Corona: Informationen zu Vereinbarkeit

In ganz Deutschland öffnen die Schulen schrittweise, die Notbetreuung in den Kitas wird schrittweise ausgebaut. Die meisten Beschäftigten sind nach wie vor im Home-Office, für Studierende hat das Sommersemester und die damit verbundene digitale Lehre begonnen. Gleichzeitig müssen Kinder beschäftigt oder beschult werden. Dies stellt Menschen mit Sorge- und Betreuungsverpflichtungen vor besondere Herausforderungen, auch wenn sie Angehörige oder Personen, die zu den sog. Risikogruppen zählen, pflegen und/ oder betreuen.
Die Universität Göttingen hat bereits viele rechtliche und technische Informationen auf den Webseiten "Coronavirus: Fragen und Antworten für Universitätsmitarbeiter*innen“ und "Coronavirus: Fragen und Antworten für Studierende“ bereitgestellt.

Wir als FamilienService, ebenfalls im Home-Office arbeitend, stellen Ihnen Informationen zum Thema Vereinbarkeit von Studium/ Wissenschaft/ Beruf und Familie zusammen, die wir fortlaufend aktualisieren und ergänzen. Senden Sie gerne eine E-Mail an familienservice@zvw.uni-goettingen.de, wenn Ihnen Informationen bekannt sind, die wir an dieser Stelle verlinken könnten oder Sie teilen uns mit, wozu weitere Informationen wünschenswert sind. Sehr gerne können Sie uns auch auf Facebook abonnieren oder der Gruppe „Studieren mit Kind an der Uni Göttingen" beitreten.

Beschäftigung und Entgeltfortzahlung

  • Die Universität hat folgende Regelung zur Arbeitszeiterfassung festgelegt: Die Zeiterfassung wird ab dem 25. Mai 2020 wieder aufgenommen.
  • Informationen zu Beschäftigung und Entgeltfortzahlung an der Universität entnehmen Sie bitte den News auf der offiziellen Seite zum Corona-Virus der Universität in der jeweils aktuellen Fassung. Sollten Sie dazu Fragen oder Einwände haben, wenden Sie sich zunächst an Ihre*n Personalsachbearbeiter*in, in einem zweiten Schritt auch gerne an uns.
  • Aktuelle Änderungen zum Thema Beschäftigung und Entgeltfortzahlung auf Bundesebene finden Sie auch auf folgenden Seiten: Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Verdi und GEW


Kinderbetreuung

  • Ausweitung Notbetreuung in Kitas und Schulen: Für die Kitas, Krippen, Horte gilt weiterhin bis zu den Sommerferien die Notbetreuung. Die Betreuungskapazitäten werden ausgeweitet: „Die Notbetreuung dient dazu, Kinder aufzunehmen, bei denen mindestens eine Erziehungsberechtigte oder ein Erziehungsberechtigter in betriebsnotwendiger Stellung in einem Berufszweig von allgemeinem öffentlichem Interesse tätig ist. Aufgenommen ist auch die Betreuung in besonderen Härtefällen wie drohender Kündigung oder erheblichem Verdienstausfall.“ Es soll auch sichergestellt werden, dass Kinder aus schwierigen sozialen Verhältnissen die Notbetreuung nutzen können. Diese Regelungen gelten für die Geltungsdauer der Verordnung auch für die Schuljahrgänge eins bis acht.
    Stellen Sie bei Bedarf umgehend einen Antrag in Ihrer Kita/Schule, erläutern Sie Ihren Bedarf und reichen Sie eine Bescheinigung Ihrer Arbeitgeber*in ein.
  • Auf der Seite des Niedersächsischen Kultusministeriums finden Sie alle relevanten Informationen zu Schul- und Kitaschließungen sowie Notfallbetreuung .
  • Die flexiblen Kinderbetreuungsangebote der Universität (Veranstaltungsbetreuung, Notfallbetreuung und Kinderbetreuung während den Lernsamstagen) sind aktuell eingestellt.
    In Ausnahmefällen kann in begrenztem Umfang eine 1:1 Notfallbetreuung organisiert werden – dies betrifft Mitarbeitende der Universität, die in der aktuellen Situation für die zwingende Aufrechterhaltung des Betriebs sorgen (ggf. auch Labor- und umfangreichen Lehrtätigkeit) sowie Alleinerziehende mit hohem Betreuungsbedarf und Studierende in Prüfungssituationen.
  • Wir befinden uns im Klärungsprozess, ob und wie die universitäre Sommerferien-Betreuung stattfinden kann.


Pflege von Angehörigen

  • Nutzen Sie die Möglichkeiten, die die Universität für das Home-Office seit dem 18.03. anbietet. Sprechen Sie ggf. mit Ihren Vorgesetzten über Möglichkeiten der Arbeitsorganisation, die Ihnen die Pflege von Angehörigen erleichtert.
  • 14.05.2020: Der Bundestag hat eine neue gesetzliche Regelungen zur Unterstützung der häuslichen Pflege und der Vereinbarkeit von Pflege und Beruf beschlossen, die u.a. vorsieht, die kurzzeitige Arbeitsverhinderung auf 20 Tage (statt wie bisher 10 Tage) sowie das Pflegeunterstützungsgeld anzuheben. Ebenfalls soll es kurzfristiger als bisher möglich sein, Freistellungen nach dem Pflege- oder Familienpflegegesetz zu beantragen.
  • Der Besuch von Angehörigen in Pflegeeinrichtungen ist in Niedersachsen nach wie vor stark beschränkt. Besuche sind nur möglich, wenn die Leitung der Einrichtung auf der Grundlage eines Hygienekonzepts nachweist, dass ein geschützter Kontakt zwischen Bewohnerinnen und Bewohnern sowie Besucherinnen und Besuchern sichergestellt ist Vorschriften der Niedersächsischen Landesregierung (§2a). Die BIVA (Bundesinteressenvertretung für alte und pflegebetroffene Menschen e.V. ) hat eine Übersicht über die unterschiedlichen Regelungen in den einzelnen Bundesländern zu Besuchseinschränkungen in Alten- und Pflegeheimen zusammengestellt.
  • Sollte die pflegebedürftige Person eine Tagespflegeeinrichtung besucht haben die nun geschlossen ist, erkundigen Sie sich nach den Notfallregelungen und ob es Ausnahmen für besondere Berufsgruppen gibt, zu denen sie ggf. gehören.
  • Pflege/ sich sorgen auf Distanz: Häufig sind Ihre Angehörigen noch nicht in einer Pflegestufe, gehören aber dennoch zur Risikogruppe. Fast überall gibt es Coronahilfs-Netzwerke, die Ihre Angehörigen beispielsweise beim Einkaufen unterstützen. Zu finden sind sie in sozialen Netzwerken (beispielsweise Corona-Hilfe Göttingen) oder Sie wenden sich an die Kirchengemeinde im Wohnort Ihres Angehörigen und fragen, wie Hilfe vor Ort organisiert werden könnte.


Finanzielle Unterstützungsmöglichkeiten


Mobiles Arbeiten