Dr. Katja Mellmann
Wissenschaftliche Mitarbeiterin für Neuere deutsche Literatur
Curriculum Vitae
2009/2010 Gastwissenschaftlerin an der Ohio State University; 2008/2009 Professurvertretung an der Universität Göttingen;
2008 Dilthey-Fellowship; 2000-08 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für deutsche Philologie der Universität München; Promotion 2005.
Arbeitsschwerpunkte
- 18. und 19. Jahrhundert
- Literaturpsychologie (Evolutionäre Ästhetik, Cognitive Poetics, emotionale Wirkungen von Literatur)
- Narratologie
- Metrik
Lehre
Forschung
- Familienblattroman und Frauenroman im 19. Jahrhundert
Projekte
- Historische Rezeptionsanalyse (von Volkswagen und Thyssen gefördertes Forschungsprojekt / "Dilthey-Fellowship")
Publikationen in Auswahl
- Versanalyse. In: Thomas Anz (Hg.): Handbuch Literaturwissenschaft. Gegenstände, Konzepte, Institutionen. 3 Bde. Stuttgart, Weimar: Metzler 2007, Bd. 2: Methoden und Theorien, 81-97.
- Emotionalisierung – Von der Nebenstundenpoesie zum Buch als Freund. Eine emotionspsychologische Analyse der Literatur der Aufklärungsepoche (Poetogenesis 4). Paderborn: Mentis 2006.
- Gabriele Reuter: Aus guter Familie. Leidensgeschichte eines Mädchens. Studienausgabe mit Dokumenten, hg. von Katja Mellmann. 2 Bde. Marburg: LiteraturWissenschaft.de 2006.
- Literatur als emotionale Attrappe. Eine evolutionspsychologische Lösung des "paradox of fiction". In: Uta Klein, Katja Mellmann, Steffanie Metzger (Hg.): Heuristiken der Literaturwissenschaft. Disziplinexterne Perspektiven auf Literatur (Poetogenesis 3). Paderborn: Mentis 2006, 145-166.
- Das Buch als Freund – der Freund als Zeugnis. Zur Entstehung eines neuen Paradigmas für Literaturrezeption und persönliche Beziehungen, mit einer Hypothese zur Erstrezeption von Goethes "Werther". In: Hans-Edwin Friedrich, Fotis Jannidis, Marianne Willems (Hg): Bürgerlichkeit im 18. Jahrhundert (Studien und Texte zur Sozialgeschichte der Literatur 105). Tübingen: Niemeyer 2006, 201-240.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
- Wiebke Boisch, Hilfskraft im Projekt "Historische Rezeptionsanalyse", (wiebke.bo@web.de)
Links