Hintergrund

Wie kann nachhaltig und konfliktarm das Potenzial an Bioenergie erschlossen werden? Welche ungenutzten Energiereserven schlummern bisher noch unerkannt in deutschen Äckern und Wäldern? Wie lassen sich die Wünsche der Bevölkerung bei der Biomassenutzung berücksichtigen? Mit diesen übergeordneten Fragestellungen beschäftigen sich seit Februar 2009 die Mitarbeiter
der sechs Teilprojekte (TP) der Projektgruppe Bioenergie am Interdisziplinären Zentrum für Nachhaltige Entwicklung der Universität Göttingen (IZNE). Ziel des vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) geförderten und auf den Erfahrungen des Bioenergiedorfs Jühnde aufbauenden Projekts ist die Formulierung von Leitlinien zur Bewertung der Nachhaltigkeit verschiedener Konzepte der Biomassenutzung in der Praxis.