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Interview mit Bachelorstudent Gabriel Schiekiera


Warum hast du dich für ein Studium der BWL entschieden?
Für mein Bachelor-BWL-Studium habe ich mich entschieden, um die Finanzmärkte besser zu verstehen. Ich konnte mir nicht vorstellen, wie sich so viele Wissenschaftler*innen mit Märkten auseinandersetzen und trotzdem globale Finanzkrisen entstehen können.

Welche Vorstellungen hattest du nach dem Abitur von einem Studium? Inwiefern hat sich das nach dem 1. Semester geändert?
Besonders habe ich erwartet, dass man sehr viel mehr Freiheiten hat und eigenständiger sein muss. Die Freiheiten bei der Kurswahl kommen vor allem ab dem dritten Semester, aber die Eigenständigkeit wird spätestens ab der ersten Klausurenphase extrem wichtig!

Was gefällt dir an deinem Bachelor-Studium in Göttingen? Warum?
Man hat einen sehr großen Wahlbereich und kann neben dem Kernstudium auch Module wählen, die von anderen Fachbereichen angeboten werden. Dadurch hat man die Möglichkeit, Fächer zu belegen, für die man sich interessiert, die man aber nicht über mehrere Jahre studieren möchte.

Wie finanzierst du dein Studium?
Ich arbeite derzeit als Tutor im BWL-Vertiefungsmodul Produktion & Logistik. In einem Präsenz-Semester erkläre ich in den Tutorien Lösungen zu Übungsaufgaben in kleineren Gruppen. Die Aufgaben sollen die theoretischen Inhalte der Vorlesung vor allem in praktischen Beispielen verdeutlichen. Die Tätigkeit hat mehrere Vorteile:

  • 1. Ich kann einen Teil meines Studiums dadurch finanzieren,
  • 2. Ich frische mein bereits erlangtes Wissen wieder auf und
  • 3. Präsentieren und Erklären fallen mir dadurch leichter.

    • Nach meinem Bachelorabschluss fange ich…?
      ...im Herbst mit dem Master-Studiengang in Finanzen, Rechnungswesen und Steuern in Göttingen an.

      Göttingen ist eine perfekte Stadt zum Studieren, weil…?
      ...die Wege kurz sind und insbesondere das kulturelle Programm jeden Abend etwas zu bieten hat.

      Mein Tipp für Studienanfänger*innen:
      Genießt die ersten Wochen und sucht den Kontakt zu euren Kommiliton*innen. Viele Freundschaften, die man in den ersten Wochen aufbaut, halten über das Studium hinaus.