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Januar 2014 ·
uni
|
inform
N A M E N & N A C H R I C H T E N
Preise für besondere Leistungen
Niedersächsischer Wissenschaftspreis 2013 an Forscherin und drei Studierende
(her) Universität und Universi-
tätsmedizin Göttingen (UMG)
können sich beim „Wissen-
schaftspreis Niedersachsen
2013“ über vier Preisträger
freuen. In der Kategorie „Nach-
wuchswissenschaftler“ wurde
Dr. Tina Pangršič Vilfan, Nach-
wuchsgruppenleiterin in der Kli-
nik für Hals-Nasen-Ohrenheil-
kunde der UMG, geehrt. In der
Kategorie „Studierende“ waren
Antje Kuhle und Robert Wie-
land als Team aus dem Studien-
gang Antike Kulturen sowie Jan-
Philip Steinmann aus der Sozio-
logie erfolgreich. Der Preis für
Nachwuchswissenschaftler ist
mit 20.000 Euro dotiert, der für
Studierende mit jeweils 2.500
Von links: Pangršic Vilfan, Heinen Kljajic´, Kuhle, Wieland und Steinmann.
gie und Biophysik ausgezeichnet.
Die Masterstudierenden Antje
Kuhle und Robert Wieland sind
Mitbegründer des Althistori-
schen Netzwerks Göttingen.
Masterstudent Jan-Philip Stein-
mann hat bereits zwei Aufsätze
publiziert und engagiert sich für
sozial benachteiligte Menschen.
Euro. Die Niedersächsische Wissen-
schaftsministerin, Dr. Gabriele Hei-
nen Kljajić, zeichnete die Preisträger
am 19. November 2013 in Hanno-
ver aus.
Pangršič Vilfan wurde für ihre in-
ternational sichtbaren Forschungs-
leistungen in den Bereichen Sinnes-/
Hörforschung, zelluläre Neurobiolo-
Auszeichnungen
Betriebswirtin
Dr. Nadine Losch
er-
hielt für ihre Dissertation über dyna-
mische Kundenbeziehungen den mit
25.000 Euro dotierten Controlling-
Preis der Péter Horváth-Stiftung.
Geowissenschaftler
Dr. Guido Mein-
hold
erhielt den mit 10.000 Euro
dotierten Hans-Cloos-Preis der Geo-
logischen Vereinigung für seine For-
schung in der Sedimentologie und
Paläogeografie.
Der Dissertationspreis des Universi-
tätsbundes Göttingen ging an
Ha-
rald Samuel
und
Kai Widmaier
.
Alttestamentler Samuel forschte zum
Priestertum im alten Israel; Ägypto-
loge Widmaier entwarf eine ägypto-
logische Bildwissenschaft. Der mit
jeweils 4.000 Euro dotierte Preis
wird von der AKB-Stiftung geför-
dert. Widmaier erhielt zudem den
mit 5.000 Euro dotierten Christian-
Gottlob-Heyne-Preis.
Die Paläontologische Gesellschaft
ehrte zwei Doktoranden:
Luo Cui
erhielt den mit 2.500 Euro dotierten
Tilly-Edinger-Preis für ihre Analyse
von speziellen marinen Schwämmen.
Jan-Peter Duda
erhielt den Young
Scientist Award für seine Untersu-
chung von mehr als 600 Millionen
Jahre alten Gesteinen in Süd-China.
Die Gesellschaft für Ökologie zeich-
nete
Bastian Hess
für seine Masterar-
beit über die Nachhaltigkeit der ge-
genwärtigen Rattannutzung aus. Den
Foto-Preis erhielt
Patrick Weigelt
,
Doktorand in der Free Floater-Nach-
wuchsgruppe „Biodiversität, Makro-
ökologie und Biogeographie“.
Niels Petersen
vom Institut für His-
torische Landesforschung erhielt den
mit 5.000 Euro dotierten For-
schungspreis Lüneburger Geschichte
für seine Arbeit „Die Stadt vor den
Toren – Lüneburg und sein Umland
im späten Mittelalter“.
Prof. Dr. Herbert W. Roesky
erhielt
für seine umfangreichen Forschungs-
arbeiten den Preis für Chemie 2013
vom Institut of Ireland in Dublin.
Rechtswissenschaftler
Prof. Dr. Kai
Ambos
erhielt eine Ehrendoktor-
würde der „Universidad Nacional de
la Amazonía Peruana“ in Iquitos.
Salvador Marcello Perez Alvarez
aus
Nicaragua erhielt den DAAD-Preis
für hervorragende ausländische Stu-
dierende. Damit würdigt der DAAD
sein Engagement im Studiengang
„Development Economics“ und seine
besonders guten Studienleistungen.
Hannes Christian Gottschalk
erhielt
den Otto-Wallach-Preis der Fakultät
für Chemie für den besten Bachelor-
Abschluss;
Steffen Eggers
den Gus-
tav-Tammann-Preis für den besten
Master-Abschluss. Der Richard-Zsig-
mondy-Preis ging an
Antonia Albers
für ihre herausragende Dissertation.
Die jeweils mit 1.000 Euro dotierten
Promotionspreise der Dr. Berliner-
Dr. Ungewitter-Stiftung an der Fa-
kultät für Physik erhielten
Dr. Anu-
pam Sengupta
und
Dr. Philip Bit-
tihn.
Die Robert Wichard Pohl-Me-
daille für herausragende Lehrleistun-
gen erhielt Privatdozent Dr. Kevin
Kröninger. Der mit 1.000 Euro do-
tierte Jan Peter Toennies-Physikpreis
ging an Dr. Henning Prüser.
Kooperation in der Genomforschung
Norddeutscher Wissenschaftspreis 2013 an Unis Göttingen und Greifswald
Ruf nach Göttingen angenommen
PD Dr. Andrea Bogner,
Universität Göttingen, auf eine W2-Professur für
Interkulturalität und Mehrsprachigkeit
Dr. Gregor Bucher,
Universität Göttingen, auf eine W2-Professur auf Zeit
(Tenure Track) für Evolutionäre Entwicklungsgenetik
Prof. Dr. Guido Clever,
Universität Göttingen, auf eine W2-Professur für
Anorganische Chemie
Prof. Dr. Hansjörg Scherberger,
Universität Göttingen, auf eine W2-Profes-
sur für Neurobiologie der Primaten
Externen Ruf angenommen
PD Dr. Susanne Friede,
Seminar für Romanische Philologie, auf eine Pro-
fessur für Romanistische Literaturwissenschaften an die Universität Klagen-
furt
Dr. Wayne Gregory,
Department für Betriebswirtschaftslehre, auf eine Assis-
tenz-Professur an die IESE Business School, Barcelona
Prof. Dr. Christoph Matthias,
Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, auf
eine W3-Professur für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde, an die Johannes
Gutenberg Universität Mainz
Prof. Dr. Markus Münzenberg,
I. Physikalisches Institut, auf eine W3-Pro-
fessur für Experimentalphysik an die Universität Greifswald
Prof. Dr. AnthonyWhitbread,
Department für Nutzpflanzenwissenschaften,
an das International Crops Research Institute for the Semi-Arid Tropics
(ICRISAT), Patancheru
Ruf nach Göttingen erhalten
Prof. Dr. Tobias Banaschewski,
Zentralinstitut für Seelische Gesundheit
Mannheim, auf eine W3-Professur Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psy-
chotherapie
Dr. Beate Ditzen,
Universität Zürich, auf eine W3-Professur für Klinische
Psychologie und Psychotherapie
Prof. Dr. Volker Ellenrieder,
Universitätsklinikum Marburg, auf eine W3-
Professur Gastroenterologie (Leitung der Klinik für Gastroenterologie II)
Prof. Dr. Steven A. Johnsen,
Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, auf
eine W3-Professur auf Zeit (Tenure Track) Translationale Krebsforschung
solider Tumoren in der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Kinderchirurgie
Prof. Dr. Otto Kollmar,
Universitätsmedizin Göttingen, auf eine W2-Pro-
fessur auf Zeit in der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Kinderchirurgie
Externen Ruf erhalten
Prof. Dr. Ali El-Armouche,
Institut für Pharmakologie, auf eine W3-Profes-
sur für Pharmakologie und Toxikologie an die Technische Universität Dresden
Prof. Dr. Dr. Matthias Gauly,
Department für Nutztierwissenschaften, hat
zwei externe Rufe erhalten:
– auf eine W3-Professur für Tierhaltungssysteme an die Humboldt-Univer-
sität zu Berlin
– auf eine Professur an der Faculty of Science and Technology an die Freie
Universität Bozen
Prof. Dr. Thomas G. Schulze,
Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, auf
eine W3-Professur für Psychiatrische Phänomik und Genomik an die Lud-
wig-Maximilians-Universität München
Prof. Dr. Andreas Wodarz,
Institut für Anatomie und Zellbiologie, auf eine
W3-Professur für Zellbiologie an die Universität zu Köln
Ruf nach Göttingen abgelehnt
Prof. Dr. Ute Habel,
Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aa-
chen, auf eine W3-Professur für Klinische Psychologie und Psychotherapie
Externen Ruf abgelehnt
Prof. Dr. Alexander Flügel,
Abteilung Neuroimmunologie, auf eine W3-
Professur für Experimentelle Neuroimmunologie an die Universität Ham-
burg
Dr. Guido Kaiser,
Giftinformationszentrum Nord (GIZ-Nord), auf eine
W2-Professur für Bevölkerungsschutz an die Akkon-Hochschule für Human-
wissenschaften in Berlin
Prof. Dr. Alexander Knohl,
Büsgen-Institut, auf eine W3-Professur für Um-
weltsystemanalyse an die Universität Tübingen
Dr. Kerstin Weiß,
III. Physikalisches Institut, an die Rheinisch-Westfälische
Technische Hochschule Aachen
Zeitraum: 1. Oktober bis 31. Dezember 2013.
ger Genomlabors, Prof. Dr. Gerhard Gottschalk, und
Prof. Dr. Michael Hecker vom Institut für Mikrobio-
logie der Universität Greifswald. Die Göttinger und
Greifswalder Einrichtungen bilden heutzutage die
Keimzellen vieler nationaler und internationaler For-
schungsprojekte. Im Januar 2013 wurde das Nord-
deutsche Zentrum für Mikrobielle Genomforschung
eröffnet, eine gemeinsame Einrichtung der Universi-
täten Göttingen und Greifswald mit der Technischen
Universität Braunschweig, der Medizinischen Hoch-
schule Hannover, demHelmholtz-Zentrum für Infek-
tionsforschung in Braunschweig und dem Leibniz-
Institut DSMZ-Deutsche Sammlung von Mikroorga-
nismen und Zellkulturen in Braunschweig.
(bie) Die Universitäten Göttingen und Greifswald
haben für ihre langjährige Zusammenarbeit in der
mikrobiellen Genomforschung den Norddeutschen
Wissenschaftspreis 2013 erhalten. Der Preis ist mit
50.000 Euro dotiert und wurde am 26. November
2013 verliehen.
Die beiden Hochschulen forschen bereits seit zwölf
Jahren gemeinsam auf diesem Gebiet. „Norddeutsch-
land hat sich in den vergangenen Jahren eine Spitzen-
position auf dem Gebiet der mikrobiellen Genomfor-
schung erarbeitetet“, so der Leiter des Göttinger Labo-
ratoriums für Genomanalyse, Prof. Dr. Rolf Daniel.
Angestoßen wurde die Kooperation zwischen Göttin-
gen und Greifswald vom damaligen Leiter des Göttin-
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