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Team der Informatik bei Gründungswettbewerb erfolgreich


Beim diesjährigen Gründungswettbewerb „Lift-off“ der Universität Göttingen konnte sich ein Team des Instituts für Informatik durchsetzen. Unsere MitarbeiterInnen Ella Albrecht, Simone Münz, Fabian Trautsch und Patrick Harms erreichten in der Kategorie Gründungspotential mit ihrem Projekt „BarBQ“, eine Bar-App für Göttingen, den ersten Platz in der Jurywertung. Die App listet alle Bars, Cafés und Restaurants in Göttingen und erlaubt Nutzern nach unterschiedlichen Kriterien, wie z.B. Terrasse, aktuellen Happy Hours oder Barrierefreiheit zu filtern. In Zukunft soll die App Gutscheine von Bars zur Verfügung stellen oder Sonderaktionen als Pushbenachrichtigungen ankündigen. „Wir sind sehr stolz, dass wir die Jury von unserer Idee und dem Potential überzeugen konnten“, so Ella Albrecht aus dem Gründerteam.

Den zweiten Platz der Jurywertung erhielt das Team „Pandamask“ für die Entwicklung einer Gesichtsmaske. Diese schützt vor Pollen, Smog und Krankheiten und kann unauffällig wie ein Schal getragen werden. Der Publikumspreis in der Kategorie Gründungspotential ging an „Zatar – Kochen als Brücke“, einem Ausgründungsprojekt der Studierendeninitiative Enactus, die in einem Kochmagazin Gerichte aus den Heimatländern Geflüchteter vorstellen und darüber einen interkulturellen Austausch initiieren wollen.



Pressemitteilung: Dr. Patrick Harms, Informatiker der Universität Göttingen, entwickelt automatisiertes Verfahren zur Überprüfung


Virtual Reality, die virtuelle Welt, erobert immer mehr Anwendungsgebiete. Daher ist es wichtig, dass auch virtuelle Welten benutzerfreundlich sind. Um dies zu überprüfen, waren bisher manuelle Tests mit Probandinnen und Probanden nötig, die sowohl zeit-, als auch kostenintensiv sein können. Dr. Patrick Harms vom Institut für Informatik der Universität Göttingen hat eine Technologie entwickelt, die viele Probleme bei der Benutzerfreundlichkeit im virtuellen Raum automatisiert erkennt. Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift ACM Journal „Transactions on Computer-Human Interaction“ erschienen.
Zur Überprüfung seiner neuen Technologie wählte Harms zwei virtuelle Szenarien: Bei der „Kaffee-Szene“ sollte der Benutzer eine Tasse holen, sie genau unter die Kaffeemaschine platzieren und den passenden Knopf drücken. In einem anderen virtuellen Szenario musste der Benutzer einen Zettel kopieren. Die neue Technologie der automatisierten Evaluation läuft in drei Schritten ab. Zunächst werden die einzelnen Aktivitäten und Bewegungen von Probanden mit einer Virtual Reality (VR) detailliert aufgezeichnet. Das Ergebnis sind Aktivitätslisten.
In diesen Listen sucht das von Harms entwickelte Computerprogramm MAUSI-VR im zweiten Schritt automatisiert nach typischem Nutzerverhalten. Dieses Verhalten wird vom Programm im dritten Schritt hinsichtlich definierter Auffälligkeiten bewertet. „So ist es unter anderem möglich, festzustellen, wie gut Nutzerinnen und Nutzer einer VR von dieser geleitet werden, und ob sie bei der Bedienung üblicherweise ergonomisch ungünstige Abläufe durchführen müssen“, sagt Harms. Zudem erkennt das Programm Interaktionsprobleme, die dazu führen, dass Nutzer bestimmte Abläufe mehrfach wiederholen oder abbrechen müssen.
Das Konzept von MAUSI-VR basiert auf Vorarbeiten der Forschergruppe „Softwaretechnik für verteilte Systeme“ um Prof. Dr. Jens Grabowski, Institut für Informatik der Universität Göttingen, zur automatisierten Usability-Evaluation von Webseiten und Desktopsoftware. Diese Arbeiten wurden von Harms in die virtuelle Welt überführt und ergänzt. „Automatisierte Evaluationen können, anders als manuellen Evaluationen, häufiger, kostengünstiger und ohne besondere Vorbereitungen sowohl in der Entwicklung einer VR, als auch nach deren Veröffentlichung kontinuierlich stattfinden.“ Damit haben Entwickler die Möglichkeit, auch kurzfristig Verbesserungen der VR in der jeweils nächsten Überarbeitung der Software zu berücksichtigen.
Originalveröffentlichung: Patrick Harms. Automated Usability Evaluation of Virtual Reality Applications. ACM Transactions on Computer-Human Interaction (2019). DOI: https://doi.org/10.1145/3301423



Prof. Dr. Delphine Reinhardt ist in den Rat der Cyber-Weisen berufen worden


Prof. Dr. Delphine Reinhardt, Leiterin der Forschungsgruppe „Computersicherheit und Privatheit“ an der Universität Göttingen, ist in den Weisenrat des Cyber Security Clusters Bonn e.V. berufen worden. Der Rat will künftig Politik und Wirtschaft Empfehlungen in Sachen Cybersicherheit geben. In ihm sind Security-Experten versammelt. Weitere Mitglieder des Rates sind Prof. Dr. Claudia Eckert, Leiterin des Fraunhofer-Instituts für Angewandte und Integrierte Sicherheit (AISEC) in München und Professorin an der Technischen Universität München, Lehrstuhl für IT-Sicherheit in der Fakultät für Informatik, Prof. Dr. Matthias Hollick, Leiter des „Secure Mobile Networking Lab (SEEMOO)“ im Bereich Computer-Wissenschaften an der Technischen Universität Darmstadt, Prof. Dr. Norbert Pohlmann, Professor für Verteilte Systeme und Informationssicherheit im Fachbereich Informatik und geschäftsführender Direktor des Instituts für Internet-Sicherheit an der Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen, Prof. Dr. M. Angela Sasse, Stiftungsprofessorin für Human-Centred Security am Horst-Görtz-Institut für ITSicherheit an der Ruhr-Universität Bochum, sowie Prof. Dr. Matthew Smith, Professur für “Usable Security and Privacy” an der Universität Bonn und bei Fraunhofer FKIE. Der Cluster setzt im ersten Schritt bewusst auf Vertreterinnen und Vertreter aus verschiedenen Bereichen der Wissenschaft. Durch die Zusammenarbeit aller in Deutschland existierenden Cluster sollen Hackerinnen und Hacker in ihre Schranken gewiesen werden. Daher sind zahlreiche Kompetenzzentren für Cybersicherheit aus verschiedenen Regionen Deutschlands im Weisenrat vertreten.



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