Tierphysiologie (10 C, 7 SWS) [B.Bio.123]

Lernziele und Kompetenzen: Die Studierenden sollen ein Verständnis entwickeln für Gestalt und Funktion von Nervenzellen, Gliazellen und Sinneszellen sowie Sinnesorganen; ebenso Verständnis für Prinzipien zentraler Verarbeitung von Sinnesmeldungen. Sie sollen einen Einblick in die Funktion von Hormonsystemen und verschiedene vegetative Funktionen wie Atmung, Energiehaushalt, Verdauung und Exkretion erhalten. Sie sollen Einsicht gewinnen in die komplexen Wechselwirkungen physiologischer Leistungen des nervösen, sensorischen und vegetativen Systems und so nach Abschluss des Moduls physiologische Reaktionen eines Tieres besser beurteilen können. Sie sollen die Bedeutung einzelner physiologischer Leistungen für den gesamten Organismus beurteilen können und seine Anpassungsfähigkeit an die gegebenen Umweltbedingungen besser verstehen.

Lehrveranstaltungen und Prüfungen
1. Vorlesung: Tierphysiologie (4 SWS)
2. Praktikum: Tierphysiologie (3 SWS)

Modulprüfung: Klausur (120 Minuten)
Prüfungsvorleistungen: regelmäßige Teilnahme am Praktikum und mind. 80% testierte Protokolle
Prüfungsanforderungen: Die Studierenden sollen Aussagen zu tierphysiologischen Fakten und Zusammenhängen aus den Bereichen Neuro-, Sinnes- und vegetativer Physiologie auf ihren Wahrheitsgehalt überprüfen können; sie sollen stichpunktartig Fragen nach Funktionen von Sinneszellen, Nervenzellen und Organen unter physiologischen Aspekten beantworten können; sie sollen Abläufe physiologischer Prozesse und ihre Grundlagen korrekt darstellen und miteinander vergleichen können.

Arbeitsaufwand
108 h Präsenzzeit
192 h Selbststudium

Zugangsvoraussetzungen
Für BSc Bio: mindestens 40 C aus dem ersten Studienabschnitt
Für 2F-BA: mindestens 20 C aus den Orientierungsmodulen

Empfohlene Vorkenntnisse
keine

Wiederholbarkeit
zweimalig

Angebotshäufigkeit
jedes Wintersemester (Praktikum in der vorlesungsfreien Zeit)

Empfohlenes Fachsemester
3 - 5

Dauer
1 Semester

Sprache
Deutsch

Maximale Studierendenzahl
108

Modulkoordinator/in
Prof. Dr. Andreas Stumpner