In publica commoda

Chemikalienbörse

Angebote und Gesuche für Laborchemikalien in Einrichtungen der Universität/Universitätsmedizin

Nicht mehr benötigte Chemikalienreste entstehen laufend, weil nicht jedes gekaufte Gebinde sofort gänzlich aufgebraucht wird. Oft stehen die Reste dann in den Originalgebinden in den Chemikalienlagern der jeweiligen wissenschaftlichen Einrichtungen und warten auf die weitere Verwendung. Möglicherweise nach Jahren werden sie dann als Sonderabfall teuer entsorgt. Gleichzeitig wird möglicherweise in einer anderen Einrichtung die gleiche Chemikalie in genau der vorhandenen Qualität und Quantität benötigt und deshalb gekauft.

Die Stabsstelle Sicherheitswesen/Umweltschutz stellt darum mit dieser Chemikalienbörse eine Plattform bereit, in der Chemikalien angeboten und gesucht werden können.
Die angebotenen Stoffe müssen sich allerdings in Originalgebinden befinden und korrekt beschriftet sein. Die Abgabe erfolgt nur kostenlos. Chemikalien mit gefährlichen Eigenschaften dürfen nur an qualifiziertes Personal der Universität bzw. UMG ausgehändigt werden. Medikamente oder infektiöse Stoffe zählen nicht zu den Stoffen, die weitergegeben werden dürfen.

Weiterhin dürfen

- radioaktive Stoffe
- Stoffe die dem Chemiewaffenübereinkommen i.V. mit der CWÜV) oder dem
- Betäubungsmittelgesetz/GüG unterliegen,

NICHT als Laborchemikalien weitergeben werden.

Die Angaben in den Angeboten und Gesuchen liegen allein in der Verantwortung der beteiligten wissenschaftlichen Einrichtungen (bzw. der Arbeitsgruppen und Praktika).

Wir empfehlen die Verwendung des Übergabebelegs, mit dem die Abgabe der Chemikalien zweckmäßig dokumentiert wird. Die Ablage/Archivierung des Übergabebelegs obliegt den abgebenden und annehmenden Einrichtungen. Von der Stabsstelle Sicherheitswesen und Umweltschutz wird keine Belege oder Kopien davon aufbewahrt.

Es ist bei einer Abgabe von Chemikalien unbedingt darauf zu achten, dass alle gültigen Vorschriften eingehalten werden (Gefahrstoffrecht, Gefahrgutrecht, Arbeitssicherheit, Straßenverkehrsordnung) und die beziehende Einrichtung der Universität Göttingen oder der Universitätsmedizin Göttingen angehören.
Bei Unklarheiten, von wem, ob und in welchen Fahrzeugen ein Stoff transportiert werden darf, informieren Sie sich bitte bei den Gefahrgutbeauftragten!