Chair of Application Systems and E-Business
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Allgemeine Hinweise


  • Neue Themen werden jeweils Anfang Februar und Anfang August auf dieser Seite veröffentlicht.

  • Bei Interesse an einem Abschlussarbeitsthema wenden Sie sich bitte direkt an den jeweiligen Betreuer.

  • Alle Themen können grundsätzlich im Rahmen einer Bachelor- oder Masterarbeit bearbeitet werden.

  • Weitere Hinweise zum Anfertigen von Abschlussarbeiten (Bachelor, Master) finden Sie hier.


Themen Sommersemester 2012



Kundenkreditmanagement im internationalen Kontext
Betreuer: M. Schumann
Die Industrie- und Dienstleistungsunternehmen vergeben immer mehr Kreditlinien an ausländische Kunden. Folgende Fragen sind für EU-, OECD-, und BRIC-Staaten sowie für ausgewählte weitere Länder aufzuarbeiten und zu vergleichen:


  • Wie kann eine Informationsbeschaffung bei der Neukundenprüfung für Firmenkunden und für Privatkunden stattfinden?

  • Welche spezifischen Gepflogenheiten gibt es bei dem Einräumen von Zahlungszielen und Limiten?
  • Welche Sicherheitselemente können für die Forderungen eingesetzt werden?

  • Wie sehen Mahn- und Inkassoprozesse aus?





Benchmark von Internet-Auftritten von Unternehmen der Messtechnik
(neues Thema)
Betreuer: M. Schumann
In der Arbeit sollen Internet-Auftritte von ausgewählten Messtechnik- und weiteren High-Tech-Unternehmen miteinander verglichen werden. Es soll anhand von Kriterienkatalogen


  • der Leistungsumfang,

  • die Funktionalität,

  • der Aufbau und

  • die Usability/Gestaltung


verglichen und eine Bewertung vorgenommen werden.

Die Arbeit findet in Kooperation mit einem Unternehmen statt.




Risikobedingte Kreditpolitik und Weitergabe von Kreditanfragen an P2P-Banking-Plattformen durch Kreditinstitute (Nur Master!)
Betreuer: A. Frerichs
Die Kreditpolitik der meisten Kreditinstitute wurde unter dem Einfluss der finanziellen Turbulenzen der letzten Jahre immer restriktiver. Eine forcierte risikoadjustierte Bepreisung bzw. sogar ggf. ein risikobedingter Verzicht auf ein Engagement bei Kreditanfragen von Unternehmen waren die Folge. Damit die potenziellen Kunden nicht verloren gehen, müssen sich Kreditinstitute über andere Finanzierungsalternativen Gedanken machen. Ein möglicher Ansatz ist die Auslagerung (eines Teils) des nachgefragten Kreditbetrages an eine P2P-Banking-Plattform.

Ziel dieser Arbeit ist es, zu untersuchen, unter welchen Umständen Kreditinstitute bereit wären, Kreditanfragen auf eine P2P-Banking-Plattform auszulagern. Hierzu sollen die risikobestimmenden Parameter einer Kreditanfrage aus Sicht des Kreditinstituts herausgearbeitet werden. Anschließend sollen Modelle erstellt werden, die bei der Bestimmung von Grenzwerten der identifizierten Risikoparameter verwendet werden können, bei deren Erreichen das Kreditinstitut die Kreditanfrage an eine P2P-Banking-Plattform weiterreicht. Abschließend sind mögliche Herausforderungen im Zuge dieser Weitergabe zu diskutieren und ggf. Lösungsansätze für die ermittelten Herausforderungen vorzuschlagen.




Beurteilungsportale für Dienstleistungen – Möglichkeiten und Grenzen der Nutzbarkeit von Beurteilungen in der Kreditwürdigkeitsprüfung
Betreuer: A. Frerichs
Bewertungsportale wie z. B. Qype oder HolidayCheck ermöglichen es Kunden, die von Handwerkern, Ärzten, Hotels oder Restaurants angebotenen Dienstleistungen zu bewerten. Dadurch sind die bewerteten Unternehmen in der Lage, Reputation durch positive Kundenbewertungen aufzubauen und zu zeigen, dass sie ihr (branchenspezifisches) Handwerk qualitativ hochwertig beherrschen. Dies ist wiederum auch für kreditgewährende Unternehmen (wie z. B. Banken) relevant, da auf eine zusätzliche Informationsquelle über das anfragende Unternehmen zugreifen können.

Ziel dieser Arbeit ist es, die Möglichkeiten und Grenzen der Nutzbarkeit von Informationen aus Beurteilungsportalen in der Kreditwürdigkeitsprüfung zu analysieren.




Grenzenloses Investieren – Chancen und Risiken von marktübergreifender Partizipation im Peer-to-Peer-Banking
Betreuer: A. Frerichs
Mit Ausnahme von Mikrofinanz-Ansätzen findet Peer-to-Peer-Banking bislang lediglich in national abgegrenzten Märkten statt. So ist es z. B. für Anleger aus Deutschland nicht möglich, in P2P-Kredite auf der amerikanischen Plattform Prosper zu investieren. Das Gleiche gilt für Anleger aus den USA, die in lokale Kredite investieren möchten.

Ziel dieser Arbeit ist es, systematisch die Chancen und Risiken von grenz-überschreitender Tätigkeit auf Peer-to-Peer-Banking-Marktplätzen sowohl aus der Perspektive der Kreditnehmer als auch der Kreditgeber und Plattformbetreiber zu analysieren. Die Untersuchung soll sowohl wirtschaftliche als auch technische und ggf. rechtliche Aspekte umfassen.




Konzeption und prototypische Implementierung eines Webportals für die Ermittlung eines Kreditmanagement-Index (nur Master!)
Betreuer: A. Frerichs
Der Bundesverband für Credit Management (BvCM) plant die Etablierung eines Kreditmanagement-Index, der die Erwartungen an die zukünftige Entwicklung der Kundenkreditgewährung in den verschiedenen Branchen ausdrückt. Hierzu sollen die dateneinliefernden Unternehmen über ein Webportal ihre Einschätzungen (schlechter, besser, wie im vorherigen Zeitraum) zu den Entwicklungen der näheren Zukunft abgeben und erhalten im Gegenzug mehrdimensionale Auswertungen (Branche, Region, etc.). Damit der Index valide Aussagen treffen kann, ist eine regelmäßige, vierteljährliche Einmeldung erforderlich.

Ziel dieser Master-Arbeit ist es, eine umfassende Konzeption für ein geeignetes Webportal zur Ermittlung dieses Kreditmanagement-Index zu erstellen und dieses anschließend prototypisch umzusetzen. Hierzu sind zuerst vergleichbare Ansätze aus anderen europäischen Ländern zu analysieren, damit die (europaweite bzw. globale) Vergleichbarkeit der Ergebnisse gewährleistet ist. Anschließend ist eine ausführliche Konzeption für ein Webportal zu erstellen, welche sowohl die Dateneinlieferung als auch die Berechnung der Index-Werte und deren kundenindividuelle Auswertung beinhaltet. Außerdem sind mögliche weitere Herausforderungen (z. B. nicht eindeutige Branchenzuord-nung der einliefernden Unternehmen) zu adressieren und Lösungsmöglichkeiten für diese Herausforderungen zu diskutieren. Das erstellte Konzept ist anschließend prototypisch zu implementieren.






Flexibilisierung von Grunddatenstrukturen in der Produktionsplanung
Betreuer: S. Friedemann
Produzierende Unternehmen stehen immer wieder vor der Herausforderung, dass Pläne nicht eingehalten werden können, da sich im Zeitraum zwischen der Planerstellung und -ausführung Planungsparameter ändern. So kann es zum Beispiel zu verzögerten Rohstofflieferungen oder mangelnder Qualität der Rohstoffe kommen. Im Rahmen der Arbeit soll untersucht werden, wie die Grunddatenstrukturen der Planung, also z. B. Stücklisten und Ablaufpläne, flexibel gestaltet werden können. So kann zeitnah eine Anpassung an geänderte Parameter erreicht werden.




Nutzungsmöglichkeiten von Daten aus Land- und Forstwirtschaft in der Produktionsplanung und Steuerung
Betreuer: S. Friedemann
Im Zuge der zunehmenden Technisierung der Land- und Forstwirtschaft werden immer mit vernetzte Geräte, Sensoren und Möglichkeiten der mobilen Datenübertragung genutzt. So können landwirtschaftliche Geräte heutzutage bspw. beim Befahren eines Feldes Probemessungen durchführen und diese Daten später an IT-Systeme übermitteln. Im Rahmen der Arbeit soll geprüft werden, inwiefern diese Daten in die Produktionsplanung und -steuerung eines Unternehmens, welches diese land- und forstwirtschaftlichen Rohstoffe nutzt, einfließen können.




Wirkungen einer vollinformatisierten Supply Chain auf die Produktionsplanung und -steuerung - State of the art (vergeben)
Betreuer: S. Friedemann
Sowohl in der aktuellen wissenschaftlichen Literatur als auch in der Praxis wird die Datenerhebung und -bereitstellung entlang einer Supply Chain immer wieder diskutiert. Die Entwicklung zeigt aktuell, dass immer mehr Informationen gewonnen werden können, z. B. durch den Einsatz der RFID-Technologie und permanenter mobiler Datenerfassung. Im Rahmen der Arbeit soll untersucht werden, welche Wirkungen sich durch diese feingranulare, permanente und sofortige Datenbereitstellung auf die Produktionsplanung und -steuerung eines fokalen produzierenden Unternehmens ergeben. Dabei sollen auch mögliche Vorteile sowie entstehende Nachteile betrachtet werden.




Kritische Untersuchung des DOMEA-Konzeptes
Betreuer: S. Gröger
Das DOMEA-Konzept ist ein Konzept für Dokumentenmanagement und elektronische Archivierung in der öffentlichen Verwaltung. Es liefert die Richtlinien, um die Geschäftsprozesse der öffentlichen Verwaltung in IT-Prozesse zu überführen. Hochschulverwaltungen gehören ebenso zu den öffentlichen Verwaltungen. Jedoch liegen hier wesentlich andere Gegebenheiten vor, als dies in normalen öffentlichen Einrichtungen (wie z. B. einer Kommunalverwaltung) der Fall ist. Ziel der Abschlussarbeit ist es daher, strukturiert zu untersuchen, in wie weit das DOMEA-Konzept eine Hilfestellung zur Einführung eines DMS bzw. WMS in Hochschulen sein kann.




Identifikation und Bewertung der Risikopotenziale für die Nutzung von Dokumenten-Management-Systemen und Workflow-Management-Systemen an Hochschulen (nur Bachelor)
Betreuer: S. Gröger
Der Einsatz von Dokumenten-Management-Systemen (DMS) und Workflow-Management-Systemen (WMS) wird zunehmend auch für Hochschulen interessant. Da die Sicherheit eines IT-Systems sehr hohe Priorität besitzt, muss vor der Systemeinführung eine Risikoanalyse erfolgen. Ziel der Bachelor-Arbeit ist es daher, eine solche Risikoanalyse im Kontext einer Hochschule durchzuführen und die identifizierten Risiken zu bewerten.




Herausforderungen des Personalmanagements an Hochschulen und IT-gestützte Lösungsansätze
Betreuer: S. Gröger
Besonders an Hochschulen ist das Personalmanagement aufgrund der vorhandenen hohen Fluktuationsraten ein sehr wichtiges Thema. Derzeit werden die Personalmanagement-Prozesse an Hochschulen jedoch kaum durch IT unterstützt. Die Prozesse sind wenig transparent und ein Bearbeitungsstatus der Personalangelegenheit ist nicht einsehbar. In der Abschlussarbeit soll daher untersucht werden, in welchen Teilaspekten des Hochschul-Personalmanagements besondere Herausforderungen bestehen und wie diesen mit Hilfe von IT begegnet werden kann.




Architekturkonzeption eines serviceorientierten Product Carbon Footprinting-Informationssystems
Betreuer: H. Hilpert
Zur Berechnung und Abbildung von CO2-Emissionen entlang des Produktlebenszyklus eines Produktes stellt der Product Carbon Footprint (PCF) ein sinnvolles Konzept dar. Die softwaretechnische Unterstützung von PCFs ist durch verschiedene Environmental Management Information Systems (EMIS) gegeben, die entweder als Standalone-Lösungen (Umberto PCF) oder als Module von ERP-Systemen (SAP Carbon Impact) angeboten werden. Plattformunabhängige und interoperable serviceorientierte Lösungen, die mit jeglicher Standardsoftware zusammenarbeiten können, sind jedoch für den Unternehmensbereich nicht vorhanden, werden in komplexen Supply Chains aber dringend benötigt. Dieser Bedarf entsteht nicht nur durch eine Vielzahl potenzieller Nutzer verschiedener Unternehmen entlang eines typischen Lebenszykluses eines Produktes sondern insbesondere durch verschiedenste IT-Systemlandschaften entlang dieses Zykluses.
Ziel dieser Abschlussarbeit ist es, ein Architekturkonzept für ein serviceorientiertes PCF-EMIS zu entwickeln, das plattformunabhängig und interoperabel ist und somit von allen Akteuren im Lebenszyklus eines Produktes, unabhängig von den eingesetzten IT-Lösungen, genutzt werden kann. Hierbei sollen zunächst bestehende Lösungen und die Anforderungen an PCF-Anwendungen analysiert werden, um daraus eine idealtypische Architektur abzuleiten und zu konstruieren. Die entstandene Architektur soll abschließend für verschiedene IT-Systemlandschaften evaluiert werden, um ihre Einsatztauglichkeit bewerten zu können.




Treibhausgasemissionsdatenerfassung in der Energiebranche – Möglichkeiten und Grenzen (vergeben)
Betreuer: H. Hilpert
Die Energiebranche gilt als eine der Hauptverursacher von Treibhausgas-emissionen, da zumeist fossile Brennstoffe für die Energieproduktion eingesetzt werden. Solange erneuerbare und treibhausgasneutrale Energiequellen nur einen geringen Anteil ausmachen, ist eine exakte Erfassung der Emissionen bspw. für Scope2-Emissionsberechnungen nötig. Insbesondere der Energiemix der jeweiligen Anbieter und unterschiedliche Berechnungsgrundlagen der einzelnen Kraftwerkstypen machen diese Berechnung jedoch zu einer Herausforderung. Je nach Art und Umfang der Berechnung ergeben sich z. B. bei Kernkraftwerken 3 – 15 g CO2 je Kilowattstunde produziertem Strom. Zusätzlich wird eine exakte Berechnung verkompliziert, da die Stromnetze, je nach Auslastungsgrad, dynamisch Kraftwerke verschiedener Typen hinzu- oder abschalten, wodurch meist nur Durchschnittswerte in Bezug auf den Energiemix zur Berechnung genutzt werden können.
Ziel dieser Abschlussarbeit ist es, ein Berechnungsmodell für Treibhausgasemissionen unter Berücksichtigung von Unsicherheiten zu entwickeln und dessen Möglichkeiten und Grenzen der Berechnung aufzuzeigen. Zunächst sollen die verschiedenen Berechnungsgrundlagen der einzelnen Kraftwerkstypen in Bezug auf Emissionsberechnungen analysiert werden, um eine Beurteilung der Unsicherheiten bei den einzelnen Berechnungen zu ermöglichen. Nach einer anschließenden Analyse der Stromnetze soll ein Modell erstellt werden, welches zur Berechnung von Treibhausgasemissionen je genutztem Strom geeignet ist und dabei die Unsicherheit aufzeigt. Abschließend sollen Möglichkeiten und Grenzen dieses Modell mit Hilfe von Praxisbeispielen evaluiert werden.




Green Vehicle Routing Problems - State of the Art und Modellkonzeption
Betreuer: H. Hilpert
In der europäischen Union werden 24 % der gesamten Treibhausgasemissionen durch Transportprozesse verursacht, wobei der Straßengütertransport den größten Anteil ausmacht. Durch die Forderung seitens der Regierung und der Öffentlichkeit zu einer nachhaltigeren Entwicklung müssen Transportunternehmen ihren Emissionsausstoß berichten und minimieren. Zur Optimierung von Transportprozessen existieren seit Mitte des letzten Jahrhunderts Modelle, wie das VRP (Vehicle Routing Problem), die auf dem NP-lösbaren TSP (Travel Salesman Problem) basieren. Diese Modelle minimieren bspw. die Gesamtfahrstrecke oder auch die benötigte Zeit unter bestimmten Restriktionen und Faktoren. In Straßengütertransportprozessen gibt es eine Reihe von Einflussfaktoren auf den Kraftstoffverbrauch und somit die Treibhausgasemissionen, die in derzeitigen Modellen jedoch nicht berücksichtigt werden. Während bspw. Faktoren wie Höhenunterschiede vorab bekannt sind und direkt in VRP-Modelle einfließen könnten, sind Faktoren wie die Verkehrssituation erst während der Fahrt erkennbar und erfordern somit andere Lösungsstrategien. Ein VRP-Modell, welches diese Einflussfaktoren inkludiert, kommt somit nicht nur der Forderung nach einem größeren ökologischen Bewusstsein der Unternehmen nach, sondern bietet konkrete ökonomische Anreize für Transportunternehmen.
Ziel dieser Abschlussarbeit ist es, zunächst vorhandene VRP-Modelle strukturiert zu analysieren, um deren verschiedene Möglichkeiten zu klassifizieren. Aufbauend darauf soll untersucht werden, ob die bestehenden Modelle auch im Bereich der Umwelteinwirkungen eingesetzt werden können, um diese zu minimieren. Im Anschluss soll ein eigenes Modell, auf Basis der vorherigen Untersuchungen, konstruiert werden, welches neben klassischen ökonomischen auch ökologische Faktoren inkludiert. Abschließend soll die Einsatztauglichkeit in praktischen Fallbeispielen demonstriert und evaluiert werden.




Fallstudienuntersuchung zum Einsatz von Social Networking Services in Unternehmen
Betreuer: M. Klein
Im Rahmen des Schlagworts Enterprise 2.0 führen vor allem Großunternehmen seit einigen Jahren interne Social Networking Services (SNS) ein. Mit diesen Anwendungssystemen – meist angelehnt an bekannte Beispiele aus dem Internet wie Xing oder Facebook – sollen sich Mitarbeiter unternehmensintern vernetzen und Wissen mit Kollegen teilen. Viele dieser unternehmensinternen SNS werden forschungsseitig begleitet, so dass umfassende Fallstudien zu SNS vorliegen.
Ziel dieser Abschlussarbeit ist es, veröffentlichte Fallstudien zu SNS in Unternehmen strukturiert zu analysieren. Eine Analyse soll hinsichtlich der jeweils unterstützten Funktionen, der damit realisierten Anwendungsfälle sowie der Integration dieser SNS mit weiteren betrieblichen Anwendungssystemen erfolgen. Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Fallstudien und evtl. daraus resultierende Muster und Hypothesen bzgl. eines innerbetrieblichen SNS-Einsatzes sind herauszuarbeiten.




Anwendungsfälle für Enterprise Microblogging (nur Bachelor)
Betreuer: M. Klein
Durch die Popularität von Twitter im privaten Kontext ist das Thema Microblogging seit einigen Jahren auch in den Fokus von Unternehmen geraten. Einerseits nutzen bspw. Marketing- und Vertriebsverantwortliche die Plattform um potentielle Kunden anzusprechen. Andererseits setzen einige Unternehmen auch unternehmensintern Microblogging-Dienste ein und schaffen damit einen neuen innerbetrieblichen Kommunikationskanal. Auch aus Forschungssicht wird das Thema Enterprise Microblogging zurzeit vielseitig bearbeitet.
Ziel dieser Abschlussarbeit (nur Bachelor) ist es, unter Sichtung der aktuellen Forschungsbeiträge zum Enterprise Microblogging innerbetriebliche Anwendungsfälle für entsprechende Anwendungssysteme zu identifizieren und zu spezifizieren. Dafür gilt es, einen idealtypischen Funktionsumfang von Microblogging-Systemen zu definieren und anhand dessen die Anwendungsfälle herzuleiten. Zudem soll die Frage beantwortet werden, unter welchen Voraussetzungen bzw. Faktoren es überhaupt sinnvoll ist Microblogging-Systeme einzusetzen bzw. wann diese Systeme einen Mehrwert gegenüber vergleichbaren Anwendungssystemen schaffen können.




Social Networking Services im Internet als eRecrtuitingkanal – Empirische Befunde aus rekrutierenden Unternehmen und Herstellern für Personalinformationssysteme
Betreuer: M. Klein
In Praxis und Forschung wird das Nutzen von Social Networking Services (SNS) im Internet – bspw. Xing, LinkedIn oder Facebook – für das eRecruiting zurzeit viel diskutiert. SNS-Nutzer können auf diesen Plattformen Unternehmensprofile einsehen, Recruiting-Verantwortliche kontaktieren oder sich auf Stellen bewerben. Unternehmensvertreter suchen auf SNS nach potentiellen Kandidaten und verwalten Bewerbungen. Eine weitere Sichtweise ist die der Anbieter von Personalinformationssystemen (PIS). Diese bieten mittlerweile Schnittstellen zu allen möglichen Jobportalen und SNS im Internet an, mit denen bspw. Stellenausschreibungen automatisch in mehrere Kanäle – u. a. auch LinkedIn und Facebook – veröffentlicht werden können.
Im Rahmen dieser Vielfalt von Perspektiven und Möglichkeiten ist es das Ziel dieser Arbeit, qualitativ-empirische Befunde zu diesem Thema interpretativ-analytisch auszuwerten. Hierfür liegen Interviewtranskripte vor, die Mitte 2011 im Rahmen von Interviews mit Unternehmensexperten erhoben wurden. Eine Hälfte dieser Interviews stammt von Experten aus PIS-Herstellerunternehmen, die andere Hälfte von Experten aus rekrutierenden Unternehmen. Bei der Auswertung sollen beide Perspektiven eingenommen werden. Ziel ist es dabei, Nutzenpotentiale sowie Hindernisse und Grenzen von entsprechenden SNS-eRecruiting-Einsatzszenarien zu erarbeiten.




Aktuelle Anwendungsfälle und Potentiale für den Einsatz IT-gestützter Planspiele
Betreuer: J. Kleinhans
Die Anwendungsfälle von Planspielen sind zahlreich. Sie reichen von sozialen Kontexten über die Ausbildung in Schule und Universität bis weit in den beruflichen Alltag. Eine noch junge Entwicklung stellen IT-gestützte oder sogar vollständig IT-basierte Planspiele dar, so dass auch der Nutzen und die Anwendungsfälle dieser Planspiele bislang nur lückenhaft erforscht sind. Ziel dieser Arbeit ist es daher in einem ersten Schritt, die Spezifika dieser Planspiele herauszuarbeiten und typische Anwendungsfälle zu erläutern. In einem zweiten Schritt sind dann weitere Anwendungsfelder und aktuelle Potentiale IT-gestützter Planspiele zu skizzieren. Dabei können die Integration von Echt-Daten und Rollenspielkonzepten, sowie der Einsatz multimedialer Elemente als Anhaltspunkte dienen.




Strukturierter Vergleich von Methoden zur Evaluation von Lernerfolgen im Voranschreiten einer E-Learning Veranstaltung
Betreuer: J. Kleinhans
Eine besondere Herausforderung in der Durchführung von E-Learning Veranstaltungen liegt in der Evaluation des Lernerfolgs. Während im Rahmen einer Abschlussprüfung dabei häufig klassische Instrumente wie Klausuren oder Hausarbeiten zum Einsatz kommen, gestaltet sich eine Erfolgskontrolle während der Veranstaltung weit weniger einheitlich. Gerade durch das potentielle Fehlen persönlicher Ansprechpartner und anderer Bezugspunkte vor Ort, kommt der Erfolgskontrolle dabei oft – neben der externen Rolle der Leistungserfassung – auch die interne Aufgabe einer Feedback-Funktion zu. Ziel dieser Arbeit ist daher ein Überblick über und die Abgrenzung von Methoden, die diese Erfolgskontrolle intern wie extern parallel zur Durchführung einer Veranstaltung ermöglichen. Hierbei ist auch an zusätzliche Effekte, wie beispielsweise der Möglichkeit einer schnelleren und zielgenaueren Inhaltssteuerung durch einen besseren Kenntnisstand des Lernfortschritts, zu denken.




Individualisierung von Szenarien in der praxisnahen Wissensvermittlung: Chancen und Rückwirkungen der zunehmenden PC-Unterstützung von Planspielen (nur Master)
Betreuer: J. Kleinhans
Zwei typische Formen der praxisnahen Wissensvermittlung stellen Fallstudien und Planspiele dar. Beiden gemeinsam ist, dass Sie in der Regel auf vor Beginn der Ausbildungsmaßnahme festgelegten Szenarien aufbauen. Gerade in der betrieblichen Weiterbildung stellt sich dabei die zentrale Frage, inwiefern allgemeingültige Szenarien oder speziell an die Situation des Unternehmens angepasste Szenarien verwendet werden sollen. Dieses gilt insbesondere dann, wenn die Schulungsmaßnahme von einem externen Dienstleister durchgeführt werden soll und mit einer möglichen Individualisierung des Szenarios hohe zusätzliche Kosten verbunden werden. Im Kontext der zunehmenden IT-Unterstützung von Planspielen erlangt diese Frage nun eine neue Relevanz, da so einerseits die Möglichkeiten zur Wiederverwendbarkeit kompletter Szenarien, anderseits aber auch einzelner Komponenten steigen.
Ziel dieser Arbeit ist es daher, Kriterien zu identifizieren, die grundsätzlich für oder gegen eine Individualisierung von Szenarien sprechen. In einem zweiten Schritt sind diese Kriterien vor dem Hintergrund der Entwicklung in Richtung computerbasierter Planspiele näher zu beleuchten. Abschließend sind diese Ergebnisse in Konsequenzen und dabei insbesondere in Anforderungen für das zukünftige Design von Planspielen zu überführen.
Der Schwerpunkt der Arbeit sollte auf dem Einsatz von Szenarien im Rahmen von Planspielen liegen. Darüber hinaus sollte zwischen verschiedenen Einsatzorten, wie beispielsweise einem betrieblichen und universitären Umfeld, unterschieden werden.




Einsatzpotenziale mobiler Self-Service Lösungen im Personalmanagement (nur Bachelor)
Betreuer: B. Pilarski
Self-Service Lösungen können in vielen Bereichen von Unternehmen zu Kosteneinsparungen oder Beschleunigung von Arbeitsabläufen führen, bspw. durch die Übertragung von Aufgaben an Mitarbeiter. Im Bereich des Personalmanagements können Self-Service Lösungen bspw. dazu eingesetzt werden, dass Mitarbeiter ihre Stammdaten selbstständig aktualisieren oder Vorgesetzte sich eigenständig über den Zielerreichungsfortschritt ihrer Mitarbeiter informieren können. Durch die Verwendung mobiler Anwendungen können solche Lösungen orts- und zeitunabhängig zur Verfügung gestellt werden, wodurch diese effizienter eingesetzt werden können. Ziel dieser Arbeit ist es zu analysieren, in welchen Bereichen des Personalmanagements und auf welche Art und Weise der Einsatz mobiler Self-Service Lösungen Wertbeiträge für Unternehmen generieren kann.




Auswirkungen mobiler Anwendungen auf die Arbeitsgestaltung
Betreuer: B. Pilarski
Mobile Anwendungen werden in immer mehr Geschäftsprozessen von Unternehmen eingesetzt. Neben Prozessverbesserungen, bspw. durch die Beschleunigung von Arbeitsabläufen, hat der orts- und zeitunabhängige Zugriff auf Informationen sowie die permanente Erreichbarkeit von Mitarbeitern auch Auswirkungen auf deren Arbeitsgestaltung. So hat die Verwendung mobiler Anwendungen bspw. Auswirkungen in Bezug auf die Flexibilität von Arbeitszeiten oder -plätzen. Ziel dieser Arbeit ist es, die Auswirkungen, die mobile Anwendungen auf die Arbeitsgestaltung von Mitarbeitern haben, systematisch zu analysieren. Da mobile Anwendungen in unterschiedlichen Kontexten unterschiedlich verwendet werden, soll die Analyse anhand der Wertschöpfungskette für alle Geschäftsbereiche eines Unternehmens erfolgen.




Konzeption und Implementierung eines webbasierten mobilen Nachschlagewerks für Messtechniker (nur Bachelor)
Betreuer: B. Pilarski
Die Firma Mahr ist der weltweit drittgrößte Hersteller von Fertigungsmesstechnik. Zu Marketingzwecken stellt das Unternehmen seinen Kunden Poster mit im Arbeitsalltag notwendigem Fachwissen zur Verfügung. In Ergänzung hierzu soll dieses Wissen auch optimiert für mobile Endgeräte wie Smartphones und Tablet PCs verfügbar sein. Um möglichst viele Endgeräte unterstützen zu können, soll eine webbasierte mobile Anwendung entwickelt werden. Hierzu sind die typische Nutzungsweise dieser Informationen durch Messtechniker sowie Anforderungen an eine Umsetzung als mobile Anwendung zu erheben und darauf basierend ein entsprechendes Umsetzungskonzept zu entwickeln. Dieses soll anschließend unter Nutzung von Frameworks wie Sencha Touch oder jQTouch realisiert werden.




Marktanalyse von Personalmanagement-Systemen mit Fokus auf Nachfolgemanagement und Kompetenzmanagement (nur Master)
Betreuer: C. Tornack
Ein aktuelles Thema im Bereich des Personalmanagement ist das Nachfolgemanagement. Hierbei geht es darum, Nachfolger für Stellen im Unternehmen zu benennen, um bei einer versetzungs-, fluktuations- oder ruhestandsbedingten Vakanz zeitnah eine qualifizierte Wiederbesetzung zu ermöglichen. Da diese Prozesse häufig durch IT-Systeme unterstützt werden, soll in dieser Arbeit untersucht werden, welche Systeme in welcher Form die Nachfolgeplanung unterstützen. Hierfür soll einen Marktanalyse bei Softwareanbietern durchgeführt werden.
Das Ziel der Arbeit ist es, aufzuzeigen, welche Prozesse des Personalmanagement, inklusive des Nachfolge- und Kompetenzmanagements, durch IT-Systeme unterstützt werden.




Lösungsansätze zur digitalen Langzeitarchivierung – State-of-the-Art und strukturierter Vergleich
Betreuer: C. Tornack
Aufgrund der Zunahme der digitalen Informationen wird die Langzeitarchivierung von digitalen Objekten ein immer wichtigeres Thema. Dies betrifft sowohl Unternehmen als auch öffentliche Einrichtungen wie bspw. Bibliotheken und Museen. Alle diese Parteien benötigen Lösungen, um die Substanz und Benutzbarkeit der digitalen Information auch in Zukunft gewährleisten zu können.
Ziel der Arbeit ist es daher, einen umfassenden Überblick über die aktuellen Lösungsansätze zur Langzeitarchivierung zu geben und die Unterschiede bzw. Gemeinsamkeiten zwischen den Ansätzen mit Hilfe eines strukturierten Vergleichs aufzuzeigen.




Herausforderungen und Lösungsansätze für IT-gestütztes Nachfolgemanagement in Unternehmen
Betreuer: C. Tornack
Das Nachfolgemanagement ist ein Bestandteil des Personalmanagements. Es handelt sich dabei um die qualifizierte Wiederbesetzung von Stellen-Vakanzen in Unternehmen. Das Thema gewinnt derzeit an Bedeutung, vor allem vor dem Hintergrund des demografischen Wandels. Um die Effizienz der Nachfolgemanagement-Prozesse zu steigern, werden diese durch IT-Systeme unterstützt. Das Ziel dieser Arbeit ist daher, die IT-technischen, organisatorischen und rechtliche Herausforderungen bei der Nachfolgeplanung aufzuzeigen. Zudem sollen Lösungsansätze zur Bewältigung der Herausforderungen entwickelt werden.





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Chair of Application Systems and E-Business

Prof. Dr. M. Schumann
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