Institut für Diversitätsforschung
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Univ.-Prof. Dr. Sabine Grenz


Univ.-Prof. Dr. Sabine Grenz ist Professorin für Gender Studies an der Universität Wien. Von Oktober 2015 bis März 2017 vertrat sie die Professur für Diversitätsforschung der Georg-August-Universität Göttingen. Seit dem Sommersemester 2017 ist sie Gastprofessorin am Institut für Diversitätsforschung.

Nachdem sie ihr Studium in Erziehungswissenschaft, Soziologie und Psychologie an der Universität zu Köln als Diplom-Pädagogin abgeschlossen hatte, absolvierte sie einen MSc in Gender Studies an der London School of Economics and Political Science (LSE), wo sie anschließend zeitweilig an ihrer Dissertation arbeitete (2001-2003) und im akademischen Jahr 2010-11 als Gastdozentin lehrte.

2004 promovierte sie in Gender Studies an der Humboldt-Universität zu Berlin. 2005 wurde sie dort Postdoktorandin im DFG-Graduiertenkolleg "Geschlecht als Wissenskategorie" und 2007 wissenschaftliche Mitarbeiterin. 2008 ging sie als Postdoktorandin an die Universität Göteborg. 2010 setzte sie ihre Arbeit an ihrer Habilitationsschrift über die Konstruktion von Femininität in von Frauen verfassten Kriegstagebüchern aus dem Zweiten Weltkrieg in Berlin fort, wo sie 2014 an der Humboldt-Universität habilitierte.

In dem gesamten Zeitraum ist sie als Gastdozentin an weiteren deutschen und europäischen Universitäten tätig gewesen wie beispielsweise der Freien Universität Berlin, der CEU Budapest oder der Universität Fribourg (CH). Sie hat sich in nationalen und internationalen Netzwerken wie dem thematischen Sokrates-Netzwerk ATHENA for European gender and women's studies, Genderact - academic cultures and transformation in European Gender Studies und Atgender engagiert.

Von 2013 - 2015 war Sabine Grenz wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Georg-August-Universität Göttingen. Von Oktober 2015 bis März 2017 vertrat sie die Professur für Soziologie der Diversität. In dieser Zeit war sie außerdem Gastprofessorin an der Universität Gent (2015) sowie an der Universität Göteborg (2016 und 2017).

Ihre Forschungsinteressen sind:


  • Qualitativ-empirische Methodologie (insbesondere Diskursanalyse)

  • Gendermethodologie und -epistemologie

  • Gender, Diversität und Intersektionalität

  • Gender, Säkularität und Religion

  • Gender und Sexualität(en) (insbesondere im Zusammenhang mit kommerzieller Sexualität)

  • Kulturtheoretische und sozialwissenschaftliche Perspekiven auf Geschlechterkonstruktionen

  • Gleichstellung (insbesondere in der Wissenschaft)

  • Institutionalisierung und Wissenschaftsgeschichte der Gender Studies



Publikationen
Lehrveranstaltungen