In publica commoda

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31.07.2017

Gemeinsame Erklärung der Universität Göttingen, der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen und des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA) Göttingen:

Nach einem vom AStA angeregten Gespräch zu den politischen Einstellungen des Orientalisten Paul Anton de Lagarde (1827 bis 1891) werden die Universität und die Akademie der Wissenschaften sicherstellen, dass die Beiträge auf den Internetseiten des Seminars für Ägyptologie und Koptologie und der Akademie neben der Würdigung der wissenschaftlichen Leistungen von Lagarde auch über seine Rolle als Vordenker des Antisemitismus informieren.

Außerdem wird die Gedenktafel am Gebäude Friedländer Weg 11, die Lagarde als einen „Repräsentanten eines menschenverachtenden Antisemitismus“ beschreibt, besser sichtbar angebracht.

Der Dekan der Philosophischen Fakultät und der Historiker Prof. Dr. Dirk Schumann haben das Gespräch zwischen AStA und Universitätsleitung fachlich begleitet.

Universität und Akademie danken dem AStA für die Initiative.