Alumni Göttingen
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Zehn Fragen an 100 Ehemalige der Georg-August-Universität: Takahiro Shinyo


3600 Mitglieder hat Alumni Göttingen, hunderttausende Alumni leben in aller Welt. In Zusammenarbeit mit dem Göttinger Tageblatt werden an dieser Stelle 100 bekannte frühere Studierende, erfolgreiche Botschafter der Göttinger Hochschule nach ihren Erinnerungen befragt. Heute: Takahiro Shinyo

Was hat Sie dazu bewogen, ein Studium in Göttingen anzutreten?

  • Meine Freunde in Japan haben mir die Georg-August-Universität mit ihrer langen Tradition und ihrem weltweit ausgezeichneten Ruf empfohlen. Außerdem konnte ich in Göttingen ein dialektfreies Hochdeutsch erlernen.




Denke ich an Göttingen, denke ich an …

  • Heinrich Heines Reisebericht „Die Harzreise“ und den Gänselieselbrunnen




Was war für Sie in dieser Zeit ein unvergessliches Erlebnis?

  • Die Hochzeit mit meiner Frau Yuko, die ich während meines Studiums in Japan kennen gelernt habe, war ein unvergessliches Erlebnis. Nie vergessen werde ich auch das Völkerrechtsseminar am Abend und das Sonntagsfahrverbot, das damals wegen der Ölkrise verhängt wurde.




Was war Ihr Lieblingslokal, beziehungsweise Ihr Lieblingsort in Göttingen?

  • Die Junkernschänke und das Café Cron & Lanz




Welcher Hochschullehrer hat Sie beeinflusst, beziehungsweise welches Studienangebot hat Sie besonders beeindruckt?

  • Die Seminare von Herrn Prof. Rauschning und Herrn Prof. Zieger haben mich sehr interessiert.




Womit konnte man Sie immer vom Lernen abhalten?

  • Ich habe immer sehr gerne ganz Deutschland mit dem Auto erkundet und mit meinen deutschen Freunden lebhafte Gespräche geführt.




Was würden Sie studieren, wenn Sie heute noch einmal studieren könnten?

  • Internationale Politik, Philosophie und Geschichte




Verraten Sie uns Ihr Lebensmotto?

  • Vom Anfang bis zum Ende ist Aufrichtigkeit oberstes Gebot!




Welchen Ort in Göttingen würden Sie gerne einmal wieder sehen?

  • Das Deutsche Theater und den Stadtwald




Welchen Tipp haben Sie für heutige Studierende?

  • Ich rate, viele Bücher zu lesen, insbesondere über Philosophie und Geschichte. Von besonders großem Wert sind auch Fremdsprachenkenntnisse und rhetorische Fähigkeiten.