Faculty of Economic Sciences

Gemeinsam mit anderen Ergebnisse erzielen wollen - Nadine Klausing-Rohde entwickelt Weiterbildungsangebote und Trainings für die Mitarbeiter der B. Braun Melsungen AG

Nadine Klausing-Rohde hat in Göttingen Wirtschaftspädagogik von April 1998 bis Januar 2003 studiert und ihr Studium erfolgreich als Diplom-Handelslehrerin abgeschlossen.


1) Bei welchem Unternehmen sind Sie beschäftigt und in was für einer Position/ in welchem Bereich arbeiten Sie dort? Was sind Ihre Aufgaben?

Ich arbeite bei der B. Braun Melsungen AG als Referentin für Personalentwicklung / Manager Personnel Development im Bereich Corporate Human Resources. Zu meinen Aufgaben gehören beispielsweise die Bildungsbedarfsermittlung, Konzeption und Umsetzung bedarfsgerechter Personalentwicklungsmaßnahmen (Trainings, Coachings, Teamentwicklungen), Begleitung von Fachbereichen in Veränderungsprozessen sowie die Konzeption und Implementierung strategischer Personalentwicklungsinstrumente wie etwa Entwicklungsgespräche.


2) Wie haben Sie diese Position erlangt bzw. wie sieht Ihr beruflicher Werdegang aus?

Vor dem Studium habe ich eine Ausbildung zur Industriekauffrau absolviert. Nach dem Studienabschluss habe ich das Traineeprogramm Personal mit Schwerpunkt Personalentwicklung durchlaufen und konnte dann als Referentin für Personalentwicklung einsteigen.


3) Wie haben Sie Ihren Berufseinstieg erlebt bzw. wie hat das Studium auf die Praxis vorbereitet?

Durch meine verschiedenen Stationen und Praxiserfahrungen fiel mir der Einstieg als Referentin für Personalentwicklung nicht schwer – allerdings musste ich räumlich flexibel sein und von meiner Heimat Hannover nach Nordhessen umziehen, wo ich heute gerne lebe und arbeite.


4) Inwiefern wenden Sie Ihre im Studium erlernten Fähigkeiten und Fachkenntnisse im Beruf an?

In meinem aktuellen Job profitiere ich insbesondere davon, dass ich im Studium das systematische Herangehen an komplexe Probleme erlernt und trainiert habe. Ich denke, dass dies bei der heutigen geringen Halbwertszeit des Wissens wichtiger ist, als detailliertes theoretisches Wissen. Bei meinen ersten beruflichen Stationen war aber natürlich auch das erlangte Fachwissen nützlich. Allerdings ist es unbedingt erforderlich, sich kontinuierlich auf dem aktuellen Stand zu halten und in seinem Berufsfeld weiterzubilden.


5) Denken Sie an Ihre Studienzeit in Göttingen zurück…

  • Besonders positiv: Bereits am 1. Tag der Wiwi-O-Phase habe ich meine besten Studienfreundinnen kennen gelernt, die mich dann über das gesamte Studium begleitet haben und mit denen ich bis heute engen Kontakt habe.
  • Gute, praxisorientierte Seminare in kleinen Gruppen, insbesondere im Hauptstudium des Fachs Wirtschaftspädagogik.
  • Eine stärker internationale Ausrichtung des Studiums wie z.B. durch Seminare/ Vorlesungen in englischer Sprache oder internationale Referenten/ Dozenten aus der Praxis wäre wünschenswert gewesen.




6) Welche Tipps geben Sie Berufseinsteigern mit auf den Weg, die ebenfalls die Personalentwicklung als Berufsfeld anstreben?

  • Einschlägige Studienschwerpunkte (bei mir z.B. Personal, Organisation, Wirtschaftspädagogik) wählen
  • Praktische Erfahrungen in der Personalentwicklung / Weiterbildung bereits während des Studiums sammeln
  • Fähigkeit und Begeisterung, gemeinsam mit anderen Ergebnisse zu erzielen, mitbringen
  • Bei angestrebter Tätigkeit in internationalen Unternehmen sind Auslandserfahrungen im Rahmen von Praktika und/ oder Auslandssemestern von Vorteil.
  • ggf. didaktisch-methodische Kenntnisse