In publica commoda

Die Universität Göttingen ist eine international bedeutende Forschungsuniversität mit langer Tradition. 1737 im Zeitalter der Aufklärung gegründet fühlt sie sich den Werten der gesellschaftlichen Verantwortung von Wissenschaft, Demokratie, Toleranz und Gerechtigkeit verpflichtet. Als erste Volluniversität in Deutschland wurde sie 2003 in die Trägerschaft einer Stiftung Öffentlichen Rechts überführt. Mit 13 Fakultäten deckt sie ein differenziertes Fächerspektrum in den Natur-, Geistes- und Sozialwissenschaften sowie der Medizin ab. Über 30.000 Studierende verteilen sich auf 212 Studiengänge.

Aktuelle Meldungen

Gleich und Gleich gesellt sich gern

Gilt „Gleich und Gleich gesellt sich gern“ oder doch eher „Gegensätze ziehen sich an“? Eine jetzt veröffentlichte Studie an thailändischen Affen spricht für ersteres: Ein Forscherteam des Deutschen Primatenzentrums und der Universität Göttingen hat beobachtet, dass männliche Assammakaken umso engere Beziehungen zu anderen Männchen eingehen, je ähnlicher sie sich in ihrer Persönlichkeit sind, während sie andere Charaktere eher links liegen lassen.

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Weil es unsere Zukunft ist!

„Weil es unsere Zukunft ist!“: Unter diesem Titel stellen sich die Göttinger Bundestagsabgeordneten in einer öffentlichen Podiumsdiskussion am Mittwoch, 21. August 2019, den Fragen der Göttinger Ortsgruppe der Bewegung Fridays for Future. Die gemeinsame Veranstaltung der Energieagentur Region Göttingen und des YLAB – Geisteswissenschaftliches Schülerlabor der Universität Göttingen richtet sich an alle Interessierten, insbesondere jedoch an Schülerinnen und Schüler.

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Darf man Tiere essen?

Darf der Mensch Tiere nutzen? Und wenn ja, wie sieht ein ethisch korrekter Umgang mit Tieren aus? Die Positionen zu solchen philosophischen Fragen reichen vom ursprünglichen Anthropozentrismus, wonach der Mensch mit Tieren umgehen darf, wie er möchte, bis hin zum Abolitionismus, der eine Nutzung von Tieren gänzlich ablehnt. Ein Forscherteam der Universität Göttingen hat nun erstmals eine repräsentative Studie zu den verschiedenen tierethischen Positionen in der deutschen Bevölkerung erstellt.

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Jeder zweite Konsument würde Produkte aus vertikaler Landwirtschaft kaufen

Steigende Bevölkerungszahlen und schlechtere Wetterbedingungen durch den Klimawandel erschweren die Produktion von ausreichend gesunden und frischen Lebensmitteln. Eine Lösung könnte die vertikale Landwirtschaft sein, bei der das Gemüse und Obst in Etagen übereinander angebaut wird. Dieses System benötigt weder direktes Sonnenlicht noch Ackerboden. Ein Wissenschaftlerteam der Universität Göttingen hat die Akzeptanz von vertikalen Anbausystemen untersucht.

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Ölpalmplantage

Kosten und Perspektiven des Palmölanbaus

Palmöl gehört zu unserem Alltag – es wird für Lebensmittel, Kosmetika und als Biokraftstoff verwendet. Die ökologischen und sozialen Kosten für die Palmölproduktion sind jedoch hoch. Jedes Jahr werden tausende Hektar Regenwald und andere Waldökosysteme in Ölpalmplantagen umgewandelt, um den weltweit wachsenden Bedarf zu decken. Forscherinnen und Forscher der Universität Göttingen haben in einer Studie die Umweltauswirkungen des Ölpalmenanbaus in Indonesien untersucht. Neben einer Kosten-Nutzen-Analyse bieten die Autorinnen und Autoren umweltfreundlichere Lösungsansätze.

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Kleine Ackerflächen fördern die Biodiversität

Kleine Felder und viele Arten von Nutzpflanzen fördern die Biodiversität in Agrarlandschaften. Das ist das Ergebnis einer groß angelegten Untersuchung in acht Regionen in Europa und Nordamerika, an der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Göttingen beteiligt waren. Die Arbeit wurde in der Fachzeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences of the USA (PNAS) veröffentlicht.

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