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uni | inform 16. Jahrgang | Ausgabe April 2018 Nachhaltigkeit Die Universität Göttingen stellt der Öffentlichkeit wissenschaftliche Erkenntnisse zu Nachhaltigkeit vor. Seite 2 Museumstag Wissen erleben: Am 13. Mai 2018 sind 28 Sammlungen, Museen und Gärten der Universität geöffnet. Seite 2 Diversität Bunte Vielfalt erwünscht: Neue Anlaufstelle für Studierende, die sich diskriminiert fühlen. Seite 6 Alumni der Universität bringen sich und ihre Expertise ein Jura-Netzwerk und Regionalnetzwerk Hamburg gegründet – ehemalige Studierende als Botschafter und Vorbilder standteil moderner Universitäten ist. Oppermann unterstützt die Univer- sität und ihre Alumniarbeit aktiv seit vielen Jahren. In zwei Arbeitsgruppen diskutier- ten die Alumni darüber, wie noch mehr Ehemalige der Juristischen Fa- kultät für die Alumni-Arbeit gewon- nen werden und was sie selbst ein- bringen können. Um Formate zu entwickeln, die insbesondere den Studierenden zu Gute kommen, tauschten sie sich mit der Studentin und Deutschlandstipendiatin Lena- Sophie Tilk aus. Auf der Basis der Diskussionsergebnisse – Einbindung von Alumni in Vorlesungen, Prak- tika und Patenschaften sind einige der Ideen – werden nun Stollwerk- Bauer und der Geschäftsführer von Alumni Göttingen, Bernd Hack­ stette, mit weiteren Ehemaligen die Aktivitäten im Netzwerk planen. Sportlich ging es bei der Auftakt- veranstaltung des Regionalnetzwerks Hamburg von Alumni Göttingen zu. Die mehr als 100 Ehemaligen erlebten in der HafenCity Universi- tät die Göttinger Basketball-Legende Wilbert Olinde, der an der Wirt- schaftswissenschaftlichen Fakultät studiert hat. Im März 2018 trafen sich nun rund 30 Alumni, um sich über weitere Aktivitäten im Regio- nalnetzwerk auszutauschen. www.alumni-goettingen.de darauf, die Ehemaligen stärker in die Alumni-Arbeit der Universität ein- zubinden und sie für ein langfristiges Engagement zu gewinnen. Bei der Auftaktveranstaltung des Jura-Netz- werks im Tagungs- und Veranstal- tungshaus Alte Mensa der Univer­ sität warb die Göttinger Rechtsan- wältin Dinah Stollwerck-Bauer unter den rund 60 anwesenden Ehe- maligen der Juristischen Fakultät für diese Idee. Die Alumna hatte die Gründung des Netzwerks mit initi- iert und vorbereitet. Alumnus Tho- mas Oppermann, Vizepräsident des Deutschen Bundestags, unterstrich den Gedanken, dass eine lebendige Alumni-Kultur ein wichtiger Be- (her) Die Universität Göttingen ver- steht sich als Teil der Gesellschaft und stellt der Öffentlichkeit aktiv das in der Forschung gewonnene Wissen zur Verfügung. Gleichzeitig setzt sie auf Diskussion und Erfah- rungsaustausch. Im Dialog mit der Gesellschaft sind ihre Ehemaligen eine wichtige Verbindung. Denn die Alumni sind sowohl Botschafter der Universität als auch Vorbilder für Studierende. Die Alumni-Stra- tegie der Universität wird derzeit gemeinsam mit den Ehemaligen weiterentwickelt. „Wir wollen unsere Studierenden zu verantwortungsvollen Fach- und Führungskräften für die Gesellschaft ausbilden. Dafür leisten unsere Pro- fessorinnen und Professoren bereits viel“, so Universitätspräsidentin Prof. Dr. Ulrike Beisiegel. „Um dies zu erreichen und uns noch weiter hin zur Gesellschaft zu öffnen, brau- chen wir auch unsere Alumni mit ihrer jeweiligen gesellschaftlichen Expertise und ihren Netzwerken.“ Im Februar 2018 gründete die Uni- versität das Jura-Netzwerk und das Regionalnetzwerk Hamburg. Getreu dem Motto der Univer­ sität „In publica commoda – zum Wohle aller“ zielt die Netzwerk-Initiative von Alumni Göttingen (her) Spitzenforschung, forschungs- orientierte Lehre, Internationalisie- rung und Digitalisierung sowie die weitere Öffnung in die Gesellschaft: Dies sind Kernpunkte der Weiterent- wicklung der Universität. Einige aktuelle Projekte stellen wir in dieser Ausgabe vor. Zum Beispiel werden digitale Lehrformate entwickelt, um die Internationalisierung der Curri- cula voranzutreiben (Seite 4). Ein neues Rechenzentrum entsteht und die Sammlungsdatenbank zeigt die besondere Bedeutung der Digitalisie- rung. Die Anträge für vier Exzellenz­ cluster bauen auf der erfolgreichen Zusammenarbeit am Göttingen Campus auf (Seite 3). Universität entwickelt sich weiter Aktuelle Projekte im Exzellenz-Wettbewerb, in der Lehre und bei den Infrastrukturen am Göttingen Campus Die Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek auf dem Zentralcampus am Platz der Göttinger Sieben. Werben für eine lebendige Alumni-Kultur: Wilbert Olinde in Hamburg (Bild links) und Thomas Oppermann in Göttingen. Flagge zeigen March for Science im April (her) Flagge zeigen für eine freie und offene Wissenschaft: Alle Studieren- den sowie Mitarbeiterinnen und Mit- arbeiter sind eingeladen, am Sonn- abend, 14. April 2018, am zweiten „March for Science Göttingen“ teil- zunehmen. Die Universität unter- stützt die Aktion und würde sich freuen, wenn sich viele Wissenschaft- lerinnen und Wissenschaftler sowie Beschäftigte mit ihren Familien und Freunden beteiligen. Los geht es um 10 Uhr mit einem „Warm-up“ am Gänseliesel. Hier können sich Inter- essierte über Forschung in Göttingen informieren und mit Wissenschaft­ lerinnen und Wissenschaftlern ins Gespräch kommen. Nach einem Grußwort von Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler um 11 Uhr geht der Zug durch die Fußgängerzone bis zum Zentralcampus am Platz der Göttinger Sieben, wo die Abschluss- kundgebung stattfindet. Bereits am Sonntag, 8. April 2018, lädt die Universität Göttingen alle Interessierten zu einer öffent­ lichen Auftaktveranstaltung in der Universitätskirche St. Nikolai ein. Ab 15.30 Uhr soll gemeinsam disku- tiert werden, welche Bedeutung die Wissenschaft für die Gesellschaft hat und warum wir für eine freie Wis- senschaft demonstrieren sollten. Im- pulsvorträge kommen von Prof. Dr. Tanja Baudson, Initiatorin des deut- schen „March for Science“, und dem Göttinger Physiker und MPI-Direk- tor Prof. Dr. Stephan Herminghaus. Zahl des Quartals 4.700 Jahre alt sind die ältesten My- then der Menschheit, welche die Göttinger Altorientalistin Prof. Dr. Annette Zgoll auf sumerischen und babyloni- schen Tontafeln entziffert und erforscht.

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