Seminar für Klassische Philologie

Vita


  • 1993 bis 2000 Doppelstudium (Staatsexamen und Magister) der Lateinischen, Griechischen und Ostslavischen Philologie an den Universitäten Tübingen und St. Petersburg.
  • 2000 bis 2004 Promotionsstudium der Lateinischen Philologie an der Universität Gießen.
  • 2000-2004 Lehrbeauftragte für Latinumskurse und Veranstaltungen am Institut für Klasssische Philologie der Universität Gießen.
  • WS 2000/01 Wiss. Angestellte am Lehrstuhl für Gräzistik (Vertretung) der Universität Gießen.
  • WS 2004/2005 bis SS 2009: Wissenschaftliche Assistentin am Seminar für Klassische Philologie in Göttingen.
  • Seit WS 2009/10: StR. i. H. an der Bergischen Universität Wuppertal, FB A: Klassische Philologie/Latein



Publikationen

Monographien


  • Literatur gewordener Augenblick. Die Silven des Statius im Kontext literarischer und sozialer Bedingungen von Dichtung. UaLG 81. Berlin 2006 (Diss. Gießen 2004).
  • itinerarium grammaticum. Ein grammatischer Wegweiser für Lateinlernende. Gießen 2002 (2. Aufl. 2003).



Herausgeberschaft


  • zusammen mit Peter Kuhlmann: Didaxis. Göttinger Materialien für den Unterricht in Latein und Griechisch. (erscheint beim Universitätsverlag Göttingen)



Aufsätze (in Auswahl)


  • Otnosenie L'va N. Tolstogo k iskusstvu i k Richardu Vagneru. in: Richard Vagner v Rossii. Izbrannye trudy ucastnikov russko-nemeckoj konferencii v marte 1997 goda v Moskve. Hg. v. H. Willich-Lederbogen, V. B. Kataev, R.D. Kluge. 2 Bde. Tübingen 2001. 137-152.
  • Das Epos als Roman. Homer-Rezeption in L. N. Tolstojs Krieg und Frieden. A & A 48 (2002): 155-179.
  • confer gemitus pariterque fleamus! Die Epikedien in den Silven des Statius. Hyperboreus 9,1 (2003): 114-126.
  • "Saturnalicio lusit et ipse luto. Martial und die Kunst in den Apophoreta." RhM 149,3-4 (2006): 287-309
  • "Bachelor und Master in den Alten Sprachen: Die neuen modularisierten Studiengänge". (zusammen mit Dennis Pausch), AU 49,5 (2006): 68-72
  • "Panegyrik im Quadrat: Optatian und die intermedialen Tendenzen des spätantiken Herrscherbildes". Millennium 3 (2006): 75-101.




Forschungsvorhaben

Ciceros Korrespondenz als Medium literarischen und gesellschaftlichen Handelns
(Habilitationsprojekt, abgeschlossen)

Meine Habilitationsschrift untersucht, wie im Medium des Briefes Kommunikations- und Handlungsräume erzeugt werden, mithilfe derer Cicero sich im gesellschaftlichen und politischen Diskurs der späten Republik positioniert und präsentiert.
Die Disposition der Arbeit ist zweigeteilt: Der erste Teil beschäftigt sich mit dem Brief als Kommunikationsmedium und untersucht die Besonderheiten einer schriftlichen und über eine räumliche Distanz hinweg stattfindenden Konversation. Ferner wird an der Gruppe der Empfehlungsschreiben gezeigt, wie durch den Brief Handlung vollzogen werden kann.
Der zweite Teil fragt nach den durch die Briefe erzeugten Kommunikationsräumen. Hier wird am Beispiel der Provinz gezeigt, wie sich Cicero als idealer Statthalter prästentiert, der sich in der räumlichen Konkurrenz von Rom und der Provinz positioniert. Schließlich werden die vielfältigen Konnotationen untersucht, die die Stadt Rom als Kommunikations- und kommunizierter Raum in Ciceros Korrespondenz erhält.


Unterrichtsmaterialien (in Auswahl)

Fachwissenschaft

  • Einführung in die Klassische Philologie
  • Stilübungen Unterstufe

  • Fachdidaktik
  • Workshop: Menschen, Tiere, Sensationen. Die Inszenierung des Fremden in Martials Liber spectaculorum
  • Workshop: maccus vortit barbare.Nachdenkliches zum Übersetzen aus dem Lateinischen



  • Projekte
    Beteiligung an der Schülerakademie „Sprache der Wissenschaft – Wissenschaft der Sprache(n)“ der Philosophischen Fakultät



    Material Fortbildungen
    (passwortgeschützter Bereich)