Chancengleichheit und Diversität

Charta der Vielfalt

Die Universität Göttingen hat am 9. Juni 2015 die "Charta der Vielfalt" unterzeichnet. Universitätspräsidentin Prof. Dr. Ulrike Beisiegel signierte die Urkunde heute im Rahmen einer Begleitveranstaltung zum dritten Deutschen Diversity-Tag in der Aula am Wilhelmsplatz. Die Universität verpflichtet sich damit, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, das frei von Vorurteilen ist. "Diversität und Gleichstellung sind bereits als wichtige Elemente in unserer Strategie verankert", so Prof. Beisiegel. "Eine Organisationskultur, die von gegenseitigem Respekt und Wertschätzung aller geprägt ist, sollte eine moderne und zukunftsgewandte Universität heute auszeichnen. Mit der Unterzeichnung der Charta der Vielfalt zeigen wir, dass wir unseren Weg in diese Richtung konsequent weitergehen wollen."

Die Universität Göttingen strebt im Sinne der Charta der Vielfalt an, alle Mitglieder und Angehörigen der Universität wertzuschätzen - unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung und Identität. Sie erkennt an, dass Führungskräften dabei eine besondere Verpflichtung zukommt. Die Umsetzung der Charta wird in den kommenden Monaten und Jahren vom Lenkungsausschuss Diversität der Universität begleitet und wird alle Mitglieder und Angehörigen der Universität einbeziehen.

"Die Unterzeichnung der Charta der Vielfalt ist ein wichtiger Schritt, weil sie die zahlreichen Aktivitäten und Maßnahmen, die auf zentraler und dezentraler Ebene an der Universität etabliert sind, nach außen sichtbarer machen", sagt Dr. Doris Hayn, Gleichstellungsbeauftragte der Universität. "Die Unterzeichnung ist zugleich Aufruf und Auftrag an alle, sich der diversitätsgerechten Gestaltung der Universität noch gezielter anzunehmen." Weitere Informationen zur Charta der Vielfalt sind hier zu finden.