Dissertationen

Laufende Dissertationen

  • Lena Elisa Freitag: Kriegsdienstverweigerer, Bausoldaten und Zivildienstleistende. Alternative (?) Männlichkeiten in der BRD, der DDR und Österreich in den 1950er bis 1980er Jahren

  • Taesoo Kim: Die “Konservative Revolution” und die “Nonkonformisten”: Beziehungen, Verflechtungen und Vergleich

  • Anne Kirchberg: Erziehen und Strafen. Der Umgang mit Jugendlichen mit dissozialem Verhalten in Einrichtungen der Fürsorgeerziehung und des Jugendstrafvollzugs von den 1950er bis in die 1970er Jahre

  • Eva Klay: Opfergeschichte(n) – Opfer von deutschen Technikkatastrophen im 20. Jahrhundert in Medien und Gesellschaft.

  • Jan C. Oestreich

  • Frauke Schneemann: Zwischen Nationalbewusstsein und globaler Vernetzung. Die deutsche Pfadfinderbewegung im internationalen Kontext (1945-1980)

  • Morten Schulze: Polizistenkultur – Zwischen Polizeikultur und sozialer Praxis. Eine Untersuchung Niedersachsens von den späten 1960er Jahren bis in die späten 1980er Jahre.

  • Simon-Christopher Sührig: Osterode am Harz. Eine industrielle Kleinstadt zwischen Kaiserreich und Bundesrepublik

    Bisherige Studien zur historischen neuzeitlichen Städteforschung folgen tendenziell zwei verschiedenen Untersuchungsperspektiven: Zunächst sind Studien zu nennen, die innerhalb von Städten auf ein bestimmtes - meist dominantes - lokales Milieu über mehrere politische Systemwechsel hinweg fokussiert sind. Andere Studien untersuchen anhand eines begrenzten Zeitraums hingegen politische, ökonomische und gesellschaftliche Interaktionsprozesse verschiedener lokaler Milieus in Kleinstadtgesellschaften. Diese Dissertation geht vom zweiten Zugriff aus, nimmt aber einen längeren Zeitraum in den Blick. Am Beispiel Osterodes werden Kontinuität und Wandel der kleinstädtischen Gesellschaft zwischen Kaiserreich und Bundesrepublik untersucht. Besondere Aufmerksamkeit gilt den lokalen Reaktionen auf makrohistorische Entwicklungen in Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur. Eine Untersuchung Osterodes eröffnet deshalb besondere Erkenntnismöglichkeiten, weil seine Kleinstadtgesellschaft, anders als die im Gros der bisher untersuchten Städte, nicht von dominanter konservativer Prägung war, sondern ihr von der Kaiserzeit bis in die Bundesrepublik ein ausgeprägter Organisationsgrad der lokalen Arbeiterschaft zu Grunde lag. Aufgrund der überschaubaren Bevölkerungszahl können interne Wandlungs- und Interaktionsprozesse vom Kaiserreich bis zur Bundesrepublik zwischen Mitgliedern verschiedener Milieus sowie mit staatlichen Instanzen näher untersucht werden, ebenso wie die Position Osterodes als regionales Wirtschafts- und Verwaltungszentrum in der Region.

  • Tatsiana Vaitulevich: Coming to Terms with the Past. The Return of Former Forced Labourers to the Netherlands and to Belarus

    Abgeschlossene Dissertationen

  • Christina Norwig: Die Jugend fordert ein vereintes Europa“. Generationalität, Diskurse und Erfahrungen von Europa in den 1950er Jahren am Beispiel der Europäischen Jugendkampagne 1951-1958