OAS Göttingen in der Kritik


In der Ausgabe der Süddeutschen Zeitung vom 10. Dezember 2010 wurde Kritik am Ostasiatischen Seminar der Universität Göttingen, insbesondere am Seminarleiter Prof.Dr. Axel Schneider, geübt. Unter der Überschrift "Das Schweigen der China-Kenner" (Titel Druckausgabe: "Die Chinaversteher") heißt es im Schlussabsatz:




"Die Kooperation mit China ist eine Gratwanderung, bei der man leicht abstürzen kann. Auch Sinologen, die in den Konfuzius-Instituten nichts Schlimmes sehen, waren verstört ob einer Pressemitteilung der Universität Göttingen vor einem Jahr. In einer "europaweit einmaligen Initiative", teilte die Universität euphorisch mit, richte man zwei neue Professuren an der Universität ein, eine davon für Gesellschaft und Wirtschaft des modernen China. Für den Direktor des Ostasiatischen Seminars, Axel Schneider, war das "eine wichtige und zeitgemäße Ergänzung, die uns in die Lage versetzt, die hochkomplexen Entwicklungen in China besser zu verstehen". Der Clou: Beide Professuren werden von der Volksrepublik China bezahlt. Die Universität schwärmt von "einmaligen Perspektiven zukünftiger deutsch-chinesischer Zusammenarbeit". Fragt sich nur, für wen."




Zu Ihrer Informationen hier die Pressemitteilung, aus der zitiert wird: Pressemitteilung

Das Ostasiatische Seminar möchte in diesem Kontext alle Interessierten darauf hinweisen, dass weder die Süddeutsche Zeitung noch Herr Strittmatter, der Autor des Artikels, das OAS oder andere Stellen der Universität Göttingen im Vorfeld der Veröffentlichung dieses Artikels kontaktiert hat. Demzufolge wurden keine über die in der Pressemitteilung enthaltenen Aussagen hinausgehenden Informationen über die Vorgeschichte der beiden Stiftungsprofessuren, deren Ausrichtung, das Verfahren ihrer Berufung und ihre zukünftige institutionelle Verortung eingeholt.



Stand: 11.12.2010