Göttinger Centrum für Geschlechterforschung

Nachwuchsförderung

Das Göttinger Centrum für Geschlechterforschung (GCG) hat sich neben der Intensivierung der interdisziplinären Vernetzung die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses in der Geschlechterforschung zur zentralen Aufgabe gemacht.

Dies betrifft sowohl die Förderung von Promovend_innen als auch von Postdoktorand_innen. Hierzu zählt unter anderem das Fellowship-Programm für das eine eigenständige Finanzierung notwendig ist. Weitere Informationen finden Sie unter dem Reiter "Fellowships". Zugleich kooperiert das GCG mit anderen universitären Einrichtungen der Nachwuchsförderung und ist bestrebt, Nachwuchswissenschaftler_innen, die im Bereich Geschlechterforschung arbeiten, beratend zu unterstützen.

Ein Forum für den interdisziplinären Austausch bietet das Genderlabor, das in Kooperation zwischen GCG, GSGG und GGG stattfindet. Um Chancengleichheit im deutschen Wissenschaftssystem zu verbessern und erfolgreicher Maßnahmen aufzuzeigen, wurde der Instrumentenkasten zu den Forschungsorientierten Gleichstellungsstandards der DFG vor sieben Jahren initiiert. Auch das Genderlabor von GCG, GSGG und GGG wurde dort als Modellbeispiel aufgenommen.

Seit 2010 schreiben die Philosophische und die Sozialwissenschaftliche Fakultät den Preis für herausragende Arbeiten im Bereich der Geschlechterforschung aus, der mit insgesamt 1500 Euro dotiert ist.

Ehemalige Projekte

Zum Zweck der Promotionsförderung hat das GCG im Herbst 2014 zwei Kurzzeit-Stipendien im Bereich der Promotionsförderung vergeben: Davon dient ein Stipendium als Anschubfinanzierung und ein weiteres als Abschlussförderung einer Promotion.

    Geförderte Promotionsprojekte (Kurzzeit-Stipendien):

  • Bernstein, Stephanie:

    Zwischen Technikglaube und Selbstbestimmung - Einfrieren von Eizellen gesunder Frauen in der ethischen Debatte.

  • Frenking, Sarah:

    Praktiken des Grenzregimes an der deutsch-französischen und deutsch-niederländischen Grenze 1880-1920.