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Individualität im Lernen - Vielfalt in der Lehre (B/C/E)

Arbeitseinheiten: 16 AE
Max. Teilnehmerzahl: 10

Termine:

  • Fr, 22.04.2016, 09:00 (s.t.) - 17:00
  • Beobachtungs- & Selbstlernphase
  • Fr, 27.05.2016, 09:00 (s.t.) - 13:00



Anmeldung:
Leider keine Anmeldung mehr möglich.

Veranstaltungsort:
Waldweg 26, Raum 3.117/3.119 (Trakt I, 3.OG)


Inhalt:
Jeder Mensch lernt (immer wieder) anders. Diese Erkenntnisse über die Individualität von Lernprozessen ist nicht neu, dennoch erscheint es uns, als wäre die Vielfalt, die uns als Hochschullehrende in unseren Seminaren und Vorlesungen begegnet, heute größer als noch vor ein paar Jahren. Zunehmende Internationalisierung der Universitäten, eine verstärkte Ausrichtung auf interdisziplinäre Lehr- (und Forschungs-)Settings ebenso wie die stärkere Vorstrukturierung des Studiums begünstigen, dass wir in unserem Lehralltag mit studentischen Gruppen zusammenarbeiten, die unterschiedliche Erwartungen an das Studium und/oder verschiedene Vorwissensstände über den Fachinhalt mitbringen. Doch selbst in vermeintlich homogen zusammengesetzten Gruppen gibt es immer die, die sich (gefühlt) aus dem Geschehen herausziehen, überfordert scheinen oder den Eindruck mangelnder Motivation vermitteln.
In diesem Workshop geht es darum, einen genaueren Blick darauf zu richten, wie Menschen lernen und welche Relevanz Kommunikationsprozesse unterschiedlicher Art dabei haben. Ziele des Workshops sind somit, die Individualität eines jeden Lernprozesses besser nachzuvollziehen und Ursachen dafür zu benennen, die diese Prozesse im Kontext einer Lehrveranstaltung beeinflussen können.


Am ersten Workshoptag soll es darum gehen, die Grundlage für eine solche Betrachtung zu entwickeln, um dann am zweiten Tag an jenen Herausforderungen zu arbeiten, die sich in der eigenen Lehrveranstaltung - basierend auf den gemeinsamen Vorüberlegungen - ergeben haben. Beide Workshoptage sind dafür durch eine vierwöchige Phase der Beobachtung und Reflexion getrennt.


Lernziele:
Am Ende des Workshops haben die Teilnehmenden

  • die Individualität von Lernprozessen auf Basis lerntheoretischer Erkenntnisse betrachtet,
  • Wege kennengelernt, um diese Vielfalt analog eines Kommunikationsprozesses zu begreifen,
  • Ursachen für die Entstehung der Lern(enden)vielfalt im Hochschulkontext diskutiert,
  • begonnen, didaktische Settings zum Umgang mit Herausforderungen zu entwickeln, denen man selbst in der Lehre bereits begegnet ist.




Schlagworte
Individualität des Lernens, Lernen als Kommunikationsprozess, Vielfalt in der Lehre erkennen und didaktisch gestalten


Workshopleitung:
Angelika Thielsch vom Team der Hochschuldidaktik der Universität Göttingen