Graduiertenkolleg "Expertenkulturen des 12. bis 18. Jahrhunderts"

Internationale Tagung "Dichtung und Recht im 13. und 14. Jahrhundert"

Vom 26. bis zum 29. Oktober 2016 findet die Internationale Tagung "Dichtung und Recht im 13. und 14. Jahrhundert" in Kooperation mit dem Seminar für Romanische Philologie im Tagungszentrum an der Sternwarte (Geißmar Landstr. 11) statt.

"In der Geschichte Westeuropas wechselt das Verhältnis zwischen Poesie und Jurisprudenz von Phasen gegenseitiger Befruchtung bis hin zur Verschmelzung zu solchen, in denen Dichtung und Jura einander fremd werden. Eine besonders markante Phase bilden das 13. und 14. Jahrhundert, die im Mittelpunkt der Tagung stehen. Die Anfänge der italienischen Literatur am Hofe von Kaiser Friedrich II. liegen in den Händen von Beamten mit juristischer Ausbildung; die Anfänge der englischen Literatur verbinden sich unter anderem mit dem umfangreichen Schaffen eines Juristen, der auch mit den Universitäten vertraut war, und Hofmanns, Geoffrey Chaucer. Das Ineinander von Poesie und Jura setzt sich in der Rezeption fort: Unter die ersten Leser und Förderer der jungen volkssprachlichen Literaturen fallen nachgerade Juristen. Die Tagung fragt zum einen nach den Gründen und Formen dieser Symbiose zum anderen nach den Ursachen für ihren Zerfall."

Die Veranstaltung wird gefördert vom Instituto Di Cultura - Berlino und der Deutschen Forschungsgemeinschaft.

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