Fakultät für Agrarwissenschaften

Neuigkeiten

Kolloquium der Studienrichtung Ressourcenmanagement WS 2018/19 November 2018



Prof. Dr. Catrin Westphal hält Antrittsvorlesung am 3. Dezember 2018


Die Agrarökologin Prof. Dr. Catrin Westphal hält am Montag, 3. Dezember 2018, ihre Antrittsvorlesung an der Fakultät für Agrarwissenschaften der Universität Göttingen. In ihrem öffentlichen Vortrag spricht sie über das Thema „Landwirtschaft braucht biologische Vielfalt – zur Integration der funktionellen Agrobiodiversität in moderne Anbausysteme“. Westphal ist seit Oktober Professorin für Funktionelle Agrobiodiversität. Die Professur wird im Rahmen des DFG-Heisenberg-Programms gefördert.

Die Antrittsvorlesung ist Teil des Kolloquiums der Studienrichtung Ressourcenmanagement, das im Alfred-Hessel-Saal im historischen Gebäude der Paulinerkirche, Papendiek 14, stattfindet. Das Kolloquium beschäftigt sich mit dem Ressourcenschutz und der nachhaltigen Entwicklung von Agrarsystemen. Die Antrittsvorlesung beginnt um 18 Uhr und wird von Prof. Dr. Stefan Vidal, ehemaliger Leiter der Abteilung Agrarentomologie, moderiert.









Pressemitteilung: Landschaften voller Mais schädigen Hummelvölker November 2018


hummeln Hummelvölker in Landschaften mit viel Mais sammeln Pollen nur weniger Pflanzenarten und wachsen deswegen weniger als Hummelvölker, die in bunten Landschaften ein vielfältiges Angebot an Pollen vorfinden. Das haben Göttinger Agrarökologinnen und Agrarökologen herausgefunden. Die Arbeit ist in der Zeitschrift Journal of Applied Ecology erschienen.

Die Wissenschaftler setzten Hummelvölker in 20 verschiedenen Landschaften im Raum Göttingen aus. Diese unterschieden sich in Bezug auf durchschnittliche Feldgröße, Diversität der Nutzpflanzen sowie Flächenanteil von Raps und Mais. Dann dokumentierten sie die Gewichtszunahme der Völker und sammelten den Pollen der Hummeln, welcher in Kooperation mit der Abteilung Palynologie und Klimadynamik untersucht wurde. Die Ergebnisse zeigen, dass die Hummeln mit steigendem Anteil von Mais in der Landschaft weniger verschiedene Pollentypen sammelten. „Dies wirkt sich negativ auf die Völker aus, da eine große Vielfalt von Pollentypen für ein optimales Wachstum entscheidend ist“, erklärt Annika Hass, die die Studie im Rahmen ihrer Doktorarbeit durchgeführt hat. Feldgröße, Diversität der Nutzpflanzen sowie der Anteil von Raps hatten hingegen keinen Einfluss auf die Hummeln. Mehr ...





Abschluss des Verbundprojekts "Systemanalyse Milch November 2018

Kühe im Stall Armbrecht „Mit Weide kann man kein Geld verdienen, im Stall ist das Tierwohl schlechter, Weide macht weniger Arbeit, im Stall ist die Milchleistung besser.“ Diese und viele andere Behauptungen beherrschen seit vielen Jahren die Diskussion um die verschiedenen Haltungssysteme von Milchkühen. Bisherige Untersuchungen und Studien betrachteten dabei oftmals nur einzelne Aspekte und nicht die Weide- und Stallhaltung in ihrer Vielschichtigkeit. Das Grünlandzentrum Niedersachsen/Bremen e.V., die Landwirtschaftskammer Niedersachsen und die Universität Göttingen wollten es vor einigen Jahren genauer wissen und riefen gemeinsam das Projekt „Systemanalyse Milch“ ins Leben. Nach fünf Jahren Laufzeit kommt das vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur geförderte Verbundprojekt jetzt zum Abschluss. Die umfangreichen Ergebnisse liegen weitestgehend vor und zeigen, dass sowohl die Weide- als auch die Stallhaltung Stärken und Schwächen haben. Mehr ...




IAPN im Dialog: Düngemittel und ihre Herstellung am 14.11.2018 November 2018

IAPN im Dialog

Vor rund 10 Jahren schrieben Erisman et al (2008, nature geoscience) ihren vielbeachteten Beitrag „How a century of ammonia synthesis changed the world“. Sie zeigten auf, dass fast 50 % der Weltbevölkerung nur ernährt werden können, weil die Ernten mit Hilfe mineralischer Düngemittel entstehen. Aber sie weisen auch darauf hin, welche schwerwiegenden Umweltwirkungen der intensive Düngemitteleinsatz hat. Besonders wichtig sind Stickstoff, Phosphor und Kalium. Der Einsatz dieser Nährstoffe ist die Grundlage für deutliche Ertragssteigerungen in der Landwirtschaft, die in vielen Regionen der Erde zu Wohlstand und zur Nahrungsmittelsicherheit beigetragen haben. Inzwischen werden jährlich weltweit gut 190 Millionen Tonnen dieser Nährstoffe verbraucht.

Der hohe Bedarf rückt Fragen nach den Rohstoffvorkommen, der Herstellung von Düngemitteln und ihrer effizienten Nutzung in den Blickpunkt: Wie werden Stickstoff-, Phosphat- und Kalidünger produziert, welche Ressourcen werden dabei verwendet, und könnten sie knapp werden? Welche Energiequellen nutzen die Hersteller und wie viel Energie ist erforderlich? Welche Düngemitteltypen gibt es und wie ist deren jeweilige Relevanz bezüglich des weltweiten Verbrauchs?


Dr. Ulrich Kleine-Kleffmann wird in seinem Vortrag beim „IAPN im Dialog“ über diese Aspekte informieren und zusätzlich auf die Düngemittel-Gesetzgebung eingehen.





Für den besseren Überblick im agrarwissenschaftlichen Studium: Digitale Plattform „ELLA“ soll Lerninhalte vernetzen und Lehrangebote verbessern November 2018

Für die einen Qualität, für andere ein Problem: Mit zwei Bachelorstudiengängen und sechs weiterführenden Masterstudiengängen bietet die Fakultät für Agrarwissenschaften der Universität Göttingen Studierenden eine große Auswahlmöglichkeit aus verschiedenen Inhalten und Kompetenzen. Doch mit dieser Vielfalt drohen während des Studiums auch der Verlust der Übersicht und eine scheinbar zusammenhanglose Aneinanderreihung sehr unterschiedlicher Module. Die Entwicklung einer elektronischen Lern- (Lehr-) Akte soll Studierenden helfen, Wissen aus verschiedenen Phasen des Studiums zu verknüpfen, um das individuelle Profil zu schärfen und bei der Modulwahl berufs- und qualifikationsorientiertere Entscheidungen zu treffen. Das daraus entstandene e-Portfolio bildet den gesamten Studienverlauf ab.

Der Antrag für die „Elektronische Lern- (Lehr-) Akte als e-Portfolio in den Agrarwissenschaften ELLA“ des Studiendekanats der Fakultät für Agrarwissenschaften wurde im Rahmen des Programmes "Qualität plus – Programm zur Entwicklung des Studiums von morgen“ angenommen. Mit diesem Programm unterstützt das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur 48 Projekte verschiedener Hochschulen bei der weiteren Verbesserung und Sicherung der Qualität von Studium und Lehre. Für das Jahr 2019 werden dafür 15.4 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Der bewilligte Antrag wird mit insgesamt knapp 320.000 € für den Zeitraum 1.1.2019 bis 31.12.2021 gefördert.

Wesentliche Ziele von ELLA sind eine Visualisierung von Zusammenhängen zwischen einzelnen Modulen und Studieninhalten mittels Verschlagwortung, um Studierenden besonders am Anfang des Studiums bei der Orientierung zu unterstützen, Karrieremöglichkeiten aufzuzeigen und das eigene Profil zu schärfen. Ein elektronisches Kompetenzportfolio soll Studierenden dazu dienen, den individuellen Studienverlauf darzustellen und damit zur Internationalisierung beizutragen und die Kompetenzorientierung des Studiums zu stärken. Trans- und Interdisziplinarität sowie Forschungsorientiertheit sollen zum Beispiel durch Verknüpfung mit belegten Modulen aus verwandten Studiengängen oder im Ausland erworbenen Fähigkeiten gefördert werden. Um die Nutzbarkeit des Portfolios zu erhöhen, soll es in das bestehende System der Universität Göttingen eingegliedert werden. Weitergehend könnten auf diesem System basierend auch neue Prüfungsformen entwickelt werden. Außerdem soll das Werkzeug über eine Feedback-Funktion verfügen, die Lehrenden helfen soll, Überlappungen und Lücken im Lehrangebot zu erkennen und so Trans- und Interdisziplinarität sowie Forschungsorientiertheit zu fördern.

Die Ausschreibung einer Vollzeitstelle (E 13) für den Zeitraum 1.1.19 – 31.12.21 erfolgt in Kürze.

Ansprechpartner:
Dr. Christian Ahl, Studiendekan

Georg-August-Universität Göttingen
Fakultät für Agrarwissenschaften
Studiendekanat
Büsgenweg 5, 37077 Göttingen
Tel.: +49 551 / 39 - 5504
Fax.: +49 551 39 4619
E-Mail: cahl@gwdg.de
Internet: https://www.uni-goettingen.de/de/dekanat/16237.html



Das Projekt IMPAC³ ist für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2019 nominiert Oktober 2018

Impac3LogoDas vom Bundesminsterium für Bildung und Forschung geförderte Projekt IMPAC³ (Mischanbau mit neuartigen Genotypen für eine verbesserte nachhaltige Landnutzung in Ackerbau, Grünland und Forst) ist für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2019 in der Kategorie Forschung nominiert worden. In dem vom Zentrum für Biodiversität und nachhaltige Landnutzung koordinierten Vorhaben arbeiten elf Arbeitsgruppen an der Fragestellung, wie mit dem Anbau von Kulturartenmischungen bessere Vielfalt und Effizienz bei der Landnutzung erreicht werden können. An dem Projekt sind neben Forschenden der Agrarfakultät auch Arbeitsgruppen aus der Forstwissenschaftlichen und der Biologischen Fakultät beteiligt.

In der Jurybegründung heisst es: "Der innovative Forschungsansatz von IMPAC³ legt sein Hauptaugenmerk auf die Verbindung von Ökologie und Produktionstechnik und schafft so die Grundlagen für die Züchtung neuer Pflanzenarten, die besonders ertragsreich, ressourceneffizient und widerstandsfähig sind."

Der Preis wird Anfang Dezember verliehen. Erst dann wird der Preisempfänger feststehen, da die Endauswahl aus dem Kreis der drei nominierten Projekte mit einem webbasierten Abstimmungsverfahren durchgeführt wird. Informationen und Abstimmung unter: https://www.nachhaltigkeitspreis.de/wettbewerbe/forschung/

Kontakt: Prof. Dr. Johannes Isselstein, Dr. Horst-Henning Steinmann, Zentrum für Biodiversität und nachhaltige Landnutzung




9. Göttinger Gespräche zum Agrarrecht am 2.11.18: Das Recht des Internationalen Agrarhandels September 2018

agrarrecht2.11.
Die EU ist weltweit der größte Importeur und Exporteur von Agrargütern und Lebensmitteln. Deutschland nimmt beim globalen Handel von Agrarprodukten und Nahrungsmitteln weltweit den dritten Platz ein. Für die deutsche Landwirtschaft und Ernährungswirtschaft sind daher internationale Handelsabkommen und die sich daraus konkretisierenden Handelsverträge
im Agrarhandel von erheblicher Bedeutung. Das nationale und europäische Agrarrecht wird im Außenhandel durch eine völkerrechtliche Ebene überlagert, die durch multilaterale Verträge wie die WTO und regionale Handelsverträge wie CETA eine weitere Komplexität erhält.
Ziel der 9. Göttinger Gespräche ist, diese Ebene zu erfassen und unter anderem folgende aktuelle Herausforderungen näher zu beleuchten:


  • Ist Freihandel eine unkritisch hinzunehmende Prämisse im Agrarsektor?
  • Warum stagnieren die WTO-Agrarverhandlungen und welche Folgen ergeben sich daraus?
  • Ist die Regionalisierung der Internationalen Handelsabkommen die Lösung?
  • Sind Lebensmittelstandards harmonisierbar?
  • Welchem Rechtsrahmen unterliegen Handelsverträge und der Börsenhandel und welche Bedeutung hat die
    Schiedsgerichtsbarkeit?




Das komplette Programm mit Ansprechpartner und Anmeldung steht Ihnen hier zur Verfügung.





Deutsche Phytomedizinische Gesellschaft ehrt Prof. Dr. Andreas von Tiedemann mit Anton de Bary-Medaille September 2018

Verleihung an den namhaften Phytomediziner der Georg-August-Universität Göttingen während der 61. Deutschen Pflanzenschutztagung in Stuttgart

AuszeichnungTiedemann Die Deutsche Phytomedizinische Gesellschaft (DPG) hat im Rahmen der 61. Deutschen Pflanzenschutztagung an der Universität Hohenheim ihre bedeutendsten Preise an hervorragende Phytomediziner („Pflanzendoktoren“) verliehen. Prof. Dr. Andreas von Tiedemann von der Georg-August-Universität Göttingen erhält 2018 die Anton de Bary-Medaille für sein langjähriges wissenschaftliches Wirken.

Die DPG verleiht diese Medaille alle zwei Jahre. Sie ist nach dem Mykologen und Mitbegründer der Phytopathologie (Lehre der Pflanzenkrankheiten) Anton de Bary benannt. Prof. Dr. Andreas von Tiedemann hat die Auszeichnung aus den Händen des 1. Vorsitzenden der DPG, apl. Prof. Dr. Johannes Hallmann, erhalten „in Würdigung seines herausragenden wissenschaftlichen Lebenswerkes zur Weiterentwicklung und Optimierung integrierter Pflanzenschutzstrategien in ackerbaulichen Kulturen“, so der Wortlaut der Ehrenurkunde.

Sein spezieller Fokus gilt Krankheiten, die durch pilzliche Schaderreger hervorgerufen werden. Prof. von Tiedemann entwickelte unter anderem Prognosesysteme für die Rapskrankheit Sclerotinia oder die Taubährigkeit an Weizen. Um den integrierten Pflanzenschutz mit weiteren innovativen Ideen zu verbessern, forscht er daran, in alten Sorten oder Wildpflanzen, den sog. pflanzengenetischen Ressourcen, gegenüber Pflanzenkrankheiten resistente bzw. tolerante Pflanzen herauszufiltern, um sie für die Züchtung moderner krankheitsresistenter Sorten zu nutzen. Mit seinen Arbeiten hat Prof. von Tiedemann zur Aufklärung und Verbesserung der Resistenzeigenschaften von Nutzpflanzen, als auch der Auffindung neuer Resistenzquellen (z.B. Verticillium- und Sclerotinia-Resistenz in Raps, Ramularia-Resistenz in Gerste) beigetragen.

Wegweisend sind seine Forschungen, wie klimarelevante Faktoren (z. B. Ozon, CO2, UV-B, Temperatur) die Ausbreitung und Ausprägung von Pflanzenkrank­heiten beeinflussen. Die Ausbildung und der Austausch von Studierenden, national wie international, ist ihm ein großes Anliegen. So geht der in Göttingen angebotene internationale Master „Crop Protection“ auf seine Initiative zurück.

Informationen zu den Auszeichnungen und den Preisträgern: www.plant-protect.net oder www.phytomedizin.org (Deutsche Phytomedizinische Gesellschaft). Sämtliche Informationen zur Tagung finden Sie unter www.pflanzenschutztagung.de.

Foto: Robert Zech

V.i.S.d.P.:
Dr. Gerlinde Nachtigall
Pressesprecherin Julius Kühn-Institut (JKI)
Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen
Messeweg 11-12
38104 Braunschweig
Tel. 0531 299-3204
www.julius-kuehn.de
www.pflanzenschutztagung.de




Auftakt des Blogs der Göttinger Fakultät für Agrarwissenschaften September 2018


Am 6. September ging der neu entwickelte Blog „AgrarDebatten – Kommentare aus der Wissenschaft “ der Agrarwissenschaftlichen Fakultät der Universität Göttingen online. Der Blog soll Forum für AgrarwissenschaftlerInnen aus Göttingen und darüber hinaus sein, und zugleich Plattform für alle Interessierten zu Themen aus der Landwirtschaft – ob nun kontrovers diskutiert, neutral illustriert oder persönlich kommentiert.

Die Öffentlichkeitsarbeit der Fakultät und des AgriCareerNet – Netzwerk für Agrarkarrieren haben bei der Entwicklung des Blogs ein erklärtes Ziel ausgemacht: die dauerhafte Etablierung eines Mediums, das als Sprachrohr und alternative Plattform zum Veröffentlichen von Forschungsergebnissen und zum Austausch von Studierenden, Wissenschaftlern und allen an der Landwirtschaft interessierten regelmäßig genutzt wird. Neben etablierten und Nachwuchswissenschaftlern, sollen durch den Blog Studierende aus den Agrarwissenschaften ermutigt werden, sich aktiv an wissenschaftlichen Diskursen zu beteiligen.

AgrarDebatten bietet neben klassischen Textbeiträgen auch die Aufbereitung von neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen als Podcasts und Videos. Hierfür führen studentische MitarbeiterInnen kurze Interviews mit den Autoren und Autorinnen über Inhalte ihrer Studien und Anwendbarkeit der Ergebnisse. Diese werden in der Kategorie „Göttinger Studien“ vorgestellt. Kommentare und Standpunkte zu oft kontrovers geführten Debatten bilden die Inhalte der Kategorie „agrarkontrovers“. Zusätzlich werden jeden Freitag neue Studien aus den Agrarwissenschaften deutschland- und weltweit in der Kategorie „Forschungsfreitag“ präsentiert.
Landwirtschaftliche Themen sind häufig von gesellschaftlicher Tragweite und werden intensiv in der Öffentlichkeit diskutiert, aus diesem Grund sollen besonders die unterschiedlichen Positionen von Seiten der Wissenschaft helfen, kontroverse Standpunkte aus allen Perspektiven zu beleuchten – AgrarDebatten soll hierfür eine Plattform unter studentischer Mitarbeit bieten.

Der Blog wird mit Mitteln des Göttingen Campus QPLUS im Teilprojekt: ‚Freiraum für Lehrende zur Entwicklung von innovativen Lehr- und Lernkonzepten’ unter dem Titel „Partizipative Wissenschaftskommunikation und forschende Lehre als Garant wissenschaftlicher Diskurse – Erstellung eines Blogs als szientistisch-kollaboratives Projekt“ gefördert.

Zu finden ist der Blog mit ersten Inhalten zu Dürrehilfen, Welthandel, Image der Nutztierhaltung und vielem mehr ab jetzt unter: www.AgrarDebatten.blog .





Niedersachsen ist Hochburg der Agrarökonomie in Deutschland September 2018

Im jährlichen F.A.Z. - Ökonomenranking sind Agrarökonomen der Universität Göttingen und des Thünen-Instituts in Braunschweig stark vertreten

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung (F.A.Z.) erstellt jedes Jahr ein Ranking der einflussreichsten Ökonomen, die einer Universität oder einem Forschungsinstitut in Deutschland, Österreich oder der Schweiz angehören. Im Gesamtranking sind neben Prof. Dr. Achim Spiller von der Universität Göttingen auf Platz 45, Prof. Dr. Martin Banse vom Thünen- Institut auf Platz 58 und Prof. Dr. Peter Weingarten vom Thünen-Institut auf Platz 93 vertreten. Im Teilranking Wissenschaft findet sich Prof. Dr. Matin Qaim, Universität Göttingen, auf Platz 21 wieder. Prof. Dr. Folkhard Isermeyer, Thünen-Institut, belegt den 51. Platz im Teilranking Politik.

Das Ökonomenranking der F.A.Z. basiert auf drei Teilgebieten: Politik, Medien und Forschung. In jedem Gebiet können die WissenschaftlerInnen Punkte entsprechend ihrer Nennung bzw. Zitate sammeln. Nur wer es schafft in Forschung und Öffentlichkeit (Politik und/oder Medien) Spuren zu hinterlassen, wird in das Gesamtranking aufgenommen. Für den Zeitraum August 2017 bis Juli 2018 schaffte dies Prof. Achim Spiller, Professur für Marketing für Lebensmittel und Agrarprodukte. Er erreichte den 45. Platz und ist somit der am höchsten geführte Agrarökonom Deutschlands. Neben Medien- und Forschungszitaten, führten fünf Nennungen aus der Politik zu diesem Ergebnis – welches zugleich Platz 27 im Teilranking Politik bedeutet. Prof. Matin Qaim, Professur für Welternährungswirtschaft und Rurale Entwicklung an der Universität Göttingen, ist mit Abstand der am besten publizierende Agrarökonom Deutschlands mit Platz 21 im Forschungsranking.

Wissenschaftler des Thünen-Instituts sind im Teilranking Politik stark repräsentiert, welches durch eine Umfrage bei Parlamentariern und Führungskräften von Ministerien auf Bundes- und auch auf Landesebene entstand. Den 58. Platz im Gesamtranking belegt Prof. Martin Banse, Leiter des Instituts für Marktanalyse. Auch er erhielt fünf Nennungen aus der Politik, zusätzlich zu zahlreichen Zitaten in der Forschung. Die gleiche Bedeutung für die Politik führte auch zu der Aufnahme von Prof. Peter Weingarten, Leiter des Instituts für Ländliche Räume, in das Gesamtranking, auf Platz 93. Der Präsident des Thünen-Instituts, Prof. Dr. Folkhard Isermeyer, schaffte es im Teilranking Politik auf den 51. Platz.

Quellenangabe: Frankfurter Allgemeine Zeitung (2018): F.A.Z. Ökonomenranking 2018: Die Tabellen.




Save the Date: 52. Jahrestagung Physiologie und Pathologie der Fortpflanzung und gleichzeitig 44. Veterinär-Humanmedizinische Gemeinschaftstagung vom 20. bis 22.02.2019 in Göttingen August 2018


ReproDVG
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    Die Fachgruppe Reproduktionsmedizin der Deutschen Veterinärmedizinischen Gesellschaft (DVG) und die Deutsche Gesellschaft für Reproduktionsmedizin (DGRM) veranstalten ihre Gemeinschaftstagung jedes Jahr an einem wechselnden Ort. Wir freuen uns ankündigen zu dürfen, dass die 52. Jahrestagung Physiologie und Pathologie der Fortpflanzung, gleichzeitig die 44. Veterinär-Humanmedizinische Gemeinschaftstagung, vom 20. - 22. Februar 2019 erstmals an der Georg-August-Universität in Göttingen stattfindet. Für Tierärzte/innen und Humanmediziner/innen werden entsprechende Fortbildungsstunden beantragt.

    Als Rahmen des wissenschaftlichen Programmes konnten fünf hochqualifizierte Kollegen aus den Bereichen Veterinärmedizin, Humanmedizin, Tierzucht und Stammzellforschung/Entwicklungsbiologie gewonnen werden. Das vorläufige Programm wird auf der Homepage der DVG zur Verfügung stehen. Der überwiegende weitere Teil des Programms wird wie bisher aus den eingesendeten Projekten in Form von Postern und Kurzvorträgen gestaltet.

    Tagungsort ist das Tagungs- und Veranstaltungshaus Alte Mensa am Wilhelmsplatz 3. Ziel der Veranstaltung ist der wissenschaftliche Austausch zwischen Human- und Veterinärmedizin. Der Gedankenaustausch ist eine wichtige Grundlage um den zukünftigen Herausforderungen in der Reproduktionsmedizin in beiden Disziplinen begegnen zu können. Bei Fragen zum wissenschaftlichen Programm können Sie sich an das lokale Organisationskomitee wenden (februartagung2019@uni-goettingen.de).

    Informationen zum Call for Abstracts

    Lokale Tagungsorganisation : Prof. Dr. Jens Tetens, Carina Blaschka, Georg-August-Universität Göttingen, Fakultät für Agrarwissenschaften, Department für Nutztierwissenschaften




    Diese Ergebnisse können sich sehen lassen: die Fakultät für Agrarwissenschaften der Universität Göttingen besticht im bundesweiten und internationalen Vergleich August 2018


    siegel klein Der in diesem Jahr erschienene DFG-Förderatlas (Deutsche Forschungsgemeinschaft) belegt das wissenschaftliche Engagement der Göttinger Fakultät für Agrarwissenschaften: im Bereich der Agrarwissenschaften führt die Universität Göttingen die Rangliste der DFG-Bewilligungen zwischen 2014 bis 2016 an – und das mit Abstand. Zusätzlich erschien das weltweit bekannteste Ranking der Universitäten von der Shanghai Ranking Consultancy: Im weltweiten Vergleich, basierend auf agrarwissenschaftlichen Veröffentlichungen, glänzt die Göttinger Universität auf Platz 23 von insgesamt 500 Universitäten, deutschlandweit ist das der erste Platz.

    Mit 21.6 Millionen € eingeworbenen DFG-Mitteln verteidigte die Universität Göttingen ihren ersten Platz im Bereich Agrar-, Forstwissenschaften und Tiermedizin. An zweiter Stelle steht die Universität Gießen mit 8.3 Millionen €, gefolgt von München, Bonn und Hohenheim. Mit 220.8 Millionen € an DFG-Bewilligungen insgesamt landet die Göttinger Universität im bundesweiten Vergleich auf dem 10. Platz. Hier können sich übrigens neben den Agrarwissenschaften besonders die Biologie und die Medizin über einen Großteil der Fördergelder freuen. Auch wenn die Höhe an Drittmitteln allein kein Garant für hohe Forschungsqualität sein kann, ist sie zumindest eine wichtige Kennzahl für gute wissenschaftliche Arbeit, da die Gelder mit fundiertem und wissenschaftlichem Engagement eingeworben werden müssen, wie die Herausgeber des Förderatlas betonen. Diesen hohen Status verteidigt die Universität Göttingen schon seit einiger Zeit.

    Im „Global Ranking of Academic Subjects“, veröffentlicht von der ShanghaiRanking Consultancy, punktet die Göttinger Universität mit Platz 23 als höchstbewertete deutsche Universität. Gemessen wird dies anhand der Anzahl und Qualität der agrarwissenschaftlichen Veröffentlichungen. Laut Berechnungen der ShanghaiRanking Consultancy entstanden über 81% der Veröffentlichungen aus internationaler Zusammenarbeit – ein Indikator dafür, dass die Fakultät für Agrarwissenschaften eine weltoffene Forschungsinstitution ist. „Sicherlich ist immer Luft nach oben – auf den derzeitigen Standard kann die Fakultät allerdings durchaus stolz sein.“ stellt Prof. Dr. Elke Pawelzik, Dekanin der Fakultät für Agrarwissenschaften, zufrieden fest.


    Angaben beider Quellen:

    Deutsche Forschungsgemeinschaft (2018): DFG-Förderatlas 2018.
    ShanghaiRanking Consultancy (2018): Academic Ranking of World Universities.





    Lebensmittel der Zukunft - Wissenschaftler erforschen Akzeptanz und Geschmack von Mikroalgen als Zutat August 2018


    jerky sushi Pasta Mit der stetig wachsenden Bevölkerung steigt auch der weltweite Bedarf an proteinreichen Lebensmitteln. Da sich die Fleischerzeugung nicht unbegrenzt steigern lässt, suchen Wissenschaftler nach alternativen Proteinquellen, um den Bedarf zu decken. Forscherinnen und Forscher der Universität Göttingen beschäftigen sich zurzeit mit der Frage, inwiefern sich die proteinreiche Mikroalge Spirulina (Arthrospira platensis) für die Herstellung von Lebensmitteln eignet. Dabei spielen sowohl Textur und Geschmack als auch die Akzeptanz durch Verbraucher eine Rolle.

    Die sogenannte Nassextrusion ist ein etabliertes Verfahren, um beispielsweise aus Sojaprotein faserige und bissfeste Produkte herzustellen, die in ihrer Textur Fleisch ähneln. Als Soja-Schnitzel, Soja-Steaks oder Soja-Nuggets findet man sie in vielen Supermarktregalen. Die Verarbeitung von Spirulina auf diese Weise ist allerdings bislang kaum erforscht. Die Göttinger Wissenschaftler untersuchten deshalb zunächst, inwiefern die Mikroalge überhaupt geeignet ist, Basisprodukte für Fleischalternativen herzustellen und welchen Einfluss die technischen Parameter auf die sensorischen Eigenschaften des Produkts haben.

    Hier geht es weiter zur vollständigen Pressemitteilung auf Deutsch und auf Englisch .

    Originalveröffentlichungen:

    Stephanie Grahl et al. Towards more sustainable meat alternatives: How technical parameters affect the sensory properties of extrusion products derived from soy and algae. Journal of Cleaner Production 2018. Doi: 10.1016/j.jclepro.2018.07.041.

    Stephanie Grahl et al. Consumer-Oriented Product Development: The Conceptualization of Novel Food Products Based on Spirulina (Arthrospira platensis) and Resulting Consumer Expectations. Journal of Food Quality 2018. Doi: 10.1155/2018/1919482.





    Abschlussworkshop stellt Ergebnisse des interdisziplinären Forschungsprojekts „Sustainability Transitions“ vor Juli 2018


    Projektteam SusTrans Vor drei Jahren startete das interdisziplinäre Forschungsprojekt „Sustainability Transitions in der Lebensmittelproduktion: Alternative Proteinquellen in soziotechnischer Perspektive“ mit starkem Nachhaltigkeitsbezug in Göttingen. Im Mittelpunkt stand die Suche nach nachhaltigen Proteinquellen für die Human- und die Tierernährung. Für die menschliche Ernährung wurden Mikroalgen, für die Fütterung von Nutztieren auch Insekten in den Blick genommen. Vergangene Woche wurde in einem Abschlussworkshop im Kreishaus Osnabrück Bilanz gezogen und die Ergebnisse der breiten Öffentlichkeit vorgestellt.

    Die Projektergebnisse zeigen, dass sowohl Algen- als auch Insekten das Potenzial besitzen als Alternative in der Tierfütterung eingesetzt zu werden. „Bei den Landwirten und Herstellern ist mittlerweile ein Problembewusstsein für die Sicherstellung einer Versorgung mit nachhaltigen Futtermitteln vorhanden“, fasst Projektleiterin Dr. Ramona Weinrich zusammen. Die Akteure stehen jedoch noch vor zahlreichen Herausforderungen: Neben rechtlichen Barrieren, speziell beim Einsatz von Insekten in der Tierernährung, besteht die Notwendigkeit, genügend große Mengen zu einem wettbewerbsfähigem Preis im Vergleich zu Soja zu produzieren. Lebensmittel zur Unterstützung einer fleischreduzierten Ernährung auf Algenbasis sucht man im Lebensmitteleinzelhandel gegenwärtig noch vergebens. Im Projekt wurden jedoch erste wichtige Erkenntnisse dazu erarbeitet, wie derartige Produkte aussehen und schmecken sollte. Gefüllte Pasta sind vielen Konsumenten bereits vertraut und somit besonders erfolgversprechend. „Gegenwärtig werden in Deutschland, den Niederlanden und Frankreich verschiedene Geschmacksrichtungen getestet, um die Vorlieben der Verbraucher im Ländervergleich aufzuzeigen und potenziell interessierten Unternehmen Anhaltspunkte für die weitere Produktentwicklung zu geben“, so Weinrich.


    Hier geht es zur vollständigen Pressemitteilung.

    Alle Neuigkeiten und Publikationen des Forschungsprojekts finden Sie auf der Projektseite .




    Agrarökonom Prof. Qaim zum Mitglied der Leopoldina gewählt Juni 2018


    QaimProf. Dr. Matin Qaim vom Department für Agrarökonomie und Rurale Entwicklung der Universität Göttingen wurde kürzlich zum Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften „Leopoldina“ gewählt. Die Leopoldina ist eine der ältesten Wissenschaftsakademien der Welt. Zu Mitgliedern werden Personen gewählt, die sich durch herausragende wissenschaftliche Leistungen auszeichnen. Die Akademie bearbeitet unabhängig von wirtschaftlichen oder politischen Interessen wichtige gesellschaftliche Zukunftsthemen aus wissenschaftlicher Sicht, vermittelt die Ergebnisse der Politik und der Öffentlichkeit und vertritt diese Themen national wie international. Qaim ist einer der ersten Agrarökonomen überhaupt, der zum Mitglied der Leopoldina gewählt wurde. Er wird für seine Forschung in den Bereichen Welternährung und nachhaltige Entwicklung der Landwirtschaft ausgezeichnet.






    Pressemitteilung: Die Macht der Bilder Juni 2018


    Schweinestall Die meisten Tiere in der Landwirtschaft werden in konventionellen Ställen gehalten. Wie Verbraucher reagieren, wenn sie realitätsnahe Bilder solcher Ställe sehen, haben Forscherinnen und Forscher der Universitäten Göttingen und Bozen untersucht. Bilder aus üblichen Ställen werden demnach von Personen ohne landwirtschaftlichen Bezug sehr negativ bewertet. Aus den Ergebnissen kann abgeleitet werden, wie eine akzeptierte Tierhaltung in Europa ausgestaltet werden müsste. Die Studie ist in der Fachzeitschrift Animal Frontiers erschienen.

    Originalveröffentlichung: Busch, G., Spiller, A, (2018). Pictures in public communications about livestock farming. Animal Frontiers, 8(01), S. 27-33.

    Hier geht es zur vollständigen Pressemitteilung.



    Pressemitteilung: Wie kann der Welthandel fairer werden? Mai 2018


    Agrarwissenschaftler der Universität Göttingen haben eine Methode entwickelt, um die moralischen Normen einer Gesellschaft genau erfassen zu können. Produkte, die von Verbrauchern als ethisch bedenk-lich eingestuft werden, können so im Handel besser kontrolliert werden. Denn die Welthandelsorganisation (WTO) hat die Möglichkeit, über den Rechtfertigungsgrund „öffentliche Sittlichkeit“ Importverbote oder ver-pflichtende Kennzeichnungen für moralisch bedenklich produzierte Erzeugnisse – etwa aus Kinderarbeit – auszusprechen. Das Messinstrument der Göttinger Forscherinnen und Forscher kann die WTO dabei unterstützen. Die Ergebnisse der Studie sind in der Fachzeitschrift Sustainability erschienen.

    Originalveröffentlichung: Winnie Isabel Sonntag & Achim Spiller. Measuring Public Concerns? Developing a Moral Concerns Scale Regarding Non-Product Related Process and Production Methods. Sustainability 2018.

    Hier geht es zur vollständigen Pressemitteilung.




    Sebastian Streit, Doktorand an der Universität Göttingen, erhält Internationalen DLG-Preis Mai 2018


    DLGPreis Streit (DLG). Die DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) hat Sebastian Streit aus Göttingen mit dem Internationalen DLG-Preis ausgezeichnet. DLG-Präsident Hubertus Paetow und Stefan Teepker, Vorsitzender der Auswahlkommission des Internationalen DLG-Preises, überreichten den Preis im Rahmen der Jahrestagung der Jungen DLG am 26. Mai 2018 in Braunschweig.

    Der 28-jährige, aus Scheden (Landkreis Göttingen) stammende Preisträger absolvierte nach dem Abitur ein Bachelor- sowie ein Masterstudium mit dem Schwerpunkt „Nutzpflanzenwissenschaften“ an der der Georg-August-Universität Göttingen. Beide Studiengänge schloss er mit besonderen Auszeichnungen ab. Seit 2017 ist er Doktorand und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der der Georg-August-Universität Göttingen in der Arbeitsgruppe von Prof. Andreas von Tiedemann. Praktische Erfahrungen und Einblicke in die internationale Landwirtschaft sammelte der Preisträger, der Gewinner zahlreicher Förderpreise ist, während Auslandsaufenthalten, die ihn nach Italien, Lettland, Litauen, Schweden und in die Türkei führten.

    Hier geht es zur vollständigen Pressemitteilung der DLG.

    Foto: DLG-Präsident Hubertus Paetow (r.) und Stefan Teepker (l.) überteeichten die Auszeichnung. Fotoquelle: DLG




    Niedersächsisches Erfolgsmodell zum Exportmodell machen – Auftaktveranstaltung des Verbunds von niedersächsischen Hochschulen und Wirtschaft Mai 2018


    StrategiekonferenzAm 24.05.2018 fand an der Universität Vechta die „Strategiekonferenz: Zukunft agrar Nordwest“ statt. Mehr als 220 Teilnehmende aus Wissenschaft, Wirtschaft sowie Politik und Verwaltung diskutierten Ziele und Wege zu einer nachhaltigen Agrar- und Ernährungswirtschaft im Nordwesten Niedersachsens. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Frage, wie der Wandel zu einer akzeptierten, umweltverträglichen und wirtschaftlich erfolgreichen Landwirtschaft in Niedersachsen gelingen kann. Einigkeit herrschte darüber, dass diese Transformation bzw. die Weiterentwicklung nur gemeinschaftlich zu bewältigen sei. Nur wenn Wissenschaft und Wirtschaft zusammenarbeiteten, könnten neue Verfahren, Produkte und Geschäftsmodelle ihre volle Kraft entfalten. Wissenschaftliche Erkenntnisse, belastbare Fakten und Unternehmergeist spielten dabei eine große Rolle. Eingeladen zur Konferenz hatte der Verbund „Transformationswissenschaft agrarische Intensivregion im Nordwesten Niedersachsens“, ein Verbund aus niedersächsischen Hochschulen und Wirtschaftseinrichtungen.


    Die vollständige Pressemitteilung zur Veranstaltung.

    Der Votrag von Prof. Dr. Achim Spiller mit dem Titel "Transformative Nachhaltigkeitsforschung zwischen Acker, Stall und Konsum"

    Foto: Agrarministerin Barbara Otte-Kinast (Mitte) mit den Referent_innen und Organisator_innen der Strategiekonferenz. (Quelle: KFoto/Kokenge)




    Presseinformation: Göttinger Veterinärmediziner erhält Ehrenprofessur Mai 2018


    Prof.Brenig Der Veterinärmediziner und Molekularbiologe Prof. Dr. Dr. Bertram Brenig, Direktor des Tierärztlichen Instituts an der Fakultät für Agrarwissenschaften der Universität Göttingen, ist erneut mit einer Ehrenprofessur ausgezeichnet worden. Brenig wurde für seine herausragenden Leistungen auf dem Gebiet der Molekulargenetik und funktionalen Genomik von der Moskauer Staatlichen Akademie für Veterinärmedizin und Biotechnologie geehrt. Rektor Prof. Fyodor Vasilevich hob in seiner Laudatio die besonderen wissenschaftlichen Verdienste Brenigs um die Veterinärmedizin hervor. Er leiste mit seinen Arbeiten einen entscheidenden Beitrag zur züchterischen Verbesserung der Tiergesundheit und des Tierwohls mit außergewöhnlicher internationaler Strahlkraft.

    Hier geht es zur vollständigen Pressemitteilung.