Sicher über den Campus: Tipps und Ansprechpersonen

Sicherheitstipps für bedrohliche Situationen

  • Nehmen Sie sich selbst mit Ihren Gefühlen und Erfahrungen ernst und handeln Sie danach.
  • Wenn Sie alleine unterwegs sind, bereiten Sie sich innerlich auf aktives Abwehren vor (Schreien, lautes Pfeifen, Treten, mit dem Schlüsselbund wehren, Pfefferspray).
  • Wenn Sie ein ungutes Gefühl haben, zögern Sie nicht die Störmeldezentrale der Universität (0551-39-1171) oder die Polizei (Notruf 110) anzurufen. Im Zweifelsfall gilt: Lieber einmal zu viel als einmal zu wenig anrufen.
  • Machen Sie andere auf Ihre Situation aufmerksam. Suchen Sie die Öffentlichkeit und sprechen Sie einzelne Personen direkt an, wenn Sie Hilfe benötigen.
  • Seien Sie aufmerksam und helfen Sie anderen in bedrohlichen Situationen. Auch hier gilt: Fragen Sie lieber einmal zu viel als einmal zu wenig, ob alles in Ordnung ist.

  • Allgemeine Tipps

    • Nehmen Sie an einem der Selbstbehauptungs- und Selbstverteidigungskurse der Universität teil. Dies stärkt auch Ihr Selbstvertrauen.
    • Sprechen Sie mit anderen über Ihre Erfahrungen, holen Sie sich und Unterstützung.
    • Wenden Sie sich kostenlos und anonym an die Beratungsstellen der Universität (insbesondere die Gleichstellungsbeauftragten) oder den Frauen-Notruf Göttingen (0551 - 44684). Rund um die Uhr ist auch das Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen (08000 116 016) erreichbar.
    • Informieren Sie die zentrale Gleichstellungsbeauftragte (0551-39-22100) über Vorkommnisse auf dem Campus, damit das Ausmaß an körperlichen und/oder sexualisierten Übergriffen bekannt wird und die Universität präventive Maßnahmen ergreifen kann.