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14. Jahrgang | Ausgabe Januar 2016
Forschung
Ausgezeichnete Forschung in Göttingen:
Neuer Sonderforschungsbereich und
zwei ERC Consolidator Grants.
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Gemeinsame Professur
Funktionelle Bildgebung:
Prof. Dr. Susann Boretius forscht und
lehrt am DPZ und an der Universität.
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Studium und Lehre
Campus Q
PLUS
geht weiter:
Qualität in der Lehre und Verbes­
serung der Studienbedingungen.
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Universität verleiht Medaille „Aureus Gottingensis“
Jahresabschluss-Empfang: Medaille an Dr. Andreas J. Büchting – Preise des Stiftungsrats an Universitätsmitglieder
und Rassismus sowie Tätigkeit der
Staatssicherheit ausgezeichnet.
Auf Vorschlag von Studierenden
gingen drei Preise in der Kategorie
„Herausragendes Engagement in der
Hochschullehre“ an Forschende der
Universitätsmedizin Göttingen:
Prof. Dr. Susanne Lutz vom Institut
für Pharmakologie als Initiatorin des
neuen Masterstudiengangs „Cardio­
vascular Science“, Prof. Dr. Tobias
Raupach, Oberarzt in der Klinik für
Kardiologie und Pneumologie sowie
Professor für Lehrforschung und
Lehrentwicklung, für beispielhafte
medizinische Lehre und Dr. Jan No­
vacek vom Institut für
Anatomie und Zellbio­
logie für sein Repetito­
rium und die Vermitt­
lung komplizierter
Lehrinhalte auch an
Studierende aus dem
Ausland.
Zwei Preise für
„Herausragende Nach­
wuchspublikationen“
gingen an Dr. Lea
Brinkmann von der
Abteilung Ökologie
der Nutztierhaltung
und Dr. Alexander
Heinze vom Institut
für Kriminalwissen­
schaften. Sonderpreise erhielten die
Physiker Prof. Dr. Claus Ropers und
Dr. Sascha Schäfer für ihre heraus­
ragenden Beiträge zur Entwicklung
ultraschneller Transmissions-Elek­
tronenmikroskopie und die Histori­
kerin Dr. Kerstin Thieler für ihren
Beitrag zur Aufarbeitung der NS-
Vergangenheit und ihr Engagement
für die Erinnerungskultur an der
Universität.
Die Universitätspräsidentin ließ
auf dem Jahresabschluss-Empfang
die wichtigsten Ereignisse des Jahres
2015 Revue passieren und skizzierte
zukünftige Aufgaben.
Preise des Stiftungsrates
Auch in diesem Jahr zeichnete der
Stiftungsrat der Universität Göttin­
gen Mitglieder der Georgia Augusta
für besondere universitäre Aktivitä­
ten und Leistungen aus. Die mit je­
weils 3.000 Euro dotierten Preise
überreichte der Stiftungsratsvorsit­
zende Dr. Wilhelm Krull im Rah­
men des Empfangs. In der Kategorie
„Wissenschaft und Öffentlichkeit“
wurde der Politikwissenschaftler
Prof. Dr. Samuel Salzborn für sei­
nen internationalen Wissenstransfer
auf den Feldern Demokratie,
Rechtsextremismus, Antisemitismus
(her) Rund 200 Gäste aus Wissen-
schaft, Wirtschaft und Politik be-
grüßte Universitätspräsidentin
Prof. Dr. Ulrike Beisiegel beim
Jahresabschluss-Empfang der Uni-
versität. Der Empfang in der Aula
amWilhelmsplatz bot den Rahmen
für die Verleihung der Medaille
„Aureus Gottingensis“ und der
Preise des Stiftungsrates.
„Andreas Büchting hat in den ver­
gangenen Jahren sein umfassendes
natur- und wirtschaftswissenschaft­
liches Wissen und seine große Erfah­
rung an führender Stelle eines Wirt­
schaftsunternehmens in die Gremi­
enarbeit eingebracht und sich um
die Entwicklung der Universität
verdient gemacht“, sagte Beisiegel
zur Verleihung der Medaille „Au­
reus Gottingensis“ der Universität
an den Aufsichtsratsvorsitzenden des
Einbecker Unternehmens KWS
SAAT SE. Dr. Andreas J. Büchting
war von 2012 bis 2015 Mitglied des
Stiftungsrates und hat sich stets für
eine enge Zusammenarbeit zwischen
Wirtschaft, Forschung und Ausbil­
dung eingesetzt. Darüber hinaus för­
dert er aktiv Projekte der Universi­
tät, darunter die Deutschlandstipen­
dien und den studentischen Wettbe­
werb „Kreativität im Studium“.
(her) Die Universität Göttingen hat
die Weichen für die kommenden
Jahre gestellt. Senat und Stiftungsaus­
schuss der Universität stimmten im
November 2015 mit großer Mehrheit
für eine zweite achtjährige Amtszeit
von Prof. Dr. Ulrike Beisiegel als Prä­
sidentin der Georgia Augusta. Ihre
zweite Amtszeit beginnt am 1. Januar
2017. „Ich bedanke mich für das mir
entgegengebrachte Vertrauen und
freue mich darauf, die zukünftigen
Herausforderungen mit dem neu zu­
sammengesetzten Präsidium anzu­
nehmen“, so Beisiegel. „Wir wollen
ein Spitzenstandort werden. Mit un­
seren Erfolgen in Forschung, Stu­
dium und Lehre, unseren Forschungs­
infrastrukturen und der internationa­
Startklar für die Exzellenzinitiative
Prof. Dr. Ulrike Beisiegel im Amt bestätigt – Vorbereitungsphase für Standortkonzept und Forschungsverbünde
len Vernetzung haben wir dafür be­
reits gute Voraussetzungen.“
Gemeinsam mit den Partnern am
Göttingen Campus bereitet sich die
Universität auf die Antragsphase des
Nachfolgeprogramms der Exzellenz­
initiative vor. Dabei geht es um die
Entwicklung des Konzepts für den
Wissenschaftsstandort Göttingen
und die Vorbereitung von Anträgen
für Forschungsverbünde. Darüber
hinaus stehen unter anderem die
Internationalisierung der Curricula,
die Nachwuchsförderung und der
Wissens- und Technologietransfer in
Stadt und Region auf der Agenda.
Für den Wissenstransfer stehen der
SüdniedersachsenInnovationsCam­
pus und das Forum Wissen.
Auf Erfolgen aufbauen: Das Aulagebäude amWilhelmsplatz ist Sitz des Präsidiums.
Für seinen herausragenden Einsatz erhält Dr. Andreas J. Büchting die Medaille „Aureus Gottingensis“.
Göttinger
Friedenspreis
Verleihung am 5. März
(her) Der Göttinger Friedenspreis
2016 geht zu gleichen Teilen an das
Festivalprojekt „Rockmusik für De­
mokratie und Toleranz“ der Ehe­
leute Birgit und Horst Lohmeyer aus
Jamel und an die Theatergruppe
„boat people projekt“ aus Göttingen.
Der mit 3.000 Euro dotierte Preis
wird am 5. März 2016 in der Aula
am Wilhelmsplatz verliehen. Die
Veranstaltung beginnt um 11 Uhr.
Die Eheleute Lohmeyer erhalten
den Preis für ihren unerschrockenen
Einsatz und ihre Zivilcourage im
Kampf gegen Neonazis in Mecklen­
burg-Vorpommern, teilte die Stif­
tung Dr. Roland Röhl mit. Seit
2007 veranstalten die Lohmeyers
das jährliche Open-Air-Rockfestival
„Jamel rockt den Förster“ gegen
Rechtsextremismus.
Ausgezeichnet wird zudem das
Göttinger Freie Theater „boat people
projekt“. Es arbeitet mit wechseln­
den Ensembles zu den Themen
Flucht und Migration, Heimat,
Identität, Religionszugehörigkeit,
Ausgrenzung, Vereinnahmung und
Integration. Eindrücklich sei, so die
Stiftung, wie Flüchtlinge in die Pro­
duktionen und Aufführungen einge­
bunden werden.
Zahl des
Quartals
22
Bürgermeister und Landräte
in Südniedersachsen trafen
sich in den vergangenen neun
Monaten mit der Universitäts­
leitung zu Gesprächen über
eine Zusammenarbeit für eine
starke Region. Dabei wurden
unter anderem Möglichkeiten
der Kooperation von Univer­
sität, Landkreisen und Ge­
meinden ausgelotet.
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