Zentrale Einrichtung für Lehrerbildung (ZELB)

Service Learning Projekt
"Qualifizierte Vorbereitung und fachliche Betreuung von Lehramtsstudierenden für die Sprachenförderung von Flüchtlingen"


Aktuelles


    SoSe 2018
  • Interessierte Studierende können sich ab sofort im StudIP unter der Veranstaltung „Projekt: Praxisphase VI Sprachförderung TERMINE und PLANUNG“ (SoSe 2018) anmelden.
  • Die Informationsveranstaltung findet am Dienstag, den 10.04.2018, von 16:00 bis 18:00 Uhr im Waldweg 26, Hörsaal 0.701 statt.
  • Die Praxisphase geht vom 23.04. bis zum 22.06.2018.
  • Eine Übersicht zu den verbindlichen Terminen finden Sie hier.


    Über das Service Learning Projekt

    Zur Förderung der Sprache und Integration der geflüchteten Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen hat die Zentrale Einrichtung für Lehrerbildung (ZELB) in Kooperation mit der Abteilung Interkulturelle Germanistik (IKG) das Service Learning Projekt im Oktober 2015 ins Leben gerufen.

    Das Projekt wird vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) finanziell unterstützt. In fünf vergangenen Durchgängen haben rund 350 Studierende am Projekt teilgenommen und sich für ihre weitere Lehrausbildung qualifiziert. Zudem konnte eine Vielzahl an Kooperationspartner*innen dazugewonnen werden. Aktuell kooperiert das Service Learning Projekt mit 4 Göttinger Schulen, der Beschäftigungsförderung Göttingen sowie der Universitätsmedizin Göttingen (UMG).


    Zielsetzung des Service Learning Projekts

    Die Zielsetzung des Projekts ist die Qualifizierung der Lehramtsstudierenden im Bereich der Sprach- und Integrationsförderung Geflüchteter insbesondere im Schulbereich aber auch in der Erwachsenenbildung. Daneben bietet das Service Learning Projekt die Auseinandersetzung mit den Schwerpunkten Didaktik der Deutschen Sprache, Heterogenität, Diversität, Mehrsprachigkeit und Interkulturalität in der ersten Phase der Lehrer*innenbildung.


    Praxisfelder

    Nach der Vorbereitung auf die Praxis im Rahmen verschiedener Workshops zu den Themen Sprachförderkompetenzen für spezifische Handlungsfelder, Grundlagen zum Asylrecht, Regionale Lage der Geflüchteten und Umgang mit Traumatisierung können Sie sich in folgenden Praxisfeldern engagieren:


    • Göttinger Schulen:
      - Förderstunden Deutsch als Zweit- und Fachsprache
      - Integration der geflüchteten Schüler*innen in Regelklassen
    • Integrationsfördernde Sprachvermittlung:
      - Berufsbezogene und praktikumsbegleitende Sprachkurse sowie Integrationskurse für Frauen bei der Beschäftigungsförderung Göttingen
    • Sprachcoaching für internationale Studierende

      • Während der Praxis erhalten Sie fachliche Betreuung zur Sprachvermittlung Deutsch als Zweit- und Fachsprache, Diversitätssensible und antidiskriminierende Arbeit mit Geflüchteten und Supervisionen. Nach Ende des Praktikums finden Abschluss- und Reflexionsveranstaltungen statt.


        Zu erwerbende Kompetenzen


        • Sprachvermittlung Deutsch als Zweit- und Fachsprache
        • Unterstützung und Zusammenarbeit mit Lehrkräften im Deutsch- und Fachunterricht
        • Umgang mit Heterogenität und Binnendifferenzierung
        • Erarbeitung der Unterrichtsplanung und -materialien
        • Diversitätssensible Kompetenzen


          • Perspektive für Studierende

            Neben einer vielfältigen und interdisziplinären Praxiserfahrung bieten sich für die Studierenden folgende Perspektiven:


            • Studium
            • Anrechnungsoptionen (siehe rechte Spalte)

            • Beruf
            • Nach erfolgreicher Teilnahme am Projekt können die Studierenden als Lehrkraft im Sprachförderunterricht für Geflüchtete an den öffentlichen allgemein bildenden Schulen tätig werden.
              Dieses Angebot wird vom Niedersächsischen Kultusministerium (MK) unterstützt. Interessierte können sich hier bewerben.


              Weitere Informationen zum Projekt finden Sie auf der rechten Seite.