Marlene Petermann
Journalismus

Schon vor Beginn ihres Studiums wusste Marlene Petermann, dass sie später gerne Journalistin werden wollte. Deswegen ergänzte sie ihr Hauptfach Philosophie mit dem Nebenfach Medien- und Kommunikationswissenschaft.
Neben dem Studium absolvierte sie mehrere Praktika bei Radiosendern, nahm Sprechunterricht und schrieb Berichte und Wissenschaftsfeatures für eine Nachrichtenagentur. Dadurch konnte sie sich ein breites Netzwerk aufbauen, welches ihr später zu einem Volontariatsplatz verhalf.
Als Journalistin recherchierte und berichtete Marlene Petermann über Politik, Wirtschaft, Kultur und Sport. Bei ihrer Recherche lernte sie unterschiedliche Menschen und Lebensbereiche kennen und gewann dadurch viele neue Eindrücke. Dieser Aspekt hat sie an ihrer Arbeit stets fasziniert.
Als Journalistin kamen ihr Fähigkeiten und Kenntnisse des Philosophiestudiums oftmals zugute. Darunter fällt beispielsweise das beständige, intensive Hineindenken in fremde Gedankenwelten und schnelle Erkennen schlüssiger oder fehlerhafter Argumentationen. Zudem gibt es inhaltliche Überschneidungen zwischen ihrem Studium und der journalistischen Arbeit: Immer wieder beschäftigte sie sich mit gesellschaftlichen Debatten, die im Philosophiestudium diskutiert und hinterfragt wurden. Dazu zählen Fragen der Gerechtigkeit und Menschenrechte, Positionen zur kulturellen Identität oder Debatten zur Gentechnik und Abtreibung.

Ihr Tipp für Studierende:
Die meisten Arbeitgeber im Bereich Journalismus erwarten sehr viel Praxiserfahrung von ihren Bewerbern. Praktika, freie Mitarbeit und Workshops helfen dabei, den eigenen Weg in den Journalismus zu gehen und später ein Volontariat oder einen Platz an der Journalistenschule zu bekommen. Kleine Medien (Lokalblatt oder Bürgerfunk) haben den Vorteil, dass man meist schnell Vieles ausprobieren und eigene Stärken erkennen kann.