Forschung

Im Zentrum unserer Forschungsaktivitäten stehen Planungs- und Entscheidungsmodelle zur Verbesserung der Ressourcen- und Energieeffizienz in Unternehmen und in Wertschöpfungsnetzwerken (Supply Chains), insbesondere in digitalen Geschäftsmodellen. Wir nutzen empirisch ausgerichtete qualitative sowie quantitative Modelle und Methoden, um komplexe Management-Entscheidungsprobleme in globalen Wertschöpfungsnetzwerken zu betrachten. Die Forschungsarbeiten initiieren Ideen und Ansätze zu digitalen, resilienten und nachhaltigen Wertschöpfungsnetzwerken für verschiedenste Organisationen und Wirtschaftsbereiche wie den Handel oder das Gesundheitswesen. Wir arbeiten interdisziplinär ausgerichtet und gemeinsam mit nationalen und internationalen Partnern aus Wissenschaft und Industrie, insbesondere im Rahmen unserer Corporate Labs-Forschungsgruppen.

Sustainable Supply Chains – Geschäftsmodelle für nachhaltige Wertschöpfungsnetzwerke

Nachhaltigkeitsanforderungen haben in Unternehmen für die Bereiche Beschaffung, Produktion und Logistik eine zunehmende Bedeutung. Geeignete Geschäftsmodelle sowie Analysen zu Treibhausgas-Emissionen oder das Life Cycle-Costing können in einer nachhaltigkeitsorientierten Entwicklung Aufschluss über Entscheidungsoptionen geben. Effizienzanalysen sowie Stoff- und Energiestrommodelle werden eingesetzt, um zukünftige Produktionskapazitäten abzuschätzen und faire Verträge zu konzipieren. Ein Analyseschwerpunkt liegt im Bereich der sozialen Nachhaltigkeitsdimension in globalen Wertschöpfungsnetzwerken (Triple-Bottom-Line-Konzept).

  • Nachhaltigkeitsanalyse z. B. zu Wasserstoff-Wertschöpfungsnetzwerken (H2): Link
  • Digitale Prozesse und neue Arbeit in Plattform-Netzwerken: Aktuelle Publikation
  • Aktuelle Konferenzbeiträge 2022: ERS 2022 Mailand und HICL 2022 Hamburg
  • Sustainable Logitics Lab gemeinsam mit der Zufall Logistics Group Göttingen: Link


Digital Supply Chains – Digitalisierung, Industrie 4.0, Physical Internet und Internet der Dinge (IoT) in Wertschöpfungsnetzwerken

Die Digitalisierung mit den Konzeptbegriffen Industrie 4.0, Internet der Dinge und Physical Internet spielt in Forschung und Praxis eine herausragende Rolle. Industrielle Prozesse und Systeme sowie auch Logistikkonzepte basieren zunehmend auf digitalen Vorgängen und erfordern eine interdisziplinäre Herangehensweise. Dazu werden Forschungsarbeiten und Analysen gemeinsam mit Praxispartnern implementiert, um konkrete Antworten auf Umsetzungsfragen in Industrie, Handel und Logistikdienstleistung zu geben.


Health Care Supply Chains – Modellierung und Optimierung von Wertschöpfungsnetzwerken

Wir entwickeln Materialfluss- und Informationsmodelle zur Abbildung von Produktionsprozessen entlang ausgewählter Wertschöpfungsketten. Sie können beispielsweise zur Verbesserung der Ressourcen- und Energieeffizienz auf betrieblicher Ebene beitragen oder die Kooperation mehrere Akteure in Wertschöpfungsnetzwerken wie beispielsweise im Gesundheitswesen oder in der Biotech Supply Chain mit herausgehobener Bedeutung in der Pandemiebekämpfung.

  • Aktuelle Publikationen zu COVID-19 und zur Impfstofflogistik: Link, Link
  • Forschungsprojekt EURIALE mit dem Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik (IML) Dortmund (2021-2023): Link
  • Biotech Operations Excellence Lab mit der Sartorius AG Göttingen: Link