Alfred Pohl zum 90. Geburtstag - Don Quijote

02. September 2018 bis 02. Februar 2019



Pohl Ausstellung kleinDie Ausstellung

Don Quijote
15 Farbholzschnitte

Der in der Technik der verlorenen Platte gearbeitete Don Quijote – Zyklus wurde von Alfred Pohl zwischen 1991 und 1993 geschaffen. Die Darstellungen gehen auf den in zwei Teilen 1605 und 1615 erschienenen Roman „El ingenioso hidalgo Don Quixote de la Mancha“ von Miguel de Cervantes (1547-1616) zurück. In seinen Kompositionen lehnt sich der Künstler eng an die tragisch-komische Figur des Ritters von der traurigen Gestalt an. Die einzelnen Werke spiegeln den im Roman angesprochenen Gegensatz zwischen Traum und Wirklichkeit von Don Quijote und seinem Begleiter Sancho Pansa wider.









Alfred Pohl

Holzschneider
Grafiker

Alfred Pohl, am 22. August 1928 in Essen geboren, erwarb seine künstlerische und pädagogische Ausbildung an der Werkkunstschule Trier (1947-1948), der Päd. Hochschule Lüneburg (1954-1957) und der Werkkunstschule Hannover (1960-1961). Ab 1957 war er als Lehrer an den Volksschulen in Angerstein und Grone tätig. 1965 konnte Alfred Pohl im Atelier von Johnny Friedländer in Paris seine Technik des Radierens verfeinern. Der Tätigkeit an Volksschulen folgte eine Assistenz für Kunsterziehung an der Päd. Hochschule Göttingen (1963-1967) sowie ein Auslandsaufenthalt als Lehrer am Colegio Alexander von Humboldt in Lima, Peru (1967-1970). Anschließend war er Mitglied der Misión Pedagógica im kolumbianischen Erziehungsministerium (1972-1974). Seit 1974 lebt Alfred Pohl in Göttingen. Bis zu seiner Pensionierung im Jahre 1990 arbeitete er als Kunsterzieher an der Realschule Weende. Vor allem durch seine Farbholzschnitte mit südamerikanischen Motiven erlangte Alfred Pohl überregionale Bekanntheit. Dies bezeugen viele Einzelausstellungen im In- und Ausland. Neben seinen Holzschnitten schuf er ein großes Werk an Farbradierungen, Aquarellen und Zeichnungen.