Stefan Springmann am Gymnasium Johanneum, Lüneburg, Niedersachsen

An welcher Schule (Name, Stadt, Bundesland) arbeiten Sie?

Gymnasium Johanneum, 21339 Lüneburg, Niedersachsen

Wie haben Sie diese Stelle gefunden bzw. wie sieht Ihr beruflicher Werdegang aus?

Stelle gefunden durch offizielle Bewerbung bei Landesschulbehörde Lüneburg.
Beruflicher Werdegang:

  • Abitur 1991
  • Studium Mathematik/Chemie (Lehramt Gymnasium) in Göttingen bis 1997
  • Referendariat in Lüneburg bis 1999
  • nach Referendariat: mehrjährige Arbeit als Software-Designer bei einer Hamburger Software-Beratungsfirma (2000-2006)
  • seit 2006: Lehrer für Mathematik und Chemie am Johanneum in Lüneburg, Betreuung der schulischen IT



Wie haben Sie das Referendariat und den Berufseinstieg erlebt?

Referendariat: anstrengend.

Wie hat Sie das Studium in Göttingen auf das Referendariat und den Schuldienst vorbereitet?

  • fachinhaltliche Ausbildung: gut (inhaltlich vielleicht zu viel für "nur Lehramt")
  • Vorbereitung auf Schuldienst/Schulalltag: schlecht
  • Gründe: zu wenig Praxisanteile im Studium, Schulpraktika/didaktische Veranstaltungen liefen eher nebenbei ohne große Wichtigkeit; bereits im Studium müsste für die Studierenden erkennbar werden, ob der Lehrerjob etwas für sie ist oder nicht. Dies funktioniert meines Erachtens nur, wenn eine intensive Heranführung an die Lehrerrolle frühzeitig erfolgt, nicht erst nach Jahren der Ausbildung.



Gibt es etwas, was Sie rückblickend im Studium anders machen würden?

Ich würde die vorhandenen Schulpraktika ernster nehmen.

Denken Sie an Ihre Studienzeit in Göttingen zurück ...

... so hatte ich viel mehr Zeit als jetzt, trotzdem oft das Gefühl, ich hätte sehr viel zu tun.
... so blicke ich auf eine sehr schöne Zeit zurück.

Welche Tipps geben Sie Studierenden und Berufseinsteigern/innen mit auf den Weg?

Versuchen Sie, mit offenen Augen in neue Situationen hineinzugehen, so dass Sie die für Sie neuen Strukturen kennenlernen können.
Arbeiten Sie gründlich, versuchen Sie den Dingen auf den Grund zu gehen, geben Sie sich nicht mit Oberflächlichkeiten zufrieden.
Setzen Sie sich für Ihre Ziele ein.