Prüfungsamt Philosophische Fakultät

FAQs zur Promotionsordnung v. 2002

Aktueller Hinweis zur Einführung der neuen Promotionsordnung von 2015


Seit Oktober 2015 finden Annahmen als Doktorandin oder Doktorand nur noch unter der neuen Promotionsordnung von 2015 statt. Aber auch die Promotionsverfahren von Doktorandinnen und Doktoranden, die unter der Ordnung von 2002 angenommen wurden, werden unter der Ordnung von 2015 zu Ende geführt. Promovierende, die ihr Verfahren nach der alten Ordnung beenden möchten, haben noch bis 30.09.2015 Gelegenheit, einen Antrag auf Verbleib in der neuen Ordnung zu stellen. Hierbei gilt es zu beachten, dass in dem Fall sowohl Dissertation als auch mündliche Prüfung bis Ende Sommersemester 2019 abgeschlossen sein müssen.





      Allgemein





      Zulassung zum Verfahren (Abgabe der Arbeit und mündliche Prüfung)





      Veröffentlichung der Dissertation





      Promotionsurkunden





      Antworten:


      Wer sind die Ansprechpartner im Dekanat der Philosophischen Fakultät?

      Elisabeth Marie Köhler M.A.: Tel. 39-4463
      E-Mail

      Prüfungsamt der Philosophischen Fakultät


      Muss eine Immatrikulation als Promotionsstudierender erfolgen?

      Ja. Laut § 6 Abs. 5 der Promotionsordnung von 2002 hat sich die Doktorandin/ der Doktorand für die Dauer des Promotionsverfahrens zu immatrikulieren.


      Welche Unterlagen benötigt die Studienzentrale, um eine Immatrikulation vorzunehmen?


      • Amtlich beglaubigte Kopie Ihrer Abschlussurkunde (Bachelor, Diplom, Magister, Master, Staatsexamen)
      • Nachweis über studierte Semester an deutschen Hochschulen (Studienzeitbescheinigung) – bei Absolventen der Uni Göttingen reicht die Nennung der Matrikelnummer.
      • Genehmigung zur Promotion vom Dekan/ der Dekanin der zuständigen Fakultät (ggf. vom entsprechenden Beauftragten)
      • Versicherungsbescheinigung einer Krankenkasse (AOK, BVV, DAK, etc.) für Studierende im Original. Bitte informieren Sie sich über die Annahmemodalitäten der Krankenkassen.
        Privatversicherte lassen sich von einer gesetzlichen Krankenkasse eine "Befreiung von der Pflichtversicherung" ausstellen.
      • Nur für Studienbewerber aus dem Ausland: Bescheinigung des Lektorats Deutsch als Fremdsprache über ausreichende Sprachkenntnisse (DSH-Prüfung) oder Befreiung von der DSH-Prüfung durch den/die Studiendekan/in.

      Nicht-deutschsprachige Bescheinigungen müssen in amtlich beglaubigter Übersetzung vorgelegt werden.

      http://www.uni-goettingen.de/de/54551.html


      Muss neben der Anfertigung der Dissertation ein Curriculum absolviert werden?

      Nein. Promovierende der Philosophischen Fakultät befinden sich in einem freien Promotionsverfahren, d.h. dass keinerlei Kurse oder zusätzliche Leistungen erbracht werden müssen. Die Teilnahme an entsprechenden Kolloquien und Seminaren ist dennoch dringend empfohlen. Sollten Sie Mitglied einer Graduiertenschule sein, informieren Sie sich bitte bei den jeweiligen Betreuern, ob zusätzliche Leistungen erbracht werden müssen.


      Wie kann die Bearbeitungsfrist der Dissertation verlängert werden?

      Hier genügt eine formlose Anfrage per Mail oder Brief. Bitte geben Sie den Grund der Verlängerung und den gewünschten Zeitraum mit an.


      Wie viele Gutachter sind an einem Verfahren beteiligt?

      Die eingereichte Dissertation wird von zwei GutachterInnen bewertet. Des Weiteren wird ein drittes Kommissionsmitglied benannt, das nur im Falle eines Notendissens ein Drittgutachten anfertigen wird.


      Bis wann müssen die Gutachter der Dissertation/ Disputation feststehen?

      Der/ Die ZweitgutachterIn kann ist bis Abgabe der Dissertation zu benennen. Die Benennung des dritten Kommissionsmitglieds kann nach Einreichen der Dissertation erfolgen.


      Können Betreuer aus verschiedenen Fachdisziplinen benannt werden?

      Ja. In einem interdisziplinär angelegten Promotionsverfahren können der/ die ZweitgutachterIn bzw. das dritte Kommissionsmitglied einer anderen Fachdisziplin angehören.


      Können externe Prüfer benannt werden?

      Ja, dies ist möglich, sofern die externen PrüferInnen die hiesigen Kriterien für eine Prüfungsberechtigung erfüllen (§ 12 Abs. 3 der Promotionsordnung von 2002). Ist ein Mitglied der Prüfungskommission extern, muss ein Drittgutachten für die Dissertation angefertigt werden.


      Welche Unterlagen müssen eingereicht werden, wenn das Promotionsverfahren abgebrochen werden soll?

      Es reicht eine formlose Erklärung, die an die zuständigen SachbearbeiterInnen zu senden ist. Es erfolgt umgehend eine Bestätigung des Eingangs.


      Wie kann ein Betreuerwechsel erfolgen?

      Ein gewünschter Betreuerwechsel sollte rechtzeitig im Dekanat der Philosophischen Fakultät angezeigt werden. Der/ die neue BetreuerIn muss eine schriftliche Bestätigung einreichen, dass er/ sie die Begleitung des Verfahrens übernehmen wird. Es erfolgt umgehend die Erstellung eines aktualisierten Zulassungsbriefes.


      Muss eine Titeländerung im Dekanat der Philosophischen Fakultät angezeigt werden?

      Nein. Die Thematik bzw. der Titel der Arbeit sind bis zum Einreichen der Arbeit nicht relevant für die Verwaltung des Promotionsverfahrens.


      Ist die Dissertation auf Deutsch zu verfassen?

      In der Regel ja. Ausnahmen sind in der Promotionsordnung geregelt bzw. können beantragt werden.


      Wo müssen die Gutachterexemplare eingereicht werden und wie viele Exemplare sind notwendig?

      Es sind zwei gebundene Gutachterexemplare im Dekanat der Philosophischen Fakultät einzureichen. Diese werden den ersten beiden GutachterInnen umgehend zugestellt. Ein (optionales) drittes Exemplar der Arbeit kann zeitgleich an das dritte Kommissionsmitglied versandt werden.

      Welche Unterlagen müssen, neben den Gutachterexemplaren, eingereicht werden?


      • Antrag auf Zulassung zur Promotion
      • Aktuelles polizeiliches Führungszeugnis (wenn das bereits eingereichte Führungszeugnis älter als drei Monate ist)
      • Tabellarische Auflistung der erfolgten Publikationen
      • Lebenslauf mit aktuellen Adressdaten


      Wann kann der Termin für die Disputation angesetzt werden?

      Notwendige Voraussetzung für die Durchführung der mündlichen Prüfung ist das Vorliegen beider Gutachten, die keinen Notendissens aufweisen dürfen.
      Der Termin der Disputation kann daraufhin frei gewählt werden.
      Sollte die Disputation während der offiziellen Auslagefrist der Arbeit stattfinden, erhält das Prüfungsergebnis der mündlichen Prüfung erst mit Ablauf der Auslagefrist seine Rechtsgültigkeit.


      Wie setzt sich die Kommission der Disputation zusammen?

      Die Kommission besteht aus den zwei GutachterInnen der schriftlichen Arbeit, dem dritten Kommissionsmitglied, einem/einer Vorsitzenden und einem/ einer promovierten ProtokollantIn.


      Wer organisiert die Rahmenbedingungen für die Disputation?

      Die Terminfindung übernehmen die Kandidaten in Absprache mit den Gutachtern und dem dritten Kommissionsmitglied. Ein festgelegter Termin ist umgehend im Dekanat der Philosophischen Fakultät zu melden. Der/ die ErstgutachterIn ist verpflichtet, einen Protokollanten und einen Vorsitzenden für die Disputation zu benennen (FR Beschluss vom 01.11.2006).
      Die Raumfindung und Bereitstellung aller notwendigen Unterlagen übernehmen die MitarbeiterInnen des Dekanats.
      Sollten besondere Wünsche bezüglich technischer Ausstattung bestehen, wenden Sie sich bitte rechtzeitig an die zuständigen MitarbeiterInnen.


      Was bedeutet öffentliche/ nicht öffentliche Disputation?

      Die Kandidaten können darüber entscheiden, ob die Hochschulöffentlichkeit bzw. externe Gäste an der Disputation (als ZuhörerInnen) teilnehmen dürfen. Dies ist schriftlich zu beantragen.


      Ist ein Rigorosum möglich?

      Ja.


      In welchem Zeitraum muss die Dissertation veröffentlicht werden?

      Die Veröffentlichung der Dissertation sollte in einem Zeitraum von zwei Jahren erfolgen. Verlängerungen in begründeten Ausnahmefällen können formlos beantragt werden. Die Bestätigung der Verlängerung erfolgt umgehend.


      Was ist ein Revisionsschein?

      Bevor die Dissertation endgültig veröffentlicht werden kann, muss die Zustimmung beider GutachterInnen zu der Druckfassung erfolgen. Die Druckfassung mit allen gewünschten Änderungen ist den beiden GutachterInnen vorzulegen.
      Der Revisionsschein wird von den MitarbeiterInnen des Dekanats der Philosophischen Fakultät erstellt und an beide GutachterInnen versendet. Das unterschriebene Original des Revisionsscheins wird den Akten beigefügt und im Dekanat der Philosophischen Fakultät archiviert.
      Auf Wunsch kann eine Kopie des Revisionsscheins an den zuständigen Verlag gesendet werden.


      Wie viele Pflichtexemplare müssen eingereicht werden?

      Bei regulärer Veröffentlichung in einem Verlag sind insgesamt sechs gebundene Pflichtexemplare einzureichen.
      Bei elektronischer Publikation über die SUB Göttingen sind drei einfach gebundene Exemplare einzureichen.
      http://www.sub.uni-goettingen.de/elektronisches-publizieren/publizieren/dissertationen-abschlussarbeiten/
      Sollte ein Dissertationsdruck gewählt werden, sind 50 Exemplare einzureichen.


      Welche Publikationsarten stehen zur Verfügung?

      Es können ein regulärer Verlagsdruck, die elektronische Publikation über die SUB Göttingen oder ein Dissertationsdruck gewählt werden.

      Gibt es eine Bescheinigung über alle bestandenen Prüfungsleistungen?

      Ja. Diese Bescheinigung wird umgehend nach der erfolgreich absolvierten Disputation ausgehändigt. Diese Bescheinigung berechtigt allerdings noch nicht zum Führen des Doktorgrades.


      Wann erfolgt die Aushändigung der Urkunde bzw. die Vergabe des Titels Dr.phil.?

      Die Aushändigung der Urkunde erfolgt grundsätzlich nach endgültiger Veröffentlichung der schriftlichen Arbeit und Einreichung der Pflichtexemplare im Dekanat der Philosophischen Fakultät. Erst zu diesem Zeitpunkt kann der Titel des Dr. phil. offiziell geführt werden.
      Darüber hinaus gibt es seit Einführung der neuen Promotionsordnung von 2015 auch für Promovierende der Promotionsordnung von 2002 die Möglichkeit des vorzeitigen Vollzugs der Promotion auf Basis eines Verlagsvertrags.


      Können die Urkunden im Dekanat beglaubigt werden?

      Nein. Beglaubigungen der Urkunden können z.Bsp. beim Sozialdienst des Studentenwerks erworben werden.


      Gibt es eine englische Version der Urkunde?

      Nein. Eine englischsprachige Version gibt es nur für Promovierende der Ordnung von 2015.