In publica commoda


3. Konzert Zyklus Promenade – „Carmina Burana“
Göttinger Symphonie Orchester
Chöre: Göttinger Stadtkantorei und der Göttinger Knabenchor
Freitag, 7. Juni 2019, in der Lokhalle Göttingen
Konzertbeginn: 19:45 Uhr, Empfang für Universitätsangehörige: 18-19:30 Uhr

Auszug von der Seite des GSO zu dem Stück:

Leitung - Nicholas Milton
Chöre - Göttinger Stadtkantorei, Göttinger Knabenchor

Ein wahres Bravourstück für Orchester gelang Dmitri Schostakowitsch mit seiner „Festlichen Ouvertüre“. Er schrieb sie innerhalb weniger Tage des Jahres 1954, als einem befreundeten Dirigenten für ein Festkonzert zum Jahrestag der Oktoberrevolution noch ein passendes Eröffnungsstück fehlte.

1910 feierte Igor Strawinsky mit seiner ersten Ballettmusik „L’oiseau de feu“ einen Sensationserfolg. Seine opulente Orchestrierung wird der Märchenhandlung um den guten Feuervogel und den bösen Zauberkönig, um verwunschene Prinzessinnen und in Stein verwandelte Ritter vollkommen gerecht.

Carl Orff fand in den „Carmina Burana“ erstmals seinen typischen Stil – schlicht und archaisch in der Melodik, aber vor allem rhythmusbetont und schlagzeuglastig. Aus der wohl bedeutendsten Sammlung weltlicher lateinischer Lyrik des Hochmittelalters wählte er 23 Frühlings-, Trink- und Liebeslieder zur Vertonung aus. Umrahmt werden sie von der chorischen Anrufung der launischen Glücksgöttin Fortuna als Herrscherin der Welt.