Förderung von Schreibberatung oder Lektorat

Die Göttinger Graduiertenschule Gesellschaftswissenschaften (GGG) vergibt gefördert durch den DAAD einen Zuschuss zur Finanzierung von Schreibberatung oder Lektorat an internationale Promovierende der Gesellschaftswissenschaften. Bewerbungen sind für zwei Förderformate möglich:

  1. Erstens können Sie nach der inhaltlichen Fertigstellung Ihrer Dissertation (vor der Abgabe der Arbeit) zur Unterstützung für deren sprachliche Überarbeitung/Lektorat beantragen. Die sprachliche Überarbeitung der Dissertation soll in enger Zusammenarbeit zwischen der Verfasserin / dem Verfasser und einer/einem schreibdidaktisch qualifizierten Trainer*in stattfinden (Zuschuss zum Honorar: bis zu 500 €). Dabei ist bewusst einkalkuliert, dass dieses Honorar nicht zur vollständigen Finanzierung eines allein als Dienstleistung verstandenen Lektorats ausreicht, sondern die Verfasserin / der Verfasser der Dissertation die wesentlichen Schritte der sprachlichen Überarbeitung ihres/seines Manuskripts selbst durchführt.

  2. Zweitens können Sie während des Schreibprozesses eine Förderung für eine Schreibberatung beantragen. Ziel dieser Beratung ist es, gemeinsam Textteile von Ihnen anzuschauen und zu überarbeiten und damit nachhaltig Ihre Fähigkeiten im wissenschaftlichen Schreiben auszubauen. Die Schreibberatung kann bspw. in Kooperation mit dem internationalen Schreibzentrum erfolgen.

Bewerben können sich promovierende Mitglieder der GGG, die aus dem Ausland gekommen sind und die ihre Dissertation in einer anderen als ihrer Muttersprache schreiben. Die Förderung wird auf Basis der "Richtlinie zur Vergabe von Stipendien der Georg-August-Universität" und des DAAD vergeben.

Voraussetzungen für den Antrag sind:

  • Zulassung als Doktorand*in in einer GGG-Fakultät
  • ausländischer Bildungsabschluss und ausländische Staatsbürgerschaft
  • Für Förderformat 1 muss die zum Zeitpunkt der Förderung inhaltlich abgeschlossen sein, darf aber noch nicht eingereicht sein; Für Förderformat 2 zwei müssen bereits Teile der Dissertation verfasst sein, an denen in den Schreibberatungen gearbeitet werden kann.
  • Promovierende aus Promotionsprogrammen, die eigene Förderungen vorsehen, können sich nur bewerben, wenn eine Förderung im Programm nicht möglich ist (Begründung bitte beifügen).
  • Die förderungsfähige Phase endet mit dem Einreichen der Doktorarbeit beim Dekanat.


Der Antrag muss enthalten:

  • Antragsbogen für diese Förderung als word-Datei oder pdf
  • Fragebogen der GGG zur Aktualisierung Ihrer Daten
  • tabellarischer Lebenslauf und bisherige Abschlusszeugnisse (in Kopie)
  • Begründung für die erforderliche Förderung (insgesamt höchstens 3 Seiten), die folgende Punkte enthalten soll:
    • Beginn und bisheriger Verlauf des Promotionsprojektes, Betreuungssituation und bisherige Finanzierung
    • genaue Darstellung, welche Unterstützung das Lektorat bzw. die Schreibberatung für Sie erbringen soll. Sofern Sie schon eine qualifizierte Person bzw. Institution vorgesehen haben, benennen Sie diese bitte mit Kontaktdaten (anderenfalls unterstützen wir Sie bei der Suche).
    • Erklärung über Ihre finanzielle Situation: Welches Einkommen haben Sie in welcher Höhe aus welcher Quelle? Welche Kosten werden ggf. von anderen Institutionen übernommen?
    • wenn vorhanden: Darstellung zusätzlicher Gründe für eine Förderung (z.B. Verantwortung für Kinder und Pflege, soziale Herkunft, Behinderung oder Erkrankung, familiäre Situation, Aufenthaltsstatus, Bedarf an Assistenz)
    • ggf. Darstellung weiterer wissenschaftlicher Gründe, die für die Förderung sprechen (z.B. Cotutelle)
  • aktuelles Inhaltsverzeichnis der Dissertation, aus dem der Arbeitsstand ersichtlich ist (welche Abschnitte sind fertig, welche benötigen welche Überarbeitung bzw. welche fehlen noch?)
  • Arbeits- und Zeitplan für die beantragte Förderperiode.
  • Stellungnahme der Promotionsbetreuung mit Kontaktdaten. Diese Stellungnahme soll Auskunft darüber geben, warum die Förderung sinnvoll, dringlich und notwendig ist. Zudem soll eingeschätzt werden, ob und bis wann der Abschluss des Promotionsprojektes realistisch zu erwarten ist.
  • Erklärung, welche Kosten ggf. von anderen Institutionen übernommen werden.
  • Bescheinigung der Annahme als Doktorandin oder Doktorand durch das Dekanat (in Kopie)


Einen Antrag stellen kann jedes promovierende Mitglied der GGG aus dem Ausland, der/die seine Dissertation in einer anderen als der Muttersprache schreibt, als Brief oder pdf an: Göttinger Graduiertenschule Gesellschaftswissenschaften (GGG), Historische Sternwarte, Geismar Landstr. 11, 37083 Göttingen,ggg@uni-goettingen.de