Vita


  • Geboren 1983 in Eckernförde (Schleswig-Holstein)
  • Okt. 2003 – März 2009: Studium der Griechischen, Lateinischen und Romanischen Philologie (Französisch) in Göttingen und Aix-en-Provence (Université de Provence)
  • April 2005 – März 2009: Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes
  • Dez. 2008: Erstes Staatsexamen in den Fächern Latein und Französisch
  • Jan. – Nov. 2009: Wissenschaftliche Hilfskraft am Seminar für Klassische Philologie der Universität Göttingen
  • Juni 2009: Erweiterungsprüfung im Fach Griechisch
  • seit Dez. 2009: Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Lateinische Philologie und Fachdidaktik der Alten Sprachen der Universität Göttingen
  • März 2010: Aufnahme als Promotionsstipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes
  • Juli 2013: Promotion
  • Aug. 2013 – Jan. 2015: Vorbereitungsdienst für das Lehramt an Gymnasien am Studienseminar Göttingen (Referendariat)
  • Jan. 2015: Zweites Staatsexamen



Zuständigkeitsbereiche innerhalb des Seminars


  • Administration Geschäftszimmer
  • Finanzen, insbes. Hilfskraftverträge, Lehraufträge, Studienqualitätsmittel (SQM)
  • Vorstandssitzungen (Planung und Protokoll)


  • Mitgliedschaften/Weitere Tätigkeitsfelder


    • Dozententätigkeit am YLAB Göttingen (Geisteswissenschaftliches Schülerlabor)
    • Schülerakademie Göttingen: Koordination/Planung des Teilbereichs Gräzistik
    • Arbeitsgruppe "Weiterentwicklung Latein" (unter Federführung des sächsischen Kultusministeriums)
    • Abnahme von staatlichen Ergänzungsprüfungen (Graeca/Latina)
    • Niedersächsischer Altphilologenverband; regelmäßige Übernahme von Lehrerfortbildungen


    • Veröffentlichungen


        2007
      • Artikel „Macrobius“, „Martianus Capella“, „Orosius“, „Symmachus“, „Tibull“, „Venantius Fortunatus“, in: DNP Suppl. 2, Manfred Landfester (Hg.), Geschichte der antiken Texte. Autoren- und Werklexikon, Stuttgart 2007.
      • 2010
      • "Ein staunender Franzose in Rom? Joachim Du Bellays Romae Descriptio", in: Antike & Abendland 56 (2010) 181-195.
      • "Kleine poetische Formen/Liebeselegie" und "Rhetorik", in: Peter Kuhlmann (Hg.), Lateinische Literaturdidaktik, Bamberg 2010, 94-105 u. 113-129.
      • 2014
      • Erzähler – Text – Leser in Ovids Metamorphosen, Frankfurt a.M. 2014 (Dissertation).
      • 2016
      • Tacitus, Agricola (Textausgabe/Lehrerband in der Lektürereihe classica), Göttingen 2016.
      • 2017
      • "Tacitus im Lateinunterricht", in: Mitteilungen des Niedersächsischen Altphilologenverbandes 62/1 (2017) 29-43.
      • 2018
      • Der Konjunktiv im Lateinunterricht. Wege einer sprachbildenden Einführung, Wiederholung und Vertiefung (Reihe Didaxis), Bamberg 2018.
      • Wortschatz und Grammatik üben. Didaktische Kriterien und Praxisbeispiele für den Lateinunterricht (Monographie, zus. mit P. Kuhlmann), Göttingen 2018.
      • "Arbeit mit Film- und Tondokumenten zur Unterstützung des Hör(seh)verstehens" und "Sprachbewusstheit und Sprachreflexion", in: M. Korn (Hg.), Latein-Methodik. Handbuch für die Sekundarstufe I und II, Berlin 2018.




      Aktuelles Forschungsvorhaben: "Textarbeit im Lateinunterricht" (Arbeitstitel)

      Ein Großteil der Arbeit mit Texten im LU wird heute durch die lat.-dt. Übersetzung besetzt, die im Bewusstsein von vielen Schülern, Eltern und Lehrern den Kern von Lateinunterricht darstellt. Ich interessiere mich dafür, wo die historischen Gründe für diese Entwicklung liegen, welchen Stellenwert altsprachliche Fachdidaktiker dem Übersetzen im Laufe der Zeit für das Textverstehen eingeräumt haben und inwieweit gerade der deutsche Neuhumanismus wichtige Weichenstellungen vorgenommen hat, die bis heute nachwirken.
      In einem zweiten Schritt möchte ich mich der unterrichtlichen Praxis widmen: Welches Gewicht hat die Rekodierung im Verständnis von Lehrerinnen und Lehrern für die Textarbeit und das Textverstehen im LU? Welche Ziele werden mit Übersetzungsaufgaben verknüpft und welche Probleme sind damit verbunden? Welche anderen Möglichkeiten zur Überprüfung von Textverständnis können angewendet werden und wo liegen ihre jeweiligen Vor- und Nachteile? Mit Blick auf die Zukunft des LU ergeben sich hierbei interessante interdisziplinäre Bezüge (z.B. zur neusprachlichen und Deutschdidaktik).