Faculty of Agricultural Sciences

Neuigkeiten


QaimProf. Dr. Matin Qaim vom Department für Agrarökonomie und Rurale Entwicklung der Universität Göttingen wurde kürzlich zum Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften „Leopoldina“ gewählt. Die Leopoldina ist eine der ältesten Wissenschaftsakademien der Welt. Zu Mitgliedern werden Personen gewählt, die sich durch herausragende wissenschaftliche Leistungen auszeichnen. Die Akademie bearbeitet unabhängig von wirtschaftlichen oder politischen Interessen wichtige gesellschaftliche Zukunftsthemen aus wissenschaftlicher Sicht, vermittelt die Ergebnisse der Politik und der Öffentlichkeit und vertritt diese Themen national wie international. Qaim ist einer der ersten Agrarökonomen überhaupt, der zum Mitglied der Leopoldina gewählt wurde. Er wird für seine Forschung in den Bereichen Welternährung und nachhaltige Entwicklung der Landwirtschaft ausgezeichnet.







Schweinestall Die meisten Tiere in der Landwirtschaft werden in konventionellen Ställen gehalten. Wie Verbraucher reagieren, wenn sie realitätsnahe Bilder solcher Ställe sehen, haben Forscherinnen und Forscher der Universitäten Göttingen und Bozen untersucht. Bilder aus üblichen Ställen werden demnach von Personen ohne landwirtschaftlichen Bezug sehr negativ bewertet. Aus den Ergebnissen kann abgeleitet werden, wie eine akzeptierte Tierhaltung in Europa ausgestaltet werden müsste. Die Studie ist in der Fachzeitschrift Animal Frontiers erschienen.

Originalveröffentlichung: Busch, G., Spiller, A, (2018). Pictures in public communications about livestock farming. Animal Frontiers, 8(01), S. 27-33.

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Agrarwissenschaftler der Universität Göttingen haben eine Methode entwickelt, um die moralischen Normen einer Gesellschaft genau erfassen zu können. Produkte, die von Verbrauchern als ethisch bedenk-lich eingestuft werden, können so im Handel besser kontrolliert werden. Denn die Welthandelsorganisation (WTO) hat die Möglichkeit, über den Rechtfertigungsgrund „öffentliche Sittlichkeit“ Importverbote oder ver-pflichtende Kennzeichnungen für moralisch bedenklich produzierte Erzeugnisse – etwa aus Kinderarbeit – auszusprechen. Das Messinstrument der Göttinger Forscherinnen und Forscher kann die WTO dabei unterstützen. Die Ergebnisse der Studie sind in der Fachzeitschrift Sustainability erschienen.

Originalveröffentlichung: Winnie Isabel Sonntag & Achim Spiller. Measuring Public Concerns? Developing a Moral Concerns Scale Regarding Non-Product Related Process and Production Methods. Sustainability 2018.

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DLGPreis Streit (DLG). Die DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) hat Sebastian Streit aus Göttingen mit dem Internationalen DLG-Preis ausgezeichnet. DLG-Präsident Hubertus Paetow und Stefan Teepker, Vorsitzender der Auswahlkommission des Internationalen DLG-Preises, überreichten den Preis im Rahmen der Jahrestagung der Jungen DLG am 26. Mai 2018 in Braunschweig.

Der 28-jährige, aus Scheden (Landkreis Göttingen) stammende Preisträger absolvierte nach dem Abitur ein Bachelor- sowie ein Masterstudium mit dem Schwerpunkt „Nutzpflanzenwissenschaften“ an der der Georg-August-Universität Göttingen. Beide Studiengänge schloss er mit besonderen Auszeichnungen ab. Seit 2017 ist er Doktorand und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der der Georg-August-Universität Göttingen in der Arbeitsgruppe von Prof. Andreas von Tiedemann. Praktische Erfahrungen und Einblicke in die internationale Landwirtschaft sammelte der Preisträger, der Gewinner zahlreicher Förderpreise ist, während Auslandsaufenthalten, die ihn nach Italien, Lettland, Litauen, Schweden und in die Türkei führten.

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Foto: DLG-Präsident Hubertus Paetow (r.) und Stefan Teepker (l.) überteeichten die Auszeichnung. Fotoquelle: DLG





StrategiekonferenzAm 24.05.2018 fand an der Universität Vechta die „Strategiekonferenz: Zukunft agrar Nordwest“ statt. Mehr als 220 Teilnehmende aus Wissenschaft, Wirtschaft sowie Politik und Verwaltung diskutierten Ziele und Wege zu einer nachhaltigen Agrar- und Ernährungswirtschaft im Nordwesten Niedersachsens. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Frage, wie der Wandel zu einer akzeptierten, umweltverträglichen und wirtschaftlich erfolgreichen Landwirtschaft in Niedersachsen gelingen kann. Einigkeit herrschte darüber, dass diese Transformation bzw. die Weiterentwicklung nur gemeinschaftlich zu bewältigen sei. Nur wenn Wissenschaft und Wirtschaft zusammenarbeiteten, könnten neue Verfahren, Produkte und Geschäftsmodelle ihre volle Kraft entfalten. Wissenschaftliche Erkenntnisse, belastbare Fakten und Unternehmergeist spielten dabei eine große Rolle. Eingeladen zur Konferenz hatte der Verbund „Transformationswissenschaft agrarische Intensivregion im Nordwesten Niedersachsens“, ein Verbund aus niedersächsischen Hochschulen und Wirtschaftseinrichtungen.


Die vollständige Pressemitteilung zur Veranstaltung.

Der Votrag von Prof. Dr. Achim Spiller mit dem Titel "Transformative Nachhaltigkeitsforschung zwischen Acker, Stall und Konsum"

Foto: Agrarministerin Barbara Otte-Kinast (Mitte) mit den Referent_innen und Organisator_innen der Strategiekonferenz. (Quelle: KFoto/Kokenge)





Prof.Brenig Der Veterinärmediziner und Molekularbiologe Prof. Dr. Dr. Bertram Brenig, Direktor des Tierärztlichen Instituts an der Fakultät für Agrarwissenschaften der Universität Göttingen, ist erneut mit einer Ehrenprofessur ausgezeichnet worden. Brenig wurde für seine herausragenden Leistungen auf dem Gebiet der Molekulargenetik und funktionalen Genomik von der Moskauer Staatlichen Akademie für Veterinärmedizin und Biotechnologie geehrt. Rektor Prof. Fyodor Vasilevich hob in seiner Laudatio die besonderen wissenschaftlichen Verdienste Brenigs um die Veterinärmedizin hervor. Er leiste mit seinen Arbeiten einen entscheidenden Beitrag zur züchterischen Verbesserung der Tiergesundheit und des Tierwohls mit außergewöhnlicher internationaler Strahlkraft.

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Das Verbundprojekt „MarkiT“ (Markenfleischprogramm - Integration von Tierwohl) wurde durch die öffentliche Abschlussveranstaltung mit dem Titel „WIE LÄSST SICH EIN TIERWOHL-UPGRADE REALISIEREN?“ beendet. Die wichtigsten Erkenntnisse zur Integration von Tierwohlbestrebungen in einem Markenfleischprogramm wurden hier aus wissenschaftlicher und praxisrelevanter Sicht - vom Landwirt bis zum Verbraucher - vorgestellt. Eine Herausforderung besteht darin, die Wünsche der Konsumenten nach einer artgerechteren Schweinehaltung zu berücksichtigen und die Besonderheiten der Produktionsrichtlinien klar zu kommunizieren. Auf Basis dieser Forderungen und Herausforderungen für die Wertschöpfungskette startete im Dezember 2014 das vom BMEL und der Landwirtschaftlichen Rentenbank geförderte Verbund-Forschungsprojekt „MarkiT“. Verbundpartner sind die Fleischwerk EDEKA Nord GmbH, die Vermarktungsgemeinschaft für Zucht- und Nutzvieh ZNVG e. G., die Georg-August-Universität Göttingen, die Rheinische Friedrich-Wilhelms Universität Bonn und die Grenzüberschreitende Integrierte Qualitätssicherung GIQS e. V.

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Die bereits 20. Ausgabe der agrar aktuell ist erschienen. Die Jubiläumsausgabe hält neben Neuigkeiten zu Forschungsprojekten, Studium, Alumni-Arbeit usw. an der Fakultät für Agrarwissenschaften auch eine kleine Überraschung bereit.

Sie steht online hier zum Download bereit. Alle vorherigen Ausgaben findet man hier .

Die gedruckte Version liegt am Bauernquader (am Eingang des Blauen Turmes) oder auch im Café Central aus.






Vechta Die niedersächsische Agrar- und Ernährungswirtschaft hat in der Vergangenheit eine einzigartige Erfolgsgeschichte geschrieben. Sie hat die ländliche Region im Nordwesten stark gemacht und prägt sie immer noch maßgeblich. Damit das Erfolgsmodell auch noch in Zukunft tragfähig ist, richtet der Verbund für Transformationswissenschaft, an dem 5 niedersächsische Hochschulen und Wirtschaftseinrichtungen beteiligt sind, eine Strategiekonferenz aus. Diese findet am 24.05.2018 in der Aula der Universität Vechta statt. Eingeladen sind alle Akteure, die sich für die Zukunft der Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion interessieren und mit namhaften Fachleuten aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft, Verwaltung und Verbänden über die Entwicklung des für den ländlichen Raum Niedersachsens wichtigsten Wirtschaftszweigs zu diskutieren.

Das Programm der Auftaktveranstaltung

Weitere Informationen zum Verbundprojekt & Anmeldung zur Veranstaltung




Prof.Simianer_kleiner Große Auszeichnung für den Göttinger Agrarwissenschaftler Prof. Dr. Henner Simianer: Seine Forschungsarbeit zu Vorhersagemethoden in der Tier- und Pflanzenzucht wird jetzt in der Sonderausgabe Spotlight der Fachzeitschrift Genetics veröffentlicht. Jedes Jahr publiziert die Zeitschrift der Genetics Society of America wissenschaftliche Beiträge, die durch exzellente Forschung gekennzeichnet sind. Simianer ist Leiter der Abteilung Tierzucht und Haustiergenetik der Fakultät für Agrarwissenschaften der Universität Göttingen. Zudem erscheinen weitere Forschungsergebnisse in der Mai-Ausgabe der Genetics.

Der publizierte Beitrag in Spotlight basiert auf einer Studie des internationalen Forscherteams um Simianer zur Entwicklung einer neuen Methode zur Vorhersage über den züchterischen Wert des Erbguts in der Tier- und Pflanzenzucht. Hier geht es weiter zur vollständigen Pressemitteilung mit Informationen zu den Journal-Beiträgen.






Planspiel2018 Für die Entwicklung von Lösungen der Nährstoffproblematik soll in Rotenburg ein Planspiel durchgeführt werden. Dafür werden aktuell Teilnehmer gesucht. Das Projekt wird von der agrarwissenschaftlichen Fakultät der Göttinger Universität in Zusammenarbeit mit dem Landvolk Niedersachsen und der Landwirtschaftskammer durchgeführt.

Anlass ist die Einführung der Düngeverordnung, mit der die Bundesregierung die Gewässer und die Umwelt schützen will. Das niedersächsische Landwirtschaftsministerium bereitet derzeit die Umsetzung des Düngerechtes in das Landesrecht vor. Die neuen Regelungen sind in erster Linie für Landwirte, Lohnunternehmen und Landhändler von Belang. Über Handel und Konsum von landwirtschaftlichen Produkten sind zudem Lebensmittelhändler und Verbraucher betroffen. Sie können mit ihren Entscheidungen auch Einfluss auf die künftigen Entwicklungen in der Landwirtschaft nehmen.

Anmeldungen können ab sofort bei gwiese@uni-goettingen.de erfolgen. Nähere Informationen finden sich unter www.uni-goettingen.de/planspiel und hier .




ReisbauernIndonesien
Eine Studie der Universität Göttingen belegt, dass nur die Kombination von ökologischen und konventionellen Anbautechniken eine global nachhaltige Landwirtschaft garantieren kann. Agrarökonomen untersuchten den Einfluss des Ökolandbaus auf Umwelt, Klima und Gesundheit in unterschiedlichen Teilen der Welt. Dabei fanden sie heraus, dass der Anbau von Biolebensmitteln zu viel Ackerfläche benötigt, um sich weltweit positiv auf die Artenvielfalt auswirken zu können. Zudem ist er in ärmeren Ländern zur Ernährungssicherung ungeeignet. Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift Annual Review of Resource Economics erschienen. Hier geht es weiter zur vollständigen Presseinformation.

(Foto: Stefan Schwarze)




Honigbiene
Ein interdisziplinäres Forscherteam des Departments für Nutzpflanzenwissenschaften konnte erstmals zeigen, dass die Blütenbestäubung durch Bienen eine deutlich bessere Fruchtqualität bewirkt als bei Selbstbestäubung. Die Insektenbestäubung hat einen entscheidenden Einfluss auf die hormonellen Prozesse während der Fruchtentwicklung, die im Vergleich mit Früchten aus eigenbestäubten Blüten zu einem typischeren Geschmacksergebnis führen. Zwar erzielt die aufwändige Bestäubung per Menschenhand qualitativ ähnlich gute Früchte, doch sie ist umständlich, teuer und zeitintensiv. Nur die Insektenbestäubung kann der steigenden Lebensmittelnachfrage gerecht werden sowie Ertrag und Qualität der Produkte und damit ihre Vermarktbarkeit garantieren. Die Ergebnisse der Studie sind in der wissenschaftlichen Fachzeitschrift Agriculture, Ecosystems & Environment veröffentlicht. Hier geht es weiter zur vollständigen Presseinformation.






Am 22. Juni 2018 findet der Abschlussworkshop des Projektes „Sustainability Transitions in der Lebensmittelproduktion: Alternative Proteinquellen in sozio-techni­scher Perspektive“ in Osnabrück statt.

Über drei Jahre wurden in einem interdisziplinären Forschungsteam die Potenziale für eine „sustainability transition“ im Bereich der Landwirtschaft und Ernährung durch die Erschließung alternativer Proteinquellen untersucht. Nun neigt sich das Projekt dem Ende zu, und die Ergebnisse sollen einer breiten Öffentlichkeit präsentiert und durch Beiträge aus der Praxis erweitert werden. Die Tagungsagenda finden Sie hier .

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Für die organisatorische Planung schreiben Sie bitte eine kurze E-Mail mit Angabe der Zahl und der Namen der teilnehmenden Person/en sowie dem Namen der jeweiligen Organisation (Forschungseinrichtung, Unternehmen, Verband usw.) bis zum 4. Juni an: ramona.weinrich@agr.uni-goettingen.de






Tomatenexperiment
Der Konsument muss wieder einen Bezug zum Produkt bekommen, und der Geschmack sollte verbessert werden. Ergebnisse einer Studie an der Uni Göttingen zu den Unterschieden zwischen Anbauern und Nicht- Anbauern von Tomaten. Die praxisrelevanten Ergebnisse der Studie sind in der Gartenbaufachzeitung TASPO, Ausgabe 9, erschienen.

Hier geht es zur begleitenden Presseinformation Göttinger Studie zum Anbau- und Kaufverhalten bei Tomaten: Agrarwissenschaftler belegen Zusammenhang zwischen Qualitätskauf und persönlichem Bezug .





FutterproteineKlein
Schweine und Masthähnchen können nur gesund aufwachsen, wenn sie optimal ernährt werden. Dabei spielt insbesondere die Proteinversorgung eine herausragende Rolle. In Deutschland stammt ein Großteil des Futterproteins aus Soja-Importen. Wissenschaftler der Universität Göttingen erforschen zurzeit, ob und wie Soja durch Insekten- oder Algenmehle ersetzt werden kann. Erste Ergebnisse haben gezeigt, dass die Tiere das neue Futter gut annehmen und verwerten können.

Hier geht es zur kompletten Pressemitteilung .








Insgesamt 25 Alumni aus 14 verschiedenen Ländern nahmen am Fachseminar Steigerung der Ernährungssicherung durch Precision Agriculture - Food security increase by precision agriculture teil. Das durch den Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) geförderte Seminar fand vom 06. bis 13.11.2017 bei der Abteilung Agrartechnik in Göttingen statt. In dieser Veranstaltung beschäftigten sich die Teilnehmer mit der Frage, ob Precision Agriculture einen Schlüssel zur weltweiten Sicherung der Ernährung darstellen kann.

Einen detaillierten Bericht finden Sie auf den Seiten der Agrartechnik.




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Zwei Mal im Jahr erscheint sie: die agrar aktuell mit Neuigkeiten zu Forschungsprojekten, Studium, Alumni-Arbeit usw. an der Fakultät für Agrarwissenschaften, aber auch mit fakultätsübergreifenden Themen. Die bereits 19. Ausgabe ist soeben erschienen und steht online zum Download bereit.
Alle vorherigen Ausgaben findet man hier . Die gedruckte Version liegt am Bauernquader (am Eingang des Blauen Turmes) oder auch im Café Central aus.










Vorlesungsreiheklein
Nachhaltiges Ressourcenmanagement in der Landwirtschaft lautet der Titel der öffentlichen Vorlesungsreihe der agrarwissenschaftlichen Fakultät für das Wintersemester 2017/18. In diesem Rahmen wird zu Themen, wie Biodiversität, Transformationsherausforderungen der Tierhaltung und 'ökologische Intensivierung', referiert.

Den Auftakt der Vorlesungsreihe bildet der Festvortrag "Welche Agrarpolitik brauchen wir für eine nachhaltige Landwirtschaft?" von Prof. Dr. Harald Grethe von der Humboldt-Universität zu Berlin, welcher als Teil der Goldenen Promotionsfeier am 23. Oktober 2017 stattfindet.

Organisiert wird die Vorlesungsreihe in diesem Jahr von Prof. Dr. Teja Tscharntke ( Professur für Agrarökologie ).







Qaim Professor Matin Qaim von der Universität Göttingen wurde im kürzlich erschienenen Ökonomen-Ranking der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) als einflussreichster Agrarökonom Deutschlands gekürt. Die FAZ bewertet in regelmäßigen Abständen Wirtschaftswissenschaftler im deutschsprachigen Raum nach ihrer Forschungsleistung und ihrer Sichtbarkeit in den öffentlichen Medien und in der Politikberatung. Im Gesamtranking aller Wirtschaftswissenschaftler belegt Qaim Platz 13, er ist damit der am besten bewertete Agrarökonom. In seiner Forschung beschäftigt sich Qaim mit sozioökonomischen Fragen von Hunger, Armut und nachhaltiger Agrarentwicklung.

Weitere Details: F.A.Z. - Ökonomenranking





Am 19.05.17 organisierte die Fachschaft Agrarwissenschaften zusammen mit dem Lehrstuhl "Marketing für Lebensmittel und Agrarprodukte" eine Diskussionsveranstaltung zum Thema "Stalleinbrüche und Undercover-Videos: Organisierte Kriminalität oder legitimer Tierschutz?". Einen Rückblick über die Veranstaltung inklusive Präsentationen der Referenten und einen Videomitschnitt finden Sie hier .



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Die agrarwissenschaftliche Fakultät gibt zweimal im Jahr einen Newsletter heraus. Die bereits 18. Ausgabe ist soeben erschienen. Sie steht online hier zum Download bereit.
Alle vorherigen Ausgaben findet man hier . Die gedruckte Version liegt am Bauernquader (am Eingang des Blauen Turmes) oder auch im Café Central aus.









"Willys Haufen unter der Lupe" ist einer der zwei Gewinnerbeiträge von Wolfgang Klahsen und Andrea Tappenbeck für den Kommunikationswettbewerb für Agrarstudierende, welchen die Sektion Agrarwissenschaften im Alumni Göttingen e.V. im letzten Semester ins Leben rief.

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Den zweiten Gewinnerbeitrag "Darf man seine Mitarbeiter ausspionieren" finden Sie in der neuen Ausgabe von agrar aktuell, dem Newsletter der Fakultät für Agrarwissenschaften.

Das Gewinnervideo können Sie hier sehen




Die Fakultät für Agrarwissenschaften der Universität Göttingen verleiht dem belgischen Agrarökonomen Johan Swinnen den Ehrendoktortitel für seine herausragenden wissenschaftlichen Leistungen im Bereich der internationalen Agrar- und Ernährungspolitik. Johan Swinnen ist Professor für Agrar- und Entwicklungsökonomie an der Katholischen Universität Leuven (Belgien).

Er ist einer der weltweit führenden Agrarökonomen mit wegweisenden Forschungsbeiträgen zu Fragen der Agrarentwicklung, Politikreform und der Rolle des internationalen Handels für die Hunger- und Armutsbekämpfung. Von 2012 bis 2015 war er Präsident der internationalen Agrarökonomen-Gesellschaft.

Ehrendoktor Prof. Swinnen kooperiert seit rund 20 Jahren mit Agrarwissenschaftlern in Göttingen in Forschung und Lehre. Unter anderem ist er als Mercator-Gastprofessor am Ausbildungsprogramm des GlobalFood-Graduiertenkollegs beteiligt.

Die Ehrendoktorwürde wurde am Freitag, den 28.04.2017, um 18:00 Uhr im Rahmen eines Festakts in der Aula am Wilhelmsplatz durch die Dekanin der Fakultät für Agrarwissenschaften, Frau Prof. Elke Pawelzik, verliehen. Der Festakt fand am Rande des GlobalFood-Symposiums vor internationalem Publikum statt. Prof. Swinnen referierte in seiner Dankesrede zum Thema "Some Reflections on the Economics of Agriculture, Food, and Development".



Kontakt: Prof. Dr. Matin Qaim, Department für Agrarökonomie und Rurale Entwicklung, Georg-August-Universität Göttingen, Tel.: 0551-39-4806, Email: mqaim@uni-goettingen.de




TscharntkeKlein
Prof. Dr. Teja Tscharntke, Leiter des Lehrstuhls für Agrarökologie, führt die Liste der meistzitierten Köpfe der Tier- und Pflanzenökologie mit 2.946 Zitaten und 102 Artikeln an. Erstellt wurde die Liste vom Labourjournal online, welches in der Publikationsanalyse Artikel von 2011 bis 2015 berücksichtigte.

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