurufen, da die Wohnungen sonst meist schon weg sind. In diesen Zeitungen kann man auch seinerseits Mietgesuche annoncieren, wobei der Effekt eines solchen Inserates nicht unterschätzt werden sollte.

Makler
Wesentlich teurer als eine Anzeige für ca. 10 € ist der Makler, dessen Vermittlungsgebühr im Allgemeinen zwei Monatsmieten beträgt, wobei die angebotenen Zimmer nicht gerade preiswert sind. Daher sollte dies auch der letzte Weg zur eigenen Bude sein. Makleradressen und Anschriften von Wohnungsbaugenossenschaften findet man entweder in den "Gelben Seiten" oder in den Wochenendausgaben des "Göttinger Tageblatts". Von Vorteil ist es natürlich, wenn man schon Bekannte in Göttingen hat, die einem bei der Wohnungssuche behilflich sein können.

Zum Schluss noch einige Anmerkungen zu den Mietverträgen:

  • Immer auf zusätzliche vertragliche Vereinbarungen bzw. auch auf die Kündigungsfrist achten (bei Wohnungen meist 3 Monate, bei möblierten Zimmern etwas weniger).
  • Einen Mietvertrag sollte man in jedem Fall abschließen. Musterverträge sind in Buchhandlungen erhältlich. Es empfiehlt sich, einen solchen Vertrag auch vorher einmal gründlich durchzulesen (Vorsicht! Es gibt auch Vermieter, die ihren eigenen Mietvertrag aufsetzen!).
  • Schönheitsreparaturen sind immer vom letzten Mieter zu zahlen, sofern nichts anderes vereinbart war (siehe "Mietvertrag"). Es ist aber häufig praktischer, beim Einzug diese Arbeiten selbst zu übernehmen, weil man sich ggf. schon etwas nach dem eigenen Geschmack richten kann; in einem solchen Fall muss dann entweder der Vormieter die Kosten übernehmen, oder man vereinbart mit dem Vermieter, dass die Kosten selbst übernommen werden, aber beim Auszug auf dann anfallende Kosten angerechnet werden.