Forschungsschwerpunkte


Aktuelle Projekte und Aufgaben


dass in der Vergangenheit kaum vergleichbare Untersuchungen durchgeführt wurden. Daher werden Aussagen zu den Rahmenbedingungen, die tatsächlich einen Einfluss auf die Entwicklung der gesellschaftlichen Kritik und Akzeptanz der Nutztierhaltung haben, erst durch eine auf SocialLab I aufbauende Längsschnittstudie möglich sein. Ebenfalls wurde deutlich, dass sich in Deutschland bislang kein Diskussionsformat zu Fragen der marktwirtschaftlichen, gesellschaftlichen oder politischen Weiterentwicklung der Nutztierhaltung für die verschiedenen Stakeholder und ihre unterschiedlichen Interessen etabliert hat. Im Zentrum von SocialLab II stehen deshalb drei Aufgabenbereiche:

Erstens werden Module für die Durchführung einer Längsschnittstudie zur Akzeptanz der landwirtschaftlichen Tierhaltung entwickelt, getestet und dem BMEL zur regelmäßigen Wiederholung im Sinne eines Monitorings über das Projektende hinaus zur Verfügung gestellt (Arbeitspaket (AP) 1 „Monitoring“).

Zweitens ist SocialLab II gestaltender Natur (AP 3 „Diskussionsplattform“). In diesem Projektteil werden innovative Diskussionsformate eingesetzt, um Optionen für die Zukunft der Tierhaltung zu charakterisieren, die sowohl eine hohe Akzeptanz in der Gesellschaft besitzen als auch ökonomische Perspektiven für landwirtschaftliche Betriebe bieten. Die wissenschaftliche Herausforderung dieses Projektteils besteht insbesondere darin, Zielkonflikte zu identifizieren und Wege zu ihrer Überwindung in einem konstruktiven Multi-Stakeholder-Dialog zu entwickeln. Mittels neuer kommunikativer Strategien sollen in experimentellen Diskursen Barrieren reduziert und Lösungsansätze bzw. Veränderungsoptionen identifiziert und diskutiert werden. Auf diese Weise soll es gelingen, dem Ziel der Entwicklung einer zukunftsfähigen Landwirtschaft näher zu kommen.

Die Finanzierung erfolgt aus Mitteln des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) aufgrund eines Beschlusses des deutschen Bundestages. Projektträger ist die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) im Rahmen des Programms zur Innovationsförderung.
Förderkennzeichen: 28N1800027

Ein Resultat dessen ist eine Branche, deren zunehmende wirtschaftliche Effizienz mit einer parallel wachsenden gesellschaftlichen Kritik konfrontiert ist. Allerdings kann nur eine gesellschaftlich akzeptierte Nutztierhaltung zukunftsfähig.

Ziel des VAT Projekts ist es die gesellschaftlichen Erwartungen speziell an die Bio-Tierhaltung mit Hilfe eines Mixed Method-Ansatzes detailliert zu erfassen, um entsprechende Anpassungsoptionen und Innovationen sowie ein Vertrauensmarketingkonzept für die Branche zu entwickeln. Die entsprechenden Anpassungen und Innovationen für die Bio-Tierhaltung werden transdisziplinär entwickelt, nachvollziehbar kommuniziert und somit letztlich für den Markt verwertbar gemacht.

Die Ergebnisse des Projekts stellen einen wichtigen Baustein für die Entwicklung zukunftsfähiger Verfahren der Bio-Tierhaltung und deren Kommunikation dar und richten sich in erster Linie an drei Zielgruppen: die Politik, die ökologische Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Bürger und Konsumenten. Der Politik werden am Projektende umfangreiche Erkenntnisse über die gesellschaftlichen Erwartungen und Ansprüche zur Verfügung gestellt (Issue-Matirx, Policy-Brief). Darüber hinaus werden entsprechende Anpassungsoptionen und Innovationen entwickelt und auf ihre gesellschaftliche Akzeptanz hin überprüft. Für die Branche sind dies wichtige Informationen für Investitions-, Innovations-, - und Marketingentscheidungen, die langfristig das Vertrauen der Verbraucher in den Sektor steigern sollen.

Die Finanzierung erfolgt aus Mitteln des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) aufgrund eines Beschlusses des deutschen Bundestages. Projektträger ist die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) im Rahmen des Programms zur Innovationsförderung.
Förderkennzeichen: 2818OE097

Abgeschlossene Projekte


Es werden Ansätze der Agrar- und Nutztierwissenschaften, der Agrartechnik bzw. des Stallbaus, der Betriebswirtschaftslehre sowie der Akzeptanzforschung kombiniert und durch einen transdisziplinären Diskursprozess im Rahmen einer Zukunftswerksatt begleitet. Darüber hinaus sind Schweinehalter und andere Praxis Stakeholder aktiv in die Entwicklungsarbeit eingebunden.

Die virtuelle Realisierung dieser Konzepte trägt der Notwendigkeit schneller Entwicklungsschritte sowie der Breite und dem hohen Innovationsgrad der möglichen Entwicklungspfade Rechnung, so dass eine flexiblere und günstigere Vorplanung für die praktische Umsetzung in der Schweinehaltung besser möglich wird als bei Prozessen, die auf den Einsatz von Testbetrieben beruhen.

Die Förderung des Vorhabens erfolgt aus Mitteln des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) aufgrund eines Beschlusses des deutschen Bundestages. Die Projektträgerschaft erfolgt über die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) im Rahmen des Programms zur Innovationsförderung.

Projektpartner sind Prof. Dr. Achim Spiller, Prof. Dr. Ludwig Theuvsen, Dr. Heinke Heise, Carolin Winkel, Aurelia Schütz (Uni Göttingen); Prof. Dr. Joachim Krieter (Uni Kiel), Prof. Dr. Peter Kenning, Caspar Krampe, Nadine Gier (Uni Düsseldorf); Dr. Karl-Heinz Tölle (ISN-Projekt GmbH); Dr. Richard Hölscher (Stallbau).

Die Finanzierung erfolgt aus Mitteln des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) aufgrund eines Beschlusses des deutschen Bundestages. Projektträger ist die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) im Rahmen des Programms zur Innovationsförderung.

Förderkennzeichen: 28-1-91.089-16

Für weitere Informationen: http://www.uni-goettingen.de/de/575789.html

Das Verbundprojekt besteht aus vier Arbeitspaketen mit insgesamt 12 Teilprojekten, den Tasks. Dabei wird jeder Task durch mehrere Partner mittels eines interdisziplinären Ansatzes bearbeitet. Je nach Fragestellung wird die geeignete Kombination aus unterschiedlichen Methoden gewählt. Das methodische Spektrum reicht dabei von qualitativen (z. B. Interviews, Gruppendiskussionen) und quantitativen bis hin zu bildgebenden Verfahren (z. B. Eye-Tracking).

Jeder Task liefert für sich bereits wertvolle und von den anderen Tasks unabhängige Erkenntnisse für das Verständnis des Themas. Zusammen bilden sie das SocialLab und stellen die „Nutztierhaltung im Spiegel der Gesellschaft“ dar. Hauptfragen und –aufgaben des Verbundes sind:

  • Differenzierte Untersuchung der Kritik an der landwirtschaftlichen Nutztierhaltung durch unterschiedliche gesellschaftliche Gruppen (Verbraucher, Bürger, Landwirte, Handel, NGOs u.v.m.). Was sind die Hauptkritikpunkte, welche Aspekte sind eher weniger bedeutend? Welche Sorgen dominieren die Debatte?
  • Aufzeigen von realistischen Wegen, wie die landwirtschaftliche Nutztierhaltung aus Sicht der unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen verbessert werden kann. Wie können die Kritikpunkte langfristig reduziert werden? Wie können die Sorgen der unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen reduziert werden oder sogar verschwinden?
  • Unterstützung der gesellschaftlichen Gruppen bei der Ausrichtung ihrer Aktivitäten, der Politik bei der Ausgestaltung neuer Maßnahmen und der Wissenschaft bei der Identifizierung von Forschungslücken.
  • Abbau von Barrieren zwischen den unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen (Verbraucher, Bürger, Landwirte, Handel) im Umgang miteinander.


Die Finanzierung erfolgt aus Mitteln des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) aufgrund eines Beschlusses des deutschen Bundestages. Projektträger ist die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) im Rahmen des Programms zur Innovationsförderung.
Die Finanzierung erfolgt aus Mitteln des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) aufgrund eines Beschlusses des deutschen Bundestages. Projektträger ist die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) im Rahmen des Programms zur Innovationsförderung.
Förderkennzeichen: 28-1-72.032-13

Für weitere Informationen: https://www.sociallab-nutztiere.de


Our comprehensive analysis of the CAP, spanning 12 topics and based on nearly 500 references, indicates that the CAP is not fit for purpose - and in its current design, it is unlikely to deliver on the UN's Sustainable Development Goals (SDGs).
For more information: https://www.idiv.de/web/cap_fitness_check.html

Lehre


Im Teilmodul 2 (Organisationsstrukturen) werden wichtige Strukturen und Institutionen der Land- und Ernährungswirtschaft dargestellt. Schwerpunkte bilden die Systematik landwirtschaftlicher Betriebe, landwirtschaftliche Kooperationen, das ländliche Genossenschaftswesen sowie das landwirtschaftliche Beratungswesen.


Vertiefte Analyse der komplexen Wertschöpfungskette der Ernährungswirtschaft aus Marketingsicht. Behandelt werden die Grundlagen des Strategischen Marketings im Hinblick auf Business-to-Business (B2B) und Business to Consumer (B2C) Marketing. Das B2B-Marketing richtet sich auf die Zielgruppe institutioneller Kunden (insbesondere: Landwirtschaft, Lebensmittelhandel). Wichtige Themengebiete sind u. a. landwirtschaftliches Einkaufsverhalten und handelsgerichtetes Marketing. Im B2C-Marketing werden die Inhalte einer Grundlagenveranstaltung Marketing weiter vertieft, speziell mit Blick auf strategisches Marketing. Es wurden außerdem Erfolgsfaktoren der landwirtschaftlichen Direktvermarktung untersucht.