ABC des SFB

Assoziierte Mitglieder
Senior scientists, Postdocs und StudentInnen mit einem Masterabschluss können als assoziierte Mitglieder am SFB teilnehmen, wenn ihre wissenschaftlichen Arbeitsgebiete zu den Themen des SFBs passen. Ein Beispiel: Ein/e DoktorandIn ist zwar nicht in einem SFB-Projekt beschäftigt, er/sie kann aber als assoziiertes Mitglied von der Zusammenarbeit und den Ausbildungsangeboten des SFBs profitieren.


CRC-IRTG Vorstand
Der Vorstand des IRTG besteht aus den beiden Koordinatoren (die auch Mitglieder des SFB-Vorstandes sind), den Mitgliedern des Gleichstellungskomitees (ein weiblicher Teilprojektleiter und ein Doktorand des SFBs) sowie zwei von den DoktorandInnen gewählte Mitglieder (je ein Mitglied aus den Fakultäten für Chemie und Physik).


Delegiertenversammlung
Die TeilprojektleiterInnen bilden die Delegiertenversammlung, die die generellen Belange des SFBs diskutiert und entscheidet. Die Delegiertenversammlung ist das höchste Entscheidungsgremium eines SFBs und beschließt z.B. größere Investitionen.


DoktorandInnen
Die DoktorandInnen werden vom SFB angestellt. Die Themen ihrer Doktorarbeiten sind eng mit einem SFB-Projekt verbunden. Die Projekte haben in der Regel ein bis zu drei DoktorandInnenstellen. Die wissenschaftlichen Aufgaben in den Projekten sind so organisiert, dass sich Arbeiten der beteiligten DoktorandInnen ergänzen. Die DoktorandInnen des SFBs sind Mitglieder der Integrated Research Training Group (CRC-IRTG).


Georg-August University School of Science (Gauss)
Die Georg-August-Universität hat für den mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich eine DoktorandInnenschule etabliert, die eine ausgewogene und strukturierte Ausbildung während der Promotion sicherstellen soll. Die ?Integrated Research Training Group (CRC-IRTG)? des SFBs ist Bestandteil dieses Programms.


Integrated Research Training Group (CRC-IRTG)
Die IRTG ist eine Graduiertenschule für die vom SFB beschäftigten DoktorandInnen und die assoziierten studentischen Mitglieder. Zusätzlich zur Ausbildung in den einzelnen SFB-Projekten bietet das Graduiertenkolleg ein umfangreiches Programm zu den wissenschaftlichen Grundlagen der Energiewandlung und zu den Schlüsselkompetenzen an.


Mitglieder
Mitglieder des SFBs sind die TeilprojektleiterInnen, die in den Projekten beschäftigten DoktorandInnen und die assoziierten Mitglieder.


Projekte
Ein Projekt in einem SFB befasst sich mit einem speziellen Aspekt der allgemeinen SFB Fragestellung. Üblicherweise sind mehrere Arbeitsgruppen mit unterschiedlichen Kompetenzen an einem Projekt beteiligt. Projekte mit ähnlichen oder sich ergänzenden Fragestellungen bilden sogenannte Projektgruppen. Der SFB 1073 ist in drei Projektgruppen unterteilt. Die Themen dieser Projektgruppen sind ?Path to equilibrium? (A), ?Conversion of optical excitations? (B) and ?Photon- and electron-driven chemistry at interfaces? (C).


SFB-Vorstand
Der Vorstand wird von den Mitgliedern der Delegiertenversammlung gewählt. Er trifft z.B. Entscheidungen zur Einstellung von Personal und zur Genehmigung von Dienstreisen. Er kann auch (kleinere) Finanzanträge bewilligen.


Sonderforschungsbereich (SFB)
Durch Sonderforschungsbereiche fördert die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) wissenschaftlich ambitionierte interdisziplinäre, die Fachgrenzen überschreitende Forschungsprogramme. SFBs sind an Universitäten angesiedelt und haben eine Laufzeit von bis zu 12 Jahren. Andere Universitäten, nichtuniversitäre Forschungseinrichtungen oder Industriepartner können als Partner teilnehmen.


TeilprojektleiterInnen
Die TeilprojektleiterInnen sind üblicherweise die LeiterInnen von Arbeitsgruppen. Sie sind verantwortlich für die einzelnen Projekte, d.h. für die wissenschaftlichen Inhalte und Arbeiten, die Finanz- und Personalplanung und die Betreuung der am Projekt beteiligten StudentInnen.


Thema eines SFBs
Das Thema eines SFBs umfasst eine zentrale wissenschaftliche Fragestellung, die gewöhnlich schon im Titel deutlich wird. Der SFB 1073 befasst sich mit dem atomaren Verständnis, die Kontrolle und die Optimierung von Energiekonversionsprozessen. Dementsprechend lautet der Titel ?Atomic scale control of energy conversion?.


Zusammenarbeit in einem SFB
Zentrale wissenschaftliche Fragestellungen erfordern sehr verschiedene Kompetenzen. SFBs vereinigen daher Wissenschaftler mit unterschiedlichen Fachgebieten aus verschiedenen Fachbereichen. Eine intensive Zusammenarbeit innerhalb des SFBs die wichtigste Voraussetzung für den Erfolg. Dies erfordert ein wechselseitiges Verständnis der beteiligten Personen, z.B. zwischen Theoretikern und Experimentatoren, zwischen PhysikerInnen und ChemikerInnen und zwischen Probenherstellern und Analytikern.