CO2-Produktbilanz für die Trinkwasserbereitstellung durch ein Grohe Blue Armaturensystem im Vergleich zu Mineralwasser (2013)

Projektpartner: GROHE AG (Düsseldorf)

Im Juli 2013 begannen der Lehrstuhl für Produktion und Logistik der Georg-August-Universität Göttingen und die GROHE AG aus Düsseldorf eine CO2-Produktbilanz-Analyse bezüglich der Trinkwasserversorgung in einem Arbeitsumfeld durchzu-führen. Zur Trinkwasserversorgung wurde das GROHE BLUE® kitchen tap genutzt. Dieses System wandelt gewöhnliches Leitungswasser in kohlensäurehaltiges Trinkwasser um, indem das Wasser gefiltert, gekühlt und mit Kohlensäure versetzt wird. Die Ergebnisse dieser Analyse wurden mit den Lebenszyklus-GHG-Emissionen für Flaschenwasser und -kannen verglichen, um potenzielle Vorteile des genutzten GROHE BLUE® Systems zu bewerten.

Die CO2-Produktbilanz für GROHE BLUE® Trinkwasser wurde mit der Umberto NXT LCA Software auf ecoinvent-Datenbasis durchgeführt. Gemäß der ISO 14067 und den PAS 2050:2011 Standards müssen alle voran- und nachgelagerten Prozesse, die die Bereitstellung von Mineralwasser betreffen, berücksichtigt werden. Die Daten für Material und Energieverbrauch wurden von der GROHE AG bereitgestellt. Fehlende Informationen wurden aus der Literatur und eigenen Kalkulationen gewonnen, während die Daten für GHG Emissionen des Vergleichssystems existierenden Studien entnommen wurden.



Bericht GROHE BLUE
Präsentation auf der International Sustainable Built Environment Conference in Doha, Katar
Interview zur Studie im GROHE Magazin