„Der Sturm“ von Shakespeare (ThOP)

Muss man sich Vergebung verdienen?

Rache. Intrigen. Erbarmen. Prospero trifft nach einem Sturm auf hoher See auf seine gestrandeten Widersacher. Viele Jahre zuvor hatten diese sein Herzogtum in einem hinterlistigen Coup an sich gerissen, ihn verbannt, Prospero landete schließlich auf eine Insel fernab des Königreiches. Fortan ist er von dem Gedanken getrieben, sich für den Vertrauensbruch und sein Unheil zu rächen. Als seine geliebte Tochter Miranda ihr Herz an den Sohn des Widersachers verliert, erkennt Prospero jedoch: Schuld muss nicht vererbt werden.

Nach Shakespeare Manier finden sich die Figuren in einem Wechselspiel aus Magie und Wirklichkeit wieder. „Wir sind der Stoff aus dem Träume gemacht sind“, verkündet Prospero dem Publikum zugewandt. Geisterwesen und Menschen treffen aufeinander und verwandeln die Insel in einen fantastischen Ort.

Die Sprache der Übersetzung *klingt modern, aber immer noch nach Shakespeare“, sagt der Regisseur über das letzte Werk des englischen Dramatikers.