Philosophisches Seminar
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Prof. (em.) Dr. Dr. h. c. Günther Patzig


Kurz-Vita
Geboren 1926, Studium (Philosophie, Klassische Philologie). Promotion 1951 in Göttingen, Staatsexamen 1952 in Hamburg, Habilitation 1958. Professor 1960-1963 Hamburg, 1963 bis 1991 (Emeritierung) Göttingen. Mitglied Akademie d. Wiss. Göttingen seit 1971 (Präsident 1986-90), Joachim-Jungius-Gesellschaft Hamburg seit 1989, Königliche Akademie d. Wiss. Oslo seit 1997. Ehrenmitglied Gesellschaft für analytische Philosophie. Dr. Phil. h. c. Universität Saarbrücken. Niedersachsen-Preis für Wissenschaft 1983, Ernst Hellmut Vits-Preis für Wissenschaften 2000, Ehrenmitglied der Deutschen Gesellschaft für Analytische Philosophie seit 1997.

Schwerpunkte in Forschung und Lehre
Griechische Philosophie, bes. Aristoteles u. Platon, Neuzeitl. Philosophie, bes. Hume, Kant und Frege. Logik und Geschichte der Logik, Ethik und angewandte Ethik, bes. Medizinethik, Wissenschaftstheorie, bes. Theorie der Geisteswissenschaften.

Veröffentlichungen (Auswahl)


  • Die aristotelische Syllogistik, 1959, 3. Aufl. 1969, auch engl. u. rumän.

  • Ethik ohne Metaphysik, 1971, 2. Aufl. 1983, auch span.

  • Tatsachen, Normen, Sätze, 1980, 2. Aufl. 1988, auch span.

  • Aristoteles Metaphysik Buch Z, gr. Text, dt. Übers., Kommentar, 2 Bde. (mit M. Frede) 1988.

  • Gesammelte Schriften I-IV, 1993-96.



Lit.: Artikel 'G. P.' in J. Nida-Rümelin (Hrsg.), Philosophie der Gegenwart in Einzeldarstellungen, 2. Aufl. 1999, S. 557-561.


Motto:

Klarheit und Tiefe, so das deutsche Vorurteil in der Philosophie, schließen einander aus. In Wirklichkeit gilt nur, daß Unklarheit Tiefe vorspiegeln kann, Klarheit eine vorhandene Tiefe geringer erscheinen läßt.





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