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Personalunion
Timo Evers forscht über die Rolle der
Musik in der Wissenschaftskommuni-
kation zur Zeit der Personalunion.
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Zentrale Kustodie
Die Direktorin der neu eingerichteten
Zentralen Kustodie spricht im Inter-
view über ihre spannende Aufgabe.
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Lehren und Lernen
Die Angebote zur Unterstützung
von Lehrenden und Studierenden
der ersten Generation sind gefragt.
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uni
|
inform
11. Jahrgang | Ausgabe Oktober 2013
Das Studierendentheater ThOP lädt
am 23. Oktober 2013 um 20.15 Uhr
zum O-Phasen-Abend ein. Die Akti-
ven stellen neue Stücke vor und laden
zum Mitmachen auf und hinter der
Bühne ein.
Theater im OP
Unterstützung für erfolgreiches Studium
Zahlreiche Partner aus der Region und Ehemalige fördern talentierte Studierende
tätspräsidentin Prof. Dr. Ulrike
Beisiegel. Viele Förderer unter-
stützen ein oder mehrere Stu-
dierende mit einem Jahressti-
pendium und stellen dafür je-
weils 1.800 Euro zur Verfü-
gung. Andere beteiligen sich
mit Einzelspenden, die im Deutsch-
landstipendienfonds der Universität
gesammelt werden. „Immer, wenn
eine Summe von 1.800 Euro erreicht
ist, können wir ein weiteres Stipen-
dium vergeben“, erläutert Dr. Jens
Wellbrock, Leiter der Stabsstelle Uni-
versitätsförderung. „Diese Option
wurde sehr gut angenommen. Beson-
ders aktiv dabei sind Alumni der
Universität.“
gen begabte und leistungsstarke Stu-
dierende aller Fakultäten im Rahmen
des Deutschlandstipendiums. Sie er-
halten 300 Euro monatlich für die
Dauer von einem Jahr. Die eine
Hälfte des Stipendiums wird von den
privaten Geldgebern aufgebracht, die
andere Hälfte kommt vom Bund.
„Wir freuen uns sehr, dass sich
zahlreiche neue Förderer aus der Re-
gion, langjährige Kooperationspart-
ner sowie Ehemalige für unsere Stu-
dierenden engagieren“, so Universi-
(her) Dank der großartigen Un-
terstützung von Unternehmen,
öffentlichen Einrichtungen,
Ehemaligen und privaten För-
derern kann die Universität
Göttingen auch in diesemWin-
tersemester Deutschlandstipen-
dien an talentierte und engagierte
Studierende vergeben. Für den För-
derzeitraum 2013/2014 hat die Uni-
versität Göttingen bislang Mittel für
mehr als 100 Stipendien eingewor-
ben. Die offizielle Verleihungsfeier in
der Universitätsaula findet im No-
vember 2013 statt. Dabei haben die
Studierenden und ihre Förderer auch
Gelegenheit, sich persönlich kennen-
zulernen und auszutauschen.
Seit dem Wintersemester 2011/
2012 fördert die Universität Göttin-
(her) Der Übergang nach der Pro-
motion in eine Karriere innerhalb
oder außerhalb der Wissenschaft ist
für den akademischen Nachwuchs
eine entscheidende Phase für den
weiteren beruflichen Erfolg. Die
Universität Göttingen baut deshalb
spezielle Angebote für Postdocs des
Göttingen Research Campus aus.
Dabei kommen Fördergelder des
Landes Niedersachsen zur strategi-
schen Hochschulentwicklung und
der Exzellenzinitiative zum Einsatz.
Ein Trainingsprogramm für den
akademischen Nachwuchs mit Lei-
tungsposition koordiniert auf Uni-
versitätsebene Dr. Kerstin Mauth.
Workshops zum professionellen
Auftreten, zum Umgang mit Kon-
flikten oder zur Kunst des Führens
einer Forschergruppe werden ab An-
fang 2014 angeboten.
Dr. Katrin Wodzicki hat seit No-
vember 2012 den Career Service der
Göttinger Graduiertenschule für
Neurowissenschaften, Biophysik
und Molekulare Biowissenschaften
(GGNB) aufgebaut. „Mit unserem
Netzwerk für Promovierte in den
Natur- und Lebenswissenschaften
erreichen wir inzwischen ein Viertel
der insgesamt rund 400 Postdocs im
Was kommt nach der Promotion?
Speziell zugeschnittene Angebote für Karrierewege in Wissenschaft, Wirtschaft oder Wissenschaftsmanagement
Umfeld der GGNB“, so Wodzicki.
„Unsere Workshops zu Karrierepla-
nung und Bewerbung nach der Pro-
motion waren alle ausgebucht. Wei-
tere Angebote zu Erfahrungsaus-
tausch und Vernetzung waren sehr
gut besucht.“ Bis Ende dieses Jahres
stehen noch Workshops zum Pro-
jektmanagement, zur Einwerbung
von Projektgeldern und ein Bewer-
bungstraining auf dem Programm.
Die Universität setzt auch auf die
Stärkung des akademischen Nach-
wuchses in den Geisteswissenschaf-
ten. „Dank der Mittel vom Land
können wir nun auch wissenschaft-
lich orientierte Postdocs in der Gra-
duiertenschule für Geisteswissen-
schaften Göttingen fördern und ihre
Vernetzung unterstützen“, so GSGG-
Sprecher Prof. Dr. Heinz-Günther
Nesselrath. Zum Beispiel mit einer
Anschubfinanzierung, damit Post-
docs Anträge für ihr erstes eigenes
Forschungsprojekt schreiben können,
und mit Zuschüssen für Tagungs-
und Recherchereisen sowie für eigene
Workshops und Konferenzen.
Zusätzlich konnte die GSGG zum
1. August 2013 acht neue Postdoc-
Stellen einrichten. „Diese ermögli-
chen es den Nachwuchsforschenden,
sich ein Netzwerk aufzubauen und
erste Erfahrungen in der Betreuung
von Doktoranden zu sammeln“, so
Nesselrath. Auch das Lichtenberg-
Kolleg der Universität setzt auf den
akademischen Nachwuchs in den
Geisteswissenschaften: Ab Anfang
2014 arbeiten hier Junior-Fellows in
Forschergruppen mit erfahrenen For-
schenden zusammen.
Campusweite Mentoringangebote
Außerdem baut die Universität Göt-
tingen ihre campusweiten Mento-
ringangebote für Promovierende und
Postdocs aus. Am 30. Oktober 2013
startet die nächste Runde des Doro-
thea-Schlözer-Programms für Dokto-
randinnen und Postdoktorandinnen
mit dem Ziel einer wissenschaftlichen
Karriere. Zwei neue Programme sol-
len künftig „Wege ins Wissenschafts-
management“ und „Karrierewege in
die Wirtschaft“ eröffnen. Start ist im
November 2013 und im Januar
2014. Zusätzlich bieten die Philoso-
phische Fakultät und die Universi-
tätsmedizin Mentoringprogramme
für Nachwuchswissenschaftlerinnen
an. „Wir haben ein Netzwerk ge-
schaffen, das den interdisziplinären
Austausch der mehr als 150 Nach-
wuchswissenschaftlerinnen und rund
60 Mentorinnen und Mentoren för-
dert“, so Dr. Manuela Kaiser-Belz,
zentrale Koordinat orin Mentoring.
Austausch und Vernetzung sind wichtig für den nächsten Schritt in der Karriere.
Harry Potter
Alumni-Tag 2013
(her) Die Universität Göttingen lädt
ihre Ehemaligen, Freunde und För-
derer am Sonnabend, 26. Oktober,
zum Alumni-Tag 2013 ein. Das
Programm beginnt um 16 Uhr mit
Vorträgen über Vererben und Agrar-
forschung. In der Abendveranstal-
tung berichtet Universitätspräsiden-
tin Prof. Dr. Ulrike Beisiegel über
aktuelle Entwicklungen an der
Georgia Augusta. Anschließend ver-
leiht der Universitätsbund Göttin-
gen den von der AKB-Stiftung ge-
förderten Dissertationspreis. Im
Festvortrag spricht der Göttinger
Germanist Prof. Dr. Gerhard Lauer
über „Harry Potter, eBooks und an-
dere Nachrichten vom Ende des
Buchs – Über Lesen und Schreiben
in digitalen Zeiten“.
Zum Abschluss treffen sich die
Alumni zum gemeinsamen Essen in
den Räumen des Auditoriums am
Weender Tor. Dabei können die
Gäste einen Blick in die neue Aus-
stellung „Abgekupfert“ werfen: Die
Gemeinschaftsschau von Gipsab-
guss- und Kunstsammlung der Uni-
versität präsentiert Zeichnungen,
Druckgraphik, Buchdruck und
Gipsabgüsse, mit denen antike
Meisterwerke vom 16. bis in das
18. Jahrhundert in Europa verbreitet
und als Bildungsgut etabliert wur-
den. Studierende der Kunstge-
schichte und der Archäologie wer-
den als „Live Speaker“ direkt an den
Exponaten über die Kunstwerke in-
formieren und die Fragen der
Alumni beantworten.
Darüber hinaus heißen mehrere
Fakultäten ihre Alumni des Absol-
ventenjahrgangs 1988 besonders
willkommen: Sie sind 25 Jahre nach
dem erfolgreichen Abschluss ihres
Studiums zu Silbernen Diplom- und
Examensfeiern eingeladen.
Zahl des
Quartals
18.000
Liter flüssiger Stickstoff wurden
im vergangenen Quartal durch-
schnittlich an einem Chemi-
schen Institut bei Experimenten
und Meßtechniken eingesetzt.
Der Bestseller als klassisches Buch.
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