Centre of Biodiversity and Sustainable Land Use

DFG fördert Göttinger Graduiertenkolleg am CBL

Am GRK 2300 "Erhöhung der Baumartendiversität von Buchenwäldern durch Koniferen: zur Bedeutung funktionaler Merkmale für die Funktionalität von Ökosystemen" sind neben der Fakultät für Forstwissenschaften und Waldökologie auch die Fakultät für Biologie und Psychologie und die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät der Universität beteiligt, außerdem die Nordwestdeutsche Forstliche Versuchsanstalt in Göttingen. Die Forscher wollen herausfinden, was passiert, wenn man Buchenbestände mit Fichten und Douglasien anreichert und damit die sogenannte funktionale Diversität erhöht. Buchen sind sehr konkurrenzstarke Bäume und Buchenwälder deshalb von Natur aus relativ arm an anderen Baumarten. "Solche Kombinationen könnten eine Möglichkeit sein, die vielfältigen und häufig auseinandergehenden gesellschaftlichen Ansprüche an Wälder zu befriedigen", so Prof. Dr. Christian Ammer, Leiter der Abteilung Waldbau und Waldökologie der gemäßigten Zonen der Universität Göttingen und Sprecher des GRK.