Cycle: anytime
Language: German or English
Period of time: Bachelor thesis 12 weeks, Master thesis 20 weeks, Diploma thesis 3 or 6 months
Application: Send your favoured topic, application form, CV and grade sheet from Flex-Now (simple print out) to the contact person in charge
Application form: Download
Guidelines for Bachelor-, Master-, Diploma- and Seminar-Theses: Download
"Lunch meets Abschlussarbeiten": Download
Application form for book orders: Download
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Procedure
The thesis will be coached by a research associate and guided by the professor. The topic should be practice-orientated. Case-studies with firms and data collections are welcomed. The chair will give support to make contacts. A high level of commitment is expected.
Own topic proposals can be handed in after consultation.
It is very important to follow the guidelines of scientific research.
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Topics for Bachelor, Master and Diploma theses
Sebastian Busse
sbusse@uni-goettingen.de
E-Mobility
Own research questions regarding electric mobility welcome for discussion.
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Vujdan El Khatib
vujdan.elkhatib@wiwi.uni-goettingen.de
Cross-cultural issues in international Management and Relations
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Tobias F. Langkau
tlangka@uni-goettingen.de
Process Management / GreenIT / Telemedicine / E-Entrepreneurship
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Nicky Opitz
nopitz@uni-goettingen.de
Research Topics: Green Process Management, Cloud Computing, Carbon Footprint
(Bachelorarbeit) Subjektive Qualitätsunterschiede zwischen HD-Filmen auf BluRay-Disc oder per digitalem Download.
Die Professur für Informationsmanagement hat eine Vergleichsanalyse über den CO2-Fußabdruck von Filmen durchgeführt, bei klassischen Speichermedien wie der BluRay-Disc auf der einen sowie bei digitalen Filmdownloads auf der anderen Seite. Neben den eigentlichen Ergebnissen wurde deutlich, dass sich beide Medien zur Zeit schwer vergleichen lassen, da sie in unterschiedlicher Qualität vorliegen. So haben BluRay-Filme in der Regel eine 1080p-Auflösung und eine Datenrate von bis zu 40Mbit/sek. Downloadportale bieten ihre Filme wiederum in 720p bei Datenraten um die 6MBit/sek. an. Es besteht also ein objektiver Qualitätsunterschied. Die Frage ist nun, besteht auch ein subjektiver Unterschied, d.h. bemerkt der Zuseher am TV-Gerät die verschiedenen Qualitätsstufen?
Methodik: Literaturanalyse, Quantitative Querschnittsanalyse, Experiment
Voraussetzung: Für dieses Thema setzen wir ein gewisses Vorwissen über digitale Medien voraus: Datenformate, Auflösungen, Video- und Audiokompression, Anschlussmöglichkeiten etc.
(Bachelor-/Masterarbeit) IKT-Ressourcen in Geschäftsprozessen - State of the Art
In den letzten 10 - 20 Jahren entwickelten sich u.a. zwei Trends in der Unternehmenswelt: Die Orientierung auf Geschäftsprozesse und die ökologische Ausrichtung der Unternehmen und deren IT (Green-IT). Es stellt sich dabei die Frage wie weit sind die Unternehmen in beiden Domänen gekommen und - und das ist das Entscheidende - werden beide Dinge miteinander verknüpft? Können Unternehmen, die ihre Geschäftsprozesse kennen und modelliert haben Aussagen darüber treffen, wie "grün" diese Prozesse sind? Sind Prozessmodelle mit den darin beanspruchten IT-Ressourcen verknüpft?
Methodik: Literaturanalyse, Fallstudien, Quantitative Querschnittsanalyse
Voraussetzungen: idealerweise Erfahrung mit Geschäftsprozessen und deren Modellierung und Grundlagenwissen zum empirischen Arbeiten.
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Janis Kossahl
jkossah@uni-goettingen.de
Sustainable IT Resource Management
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Christoph Beckers
beckers@csb.de
Sustainable IT Ressource Management
Please apply for theses directly by mail and not by the application form
Anforderungen an IT-Systeme zur Erfassung und Nutzung von Umweltinformationen in der Lebensmittelindustrie
Betriebliche Umweltinformationen haben in Unternehmen den Status von Ressourcen. Diese Informationen können mit der Hilfe von IT-Systemen effizient erfasst und effektiv genutzt werden. Die Integration von Umweltinformationssystemen in bestehende IT-Systeme ist ein bedeutender Schritt zur Nutzbarmachung entsprechender Potentiale. Bisher wurden betriebliche Umweltinformationssysteme jedoch meist als Insellösung betrachtet.
Informationen über Umweltwirkungen von Prozessen und Produkten werden in den unterschiedlichen Branchen und Unternehmen aus unterschiedlichen Gründen gesammelt und analysiert (Junker/Gomez/Lang MKWI 2010). Es sind Unterschiede zwischen Unternehmen unterschiedlicher Größe und Branche zu vermuten. Ebenso können Eigenheiten bei Unternehmen mit unterschiedlichen Besitzverhältnissen vermutet werden.
Es ist zu vermuten, dass branchenspezifische Warenwirtschaftslösungen zur Erfassung und Nutzung von Umweltinformationen nutzenorientierte Anpassungen erfordern.
Die zentrale Frage der Abschlussarbeit ist, welche praktischen Anforderungen durch die Lebensmittelindustrie an IT-Systeme zur Erfassung und Nutzung von Umweltinformationen gestellt werden und welche Anforderungen sich daraus an die Ausgestaltung von integrierten Umweltinformationssystemen ergeben.
IT-Systeme zur Erfassung und Nutzung von Wasserinformationen
In der Lebensmittelindustrie hat neben den Treibhausgasemissionen (insbesondere Carbon Footprint) der Verbrauch von Wasser einen großen Stellenwert als Nachhaltigkeitsindikator. Wasser ist in den Produktionsprozessen der Lebensmittelindustrie ein grundlegender Faktor. (vgl. Mekonnen/Hoekstra 2010, 19-29) In der Mehrzahl der Klimaszenarien für Deutschland wird eine Verschiebung von geringeren Sommerniederschlägen hin zu höheren Winterniederschlägen prognostiziert. Die Erhöhung des Wasserverbrauchs in Deutschland durch intensivere Produktionsverfahren in der Landwirtschaft und den Anstieg der Nachfrage nach Agrarrohstoffen (bspw. zur Erzeugung von Bioenergie) wird somit wahrscheinlich.
Global betrachtet wird etwa 70 Prozent des weltweiten Wasserverbrauchs in der Landwirtschaft eingesetzt. Die schnell wachsende Weltbevölkerung, veränderte Essgewohnheiten und die Auswirkungen der Klimaveränderung führen desweiteren weltweit zu einer steigenden Nachfrage nach Wasser und Lebensmitteln. Es droht eine Verknappung von Wasser.
In der Landwirtschaft und in den produzierenden Unternehmen der Lebensmittelindustrie fehlen bisher Anreize, die zu einem sparsameren Umgang mit Wasser führen. Wasserpreise werden in vielen Regionen subventioniert, so dass die realen Kosten nicht weitergegeben werden. Die Wasserproduktivität bzw. der „product water footprint“ einzelner Produktionsprozesse und Produkte muss dazu vergleichbar gemacht werden. Dabei kann neben der nationalen Komponente der Wasserproduktivität auch die Lokalisierung des Wasserverbrauchs als globale Komponente als Vergleichs- bzw. Bewertungsgrundlage genutzt werden.
Die zentrale Frage der Arbeit ist: Welche IT-System Komponenten können zur Erfassung und Nutzung von Wasserinformationen in der Supply Chain der Lebensmittelindustrie genutzt werden?