In publica commoda

Coronavirus:
Fragen und Antworten für Universitätsmitarbeiter*innen

"Distancing" - "Zu Hause bleiben" - "Flatten the Curve"

...lesen Sie überall. Auch bei uns. Was haben wir als Universität dazu beizutragen? Dies hier:


Die wichtigsten Festlegungen

Bitte lesen Sie unbedingt die Details weiter unten bzw. in unseren Informationen):

  • Der Lehrbetrieb ist ausgesetzt. Der ursprünglich für den 14. April 2020 vorgesehene Vorlesungsbeginn wird zunächst auf den 20. April 2020 verschoben.
  • Alle Beschäftigten der Universität sollen soweit möglich ausschließlich von zu Hause aus arbeiten.
  • Prüfungsleistungen in Präsenz werden ab sofort ausgesetzt. (Update 14.03.: bei der UMG finden einige wenige Prüfungen statt)
  • Der Benutzungsbetrieb der Bibliotheken der Universität wurde eingestellt.
  • Ab sofort werden alle Dienstreisen, Exkursionen untersagt.
  • Veranstaltungen finden an der Universität bis auf Weiteres nicht statt.
  • Rückkehrer*innen aus Risikogebieten dürfen 14 Tage das Universitätsgelände nicht betreten.



Für Studierende haben wir eine eigene Informationsseite erstellt, für Lehrende eine eigene Seite mit Fragen und Antworten

(28.03.2020)



Personalrechtliche Fragen

Bei einem Verdachtsfall fragen Sie bitte entweder beim Gesundheitsamt oder beim Betriebsärztlichen Dienst nach, ob für Sie persönlich die Gefahr einer Infektion besteht und wie Sie sich verhalten sollen. Danach informieren Sie Ihre Führungskraft. Diese entscheidet, ob Sie freigestellt werden und ob ggf. mobiles Arbeiten möglich ist. In jedem Fall erhalten Sie Ihr Gehalt unverändert weiter.

(10.03.2020)

Bereits genehmigter Erholungsurlaub kann derzeit nur aus wichtigem dienstlichen Grund zurückgenommen werden, wenn Ihre Arbeitsleistung in dieser Zeit zwingend gebraucht wird. Ihre Führungskraft muss diesen Antrag ausführlich begründen. Anträge auf Rücknahme des Erholungsurlaubs sind ausschließlich über die Führungskraft bei der Personalabteilung (personalorganisation@zvw.uni-goettingen.de) zu stellen. Die Zuständigkeit der dezentralen Zeitwirtschaftssachbearbeiter*innen entfällt an dieser Stelle.

Die allgemeine Anordnung des mobilen Arbeitens ersetzt keinen Erholungsurlaub und suggeriert diesen auch nicht. In der Zeit des Homeoffice arbeiten Sie oder stehen grundsätzlich zur Arbeit zur Verfügung, bieten daher Ihre Arbeitsleistung an.

(26.03.2020)

Auch geplante, aber noch nicht genehmigte Erholungsurlaube (insbesondere in den Osterferien) sind wie möglichst zu nehmen, auch um die Effektivität der Universität bei Anlaufen des Normalbetriebs sicherzustellen und nicht zu gefährden. Von einer Beantragung sollte nur abgesehen werden, wenn die Arbeitsleistung im Homeoffice oder die persönliche Anwesenheit zwingend erforderlich ist. Wenn Sie keinen Urlaub einreichen, stehen Sie grundsätzlich zur Arbeitsleistung zur Verfügung und können jederzeit dafür herangezogen werden.

(26.03.2020)

Die Universität hat die Möglichkeit geschaffen, dass Sie weitreichender als im Tarifvertrag angegeben mit Entgelt freigestellt werden können. Eine Freistellung von max. 10 Arbeitstagen (bezogen auf eine 5-Tage-Woche) kann, wenn Sie Ihre Arbeitsleistung nicht zur Verfügung stellen, unter folgenden Voraussetzungen gewährt werden:

  • Ihr Kind hat das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet hat oder Ihr Kind ist pflegebedürftig und
  • Sie können die erforderliche Betreuung nicht anderweitig sicherstellen.

Sofern die wöchentliche Arbeitszeit anders als auf fünf Arbeitstage verteilt ist, erhöht oder vermindert sich der Anteil entsprechend. Dieser Zeitraum der Weitergewährung ohne Arbeitsleistung soll eine Ausnahme für Beschäftigte darstellen, die die Kinderbetreuung nicht auf anderem Wege sicherstellen und zeitgleich nicht im Homeoffice tätig sein und ihre Arbeitsleistung nicht anderweitig zur Verfügung stellen können. Ein im Zusammenhang mit den bevorstehenden Osterferien genommener oder geplanter Erholungsurlaub muss zwingend angetreten werden. Sollten Sie in den Osterferien vor Bekanntwerden der Corona-Krise keinen Urlaub geplant haben, weil eine Betreuung anderweitig sichergestellt war, kann eine Arbeitsbefreiung mit Entgeltfortzahlung nur erfolgen, wenn Sie Nachweise und/oder eine entsprechende Begründung abgeben, dass Sie die Betreuung nunmehr selbst übernehmen müssen. Um eine Freistellung zur Betreuung Ihres Kindes zu erhalten, füllen Sie bitte den Vordruck über die Abwesenheit im Zusammenhang mit Corona aus (https://intern.uni-goettingen.de/services/Seiten/default.aspx#M). Grundsätzlich müssen Sie nach zehn Arbeitstagen Erholungsurlaub, Zeitausgleich oder eine Freistellung ohne Entgelt beantragen. Für Beamte ergibt sich der Freistellungsanspruch aus der Nds. Sonderurlaubsverordnung.

(26.03.2020)

Bitte informieren Sie sich entweder beim Gesundheitsamt oder beim Betriebsärztlichen Dienst, ob Sie sich in Quarantäne begeben müssen. Informieren Sie sich bitte auch über die Vorgaben des Robert-Koch-Instituts bzgl. des Kontaktpersonenmanagement. Danach informieren Sie Ihre Führungskraft. Sollte eine Quarantäne notwendig sein bzw. aufgrund des Betreuungsverhältnisses nicht anders möglich sein, werden Sie von der Arbeit mit Gehalt freigestellt . Mobiles Arbeiten ist ggf. möglich nach Absprache mit der Führungskraft. Informieren Sie bitte auch die Personalabteilung.

(17.03.2020)

Es ist zunächst unverzüglich die Führungskraft zu informieren. Zudem ist mit dem Vordruck „Mitteilung über Abwesenheit im Zusammenhang mit Corona“ (Download) auch die Personalabteilung zu informieren.

(10.03.2020)

Die Universität freut sich über jedes Engagement Ihrer Beschäftigten, um die Corona-Krise zu bewältigen. Bei der Arbeit im Ausland sprechen allerdings sozialversicherungsrechtliche Aspekte dagegen. Da Sie sich nicht auf einer Dienstreise im Ausland befinden, können Sie die Arbeit nicht ohne Weiteres und unbegrenzt an Ihrem derzeitigen Aufenthaltsort wiederaufnehmen. Neben ggf. fehlender technischen oder sachlichen Voraussetzungen gelten auch in dieser schwierigen Zeit die üblichen sozialversicherungsrechtlichen Vorschriften. In Absprache mit Ihrer Führungskraft, die die Notwendigkeit und die Möglichkeit Ihres Tätigwerdens schriftlich (per E-Mail an Sie) begründet, könnten Sie maximal 25 % Ihrer Arbeitszeit pro Monat im Ausland im Homeoffice tätig sein. Sollten Sie nach diesen Tagen keinen Rückflug nach Deutschland bekommen, beantragen Sie bitte Erholungsurlaub, eine Freistellung ohne Entgelt oder nehmen Sie – falls Sie an der Zeiterfassung teilnehmen – Zeitausgleich.

(27.03.2020)


Fragen zur Arbeitsorganisation

Der Lehrbetrieb wird mit sofortiger Wirkung ausgesetzt. Der ursprünglich für den 14. April 2020 vorgesehene Vorlesungsbeginn wird zunächst auf den 20. April 2020 verschoben. Die Entscheidung über eine mögliche weitere Verschiebung und die Verlängerung des Vorlesungszeitraums wird von der weiteren Entwicklung der Corona-Pandemie abhängen.

(22.03.2020)

Ab sofort werden alle Dienstreisen, Exkursionen und von der Universität veranlasste Reisen unabhängig vom Zielgebiet bis auf Weiteres untersagt. Konkret bedeutet dies, dass sowohl keine neuen Dienstreisen mehr genehmigt werden, als auch bereits genehmigte Dienstreisen nicht mehr angetreten werden dürfen. Sollten in begründeten Einzelfällen Dienstreisen erforderlich sein, müssen diese von der Krisenstabsleitung der Universität genehmigt werden. Bitte richten Sie hierfür einen begründeten Antrag an die Personalabteilung. Sofern aufgrund der Absage einer Dienstreise Kosten anfallen, wird eine Reisekostenvergütung in Höhe der dienstlich veranlassten notwendigen Kosten für die Reisevorbereitung erstattet. Wir weisen allerdings darauf hin, dass unverzüglich alle Möglichkeiten zu ergreifen sind, die Kosten gering zu halten und bereits eingegangene Verpflichtungen soweit wie möglich rückgängig zu machen. Reisen in Risikogebiete bzw. Gebiete mit Reisewarnung des Auswärtigen Amtes, die als Pauschalreise über einen Reiseveranstalter gebucht wurden, können idR. ohne Stornokosten abgesagt werden.

Die Deutsche Bahn ist derzeit sehr kulant mit Umbuchungen und Rückerstattungen nicht angetretener Reisen. Vor der Absage einer Bahnreise sind daher die Informationen der Deutschen Bahn zu berücksichtigen und ggf. eine Rückerstattung bereits gezahlten Ticketkosten zu erreichen.

(13.03.2020)

Auch angesichts der aktuellen Corona-Krise entscheiden Sie selbstverständlich weiterhin selbst, was mit Ihren persönlichen Daten geschieht, das gilt vor allem bei den besonders sensiblen Gesundheitsdaten. Dennoch ist die Arbeitgeberin Universität für das Wohl aller Beschäftigten verantwortlich und muss diese vor einer möglichen Infektion schützen. Es ist daher unerlässlich, dass Sie die Information eines positiven Corona-Tests unmittelbar an die Universität übermitteln. Diese Daten werden selbstverständlich nicht schriftlich in den Akten vermerkt, sondern nur für die Ermittlung etwaiger Kontaktpersonen genutzt. Die Datenverarbeitung beruht auf Art. 6 Abs. 1 lit. c), d) und e) sowie Art. 9 Abs. 2 lit. b) und h) DSGVO sowie § 17 Abs. 1 Nr. 2, 3 und 4 NDSG. Wir behandeln die Daten streng vertraulich und löschen sie nach Benachrichtigung der Kontaktpersonen sowie eventueller Auskunft gegenüber dem Gesundheitsamt umgehend, soweit nicht aus arbeits- und sozialrechtlichen Gründen eine weitere Speicherung erforderlich ist.

Um sowohl den Interessen der betroffenen Menschen als auch der allgemeinen Fürsorgepflicht nachzukommen, ist eine Infektion entweder an die direkte Führungskraft oder an eine darüberstehende Führungskraft der Einrichtung mitzuteilen. Nur diese Ebenen sind innerhalb der Organisationseinheit berechtigt, die Information zu erhalten und untereinander auszutauschen. Um Doppelerhebungen zu vermeiden, ist eine Excel-Tabelle über die Meldungen zu führen, die den bereits genannten Regeln für die Löschung unterliegt. Die infizierte Person ist umgehend nach den Kontakten zu Universitätsangehörigen während der vergangenen zwei Wochen zu befragen. Diese Daten sind auch für mögliche Anfragen des Gesundheitsamtes zu erheben und auf deren Anforderung weiterzugeben. In der Informationskette sind in der Folge dann die benannten oder aus Sicht der Führungskräfte bekannten Kontaktpersonen zu informieren (Art. 14 DSGVO). Eine allgemeine Information der gesamten Einrichtung hat nicht zu erfolgen. Die Führungskraft hat direkt die Leitung des Krisenstabs (Dr. Valérie Schüller/Prof. Dr. Norbert Lossau) und die Leitung der Personalabteilung per E-Mail oder telefonisch zu informieren.

(22.03.2020)

Bis auf weiteres sollen keine Gäste empfangen werden. Sollten in begründeten Einzelfällen Ausnahmen erforderlich sein, müssen diese von der Krisenstabsleitung der Universität genehmigt werden. Bitte richten Sie hierfür einen begründeten Antrag über Ihre Dekan*innen an die Abteilung Göttingen (international@uni-goettingen.de).

(24.03.2020)

Um auf mögliche Szenarien vorbereitet zu sein, sind die Einrichtungen der Universität gebeten worden, Notfallpläne für den Fall, dass im Umfeld eine infizierte Person festgestellt wird und/oder der Bereich oder das Gebäude geschlossen werden muss, anzufertigen. Der Notfallplan sollte folgend eFragen aufgreifen:
  1. Welche präventiven Maßnahmen kann ich innerhalb der Abteilung/Einrichtung ergreifen, um das Risiko eines gleichzeitigen Ausfalls aller Mitarbeiter zu minimieren?
  2. Welche Aufgaben müssen zwingend erledigt werden, auch wenn nur noch wenige Mitarbeiter*innen zur Verfügung stehen?
  3. Welche Aufgaben können nicht mehr erfolgen, wenn keine oder nur sehr wenige Mitarbeiter*innen zur Verfügung stehen?
  4. Sind Fristen einzuhalten und müssen Dritte informiert werden, dass gewisse Aufgaben derzeit nicht erledigt werden können?

(13.03.2020)

Die GWDG baut derzeit ihr Informations- und Serviceangebot in diesem Bereich aus:

(18.03.2020)

Wie bei Influenza und anderen akuten Atemwegsinfektionen schützen richtiges Husten und Niesen, gute Händehygiene sowie Abstand zu Erkrankten (wenigstens 2 Meter) auch vor einer Übertragung des neuen Coronavirus. Auch aufs Händeschütteln sollte verzichtet werden.

Bitte beachten Sie auch diesen Hinweis unseres Betriebsärztlichen Dienstes: Wenn Sie sich vor einer Infektion mit Coronaviren schützen wollen, reicht gründliches Händewaschen vollkommen aus. Der Einsatz von Desinfektionsmitteln ist nicht erforderlich. Da Desinfektionsmittel und persönliche Schutzausrüstung – die in der Versorgung von Kranken dringend gebraucht werden – inzwischen weltweit knapp werden, bitten wir nachdrücklich darum, diese nicht unsachgemäß und unnötig einzusetzen. Die Krankenhäuser und medizinischen Dienste benötigen diese raren Mittel dringend zum Schutz der Personen, die Patienten mit Infektionen pflegen und versorgen müssen.

Derzeit finden sich in den Medien und im Internet zahlreiche Tipps und Hinweise. Wie kann man da durchblicken? Unser Betriebsärztlicher Dienst empfiehlt die Internet-Seiten des Robert-Koch-Insituts und infektionsschutz.de der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, die viele Hinweise enthalten, u.a. zu:

Zusätzlich bietet infektionsschutz.de eine Seite mit nützlichen Infografiken zum Ausdrucken und für Aushänge.

Da diese Seite in den letzten Tagen immer wieder überlaufen war, stellen wir Ihnen hier die drei wichtigsten Grafiken lokal zum Download zur Verfügung:

Derzeit gilt weder in Niedersachsen noch in den direkt angrenzenden Bundesländern Thüringen, Sachsen-Anhalt und Hessen eine Ausgangssperre. Die Universität sieht daher von einer flächendeckenden Versendung von Arbeitsbescheinigungen ab. Vielmehr möchten wir darauf hinweisen, dass Sie Ihren Mitarbeiter*innenausweis bitte jederzeit bei sich führen, wenn Sie zur Arbeit fahren. Dort sind alle wichtigen Angaben zu Ihrem Beschäftigungsverhältnis aufgedruckt, die für die Behörden von Interesse sein könnten. Sollten Sie dennoch eine konkrete Bescheinigung benötigen, wenden Sie sich hierfür bitte direkt an Ihre Einrichtungsleitung.

Für die Einrichtungen: Sofern Sie die Ausstellung einer Bescheinigung nicht gewährleisten können, wenden Sie sich bitte an die Personalabteilung.

(26.03.2020)

Wir verstehen uns als Partner der UMG und wollen versuchen zu helfen, wo es geht. Sofern Sie als Mitarbeiter*in der Universität die Möglichkeit sehen, bei der UMG auszuhelfen, freuen wir uns über Ihr Engagement und unterstützen dies im Rahmen der Möglichkeiten. Besprechen Sie Ihren Wunsch bitte zunächst mit Ihrer direkten Führungskraft. Diese muss – nach Aufforderung durch die Personalabteilung – eine Stellungnahme abgeben, ob und mit welchem Zeitanteil Sie für die UMG tätig werden können. Bei einer Zustimmung werden Sie arbeits- oder dienstrechtlich abgeordnet oder teilabgeordnet, damit Ihnen keine sozialversicherungs- oder unfallrechtlichen Nachteile entstehen. Sie werden die Arbeit bei der UMG also im Rahmen Ihres bestehenden Beschäftigungsverhältnisses zur Universität ausüben. Für konkrete Fragen wenden Sie sich bitte an die Personalabteilung

(26.03.2020)




Allgemeine Fragen zum Schutz vor dem Virus und zum Reisen in die betroffenen Regionen finden Sie auf

Die Bundeszentrale bietet auch einen Download der häufigsten Fragen zum neuartigen Coronavirus

Für Stadt und Landkreis Göttingen gibt es ab sofort ein Infotelefon für allgemeine Informationen und Fragen zum Coronavirus (keine medizinische Beratung) ein. Das Bürgertelefon ist täglich, auch am Wochenende, unter der Telefonnummer +49 551 7075100 von 8.00 bis 13.00 Uhr und von 15.00 bis 18.00 Uhr erreichbar.

Bei Fragen zum Umgang mit der Situation an der Universität wenden Sie sich bitte an: