Corona: Informationen zu Vereinbarkeit

Die Corona-Pandemie beeinflusst weiterhin unseren Alltag: Viele Beschäftigte arbeiten wieder im Homeoffice und müssen gleichzeitig Betreunngsarbeit leisten. Angebote in Tagespflegeeinrichtungen für Pflegebedürftige sind verkürzt oder entfallen, Schulen und Kitas sind geschlossen und bieten nur eine Notbetreuung. Diese fragile Situation stellt Menschen mit Sorge- und Betreuungsverpflichtungen vor besondere Herausforderungen. Daher möchte der FamilienService weiterhin Informationen zum Thema Vereinbarkeit von Studium/ Wissenschaft/ Beruf und Familie für Sie zusammenstellen, die wir fortlaufend aktualisieren und ergänzen. Senden Sie gerne eine E-Mail an: familienservice@zvw.uni-goettingen.de, wenn Ihnen Informationen bekannt sind, die wir an dieser Stelle verlinken könnten oder Sie teilen uns mit, wozu weitere Informationen wünschenswert sind. Sehr gerne können Sie uns auch auf Facebook abonnieren oder der Gruppe „Studieren mit Kind an der Uni Göttingen" beitreten. Dort finden Sie auch Informationen zu unserem neuen Programm „Aufholen, nachholen, dranbleiben“, das Studierende mit Kinderbetreuungsgutscheinen versorgt, wenn die Betreuung ausfällt und Studieninhalte nachgeholt werden müssen.

Homeoffice bzw. Telearbeit und Freistellung

  • Soweit es der Arbeitsplatz und die technischen Voraussetzungen ermöglichen ist die Arbeit im Homeoffice wahrzunehmen. Diese Regelung gilt vorerst bis zum 24. Januar 2021.
  • Unabhängig vom Infektionsgeschehen ist ein individueller Wechsel zwischen Dienstort und Homeoffice ist nach wie vor unter bestimmten Voraussetzungen möglich, beantragen Sie ggf. Telearbeit.
  • Möglichkeiten sich von der Arbeit freistellen zu lassen:
    • Die Universität bietet wieder eine übertarifliche Möglichkeit der Freistellung mit Entgeltfortzahlung bei fehlender Kinderbetreuung an. Für das Jahr 2021 können Sie sich 10 Tage freistellen lassen. Das Formular finden Sie im Mitarbeiterinnen- und Mitarbeiter Portal.
    Freistellung über den Anspruch auf Kinderkrankengeld:
    Freistellungsoption Kind-krank Rückwirkend zum 5. Januar 2021 kann Kinderkrankengeld nicht nur bezogen werden, wenn das Kind krank ist, sondern auch wenn die Betreuungseinrichtung geschlossen ist.
    Eine Freistellung ohne Entgeltfortzahlung mit einer Entschädigung nach dem Infektionsschutzgesetz ist ebenfalls möglich (zunächst befristet bis 31.03.2021)
    Weitere Informationen finden Sie in der A-Z Liste auf der offiziellen Seite der Universität zum Corona-Virus der Universität unter dem Stichwort „Kinderbetreuung“ und in den UniNews. Sollten Sie dazu Fragen haben, wenden Sie sich zunächst an Ihre*n Personalsachbearbeiter*in, in einem zweiten Schritt auch gerne an uns.


Kinderbetreuung

  • Wenn Sie Betreuungsbedarf haben, melden Sie Ihre Kinder in der Notbetreuung Ihrer Einrichtung oder Schule an. Sollte Ihr Bedarf abgelehnt werden, können die flexiblen Kinderbetreuungsangebote der Universität Betreuungsengpässe in begrenztem Umfang kompensieren: Informieren Sie sich insbesondere zur Kinderbetreuung in Notfällen und Randzeiten. Das Angebot steht allen Universitätsangehörigen zur Verfügung. Sollte Ihr Kontingent an Notfällen bereits ausgeschöpft sein, erkundigen sie sich, ob eine Weiterfinanzierung über Ihre Fakultät/ Einrichtung oder DFG-Gleichstellungsmittel möglich ist.
  • Das neu aufgelegte Programm: „Nachholen, aufholen, dranbleiben“ unterstützt Studierende mit Kind bei Corona-bedingten Betreuungsausfällen im WiSe 2020/21 oder beim Nachholen von Prüfungsleistungen aus dem SoSe 2020 mit Betreuungsgutscheinen. Die Gutscheine werden vom FamilienService ausgestellt und können beim Kindertagespflege Göttingen e.V. eingelöst werden. Das Programm wird aus einer Spende der AKB-Stiftung finanziert.
  • Auf der Seite des Niedersächsischen Kultusministeriums finden Sie alle relevanten Informationen zum Schul- und Kitabetrieb.


Pflege von Angehörigen

  • Sprechen Sie ggf. mit Ihren Vorgesetzten über Möglichkeiten der Arbeitsorganisation, die Ihnen die Pflege von Angehörigen erleichtert. Beantragen Sie ggf. Telearbeit.
  • 14.05.2020: Der Bundestag hat eine neue gesetzliche Regelungen zur Unterstützung der häuslichen Pflege und der Vereinbarkeit von Pflege und Beruf beschlossen, die u.a. vorsieht, die kurzzeitige Arbeitsverhinderung auf 20 Tage (statt wie bisher 10 Tage) sowie das Pflegeunterstützungsgeld anzuheben. Ebenfalls soll es kurzfristiger als bisher möglich sein, Freistellungen nach dem Pflege- oder Familienpflegegesetz zu beantragen. (Diese Regelung wurde bis zum 31.12.2020 verlängert).
  • Die BIVA (Bundesinteressenvertretung für alte und pflegebetroffene Menschen e.V. ) hat eine Übersicht über die unterschiedlichen Regelungen in den einzelnen Bundesländern zu Besuchseinschränkungen in Alten- und Pflegeheimen zusammengestellt.
  • Pflege/ sich sorgen auf Distanz: Häufig sind Ihre Angehörigen noch nicht in einer Pflegestufe, gehören aber dennoch zur Risikogruppe. Fast überall gibt es Coronahilfs-Netzwerke, die Ihre Angehörigen beispielsweise beim Einkaufen unterstützen. Zu finden sind sie in sozialen Netzwerken (beispielsweise Corona-Hilfe Göttingen) oder Sie wenden sich an die Kirchengemeinde im Wohnort Ihres Angehörigen und fragen, wie Hilfe vor Ort organisiert werden könnte.


Finanzielle Unterstützungsmöglichkeiten

  • Das Studentenwerk bietet finanzielle Unterstützung für Studierende, die wegen der Corona-Pandemie ihren Nebenjob verloren haben.
  • Das Bundesministerium für Bildung und Forschung die Überbrückungshilfe für Studierende bis März 2021 verlängern. Der Antrag muss für jeden Monat online gestellt werden.
  • Die Bundesregierung hat den Zugang zum Kinderzuschlag vereinfacht. Dieser ist online zu beantragen und es wird lediglich das Einkommen des Monats vor der Antragsstellung berücksichtigt.