Dr. Radhika Gupta

Nach ihrer Promotion in Ethnologie an der Universität Oxford im Jahr 2011 war Radhika Gupta wissenschaftliche Mitarbeiterin des Max Planck Instituts zur Erforschung multireligiöser und multiethnischer Gesellschaften in Göttingen. Seit Oktober 2013 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am CeMIS.

Ihre Doktorarbeit mit dem Titel „Piety, Politics and Patriotism in Kargil, India“ befasste sich mit den Themen regionaler Identität, Nationalismus und dem Islam bei den Shi’a Muslimen, die an Indiens umstrittener Grenze zu Pakistan leben. Neben der Erweiterung ihrer Dissertation zu einem Buchmanuskript setzt sie ihre am Max-Planck-Institut begonnene Forschung zu muslimischer urbaner Religiosität in Mumbai fort. Zu ihren Forschungsinteressen gehören die Ethnologie von Religion, Großstädten, postkolonialer Politik und das Himalaya-Gebiet.

Radhika hat für einige Jahre in der internationalen Entwicklungshilfe in Indien und Nepal zu Themen wie Minderheitenrechte, indigene Völker und dem Management natürlicher Ressourcen gearbeitet.